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Pac-Pix


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Pac-Pix - Review vom 17.05.2005

Hört man sich unter den DS-Besitzern ein bisschen um, so stößt man zur Zeit des Öfteren auf Sorgen und Klagen. Das Spiele Sortiment schaut momentan eher mager aus, und die wirklichen Toptitel lassen noch einige Monate auf sich warten. Nur einige kleine Spielchen für Zwischendurch, wie beispielsweise Yoshi Touch & Go, halten die DS-Zocker über Wasser. Wird es bei dieser Minispiel-Kost bleiben, oder wird der Namco Titel Pac-Pix der Liste der DS-Spiele einen neuen Schwung verpassen?
Wir haben das ungewöhnliche Spiel gespielt und wurden positiv überrascht.

Startet man das Spiel, wird man dank einer Eröffnungssequenz zunächst mit der Story vertraut gemacht. Es mag verrückt klingen, aber ein böser Zauberer hat eine spezielle „Geistertinte“ erfunden, die alles mit ihr Gezeichnete in echte Geister verwandelt. Unzählige Bilder und Gemälde wurden durch die Geister verschandelt. Doch unserem tapferen Helden Pac-Man gelang es, alle Geister in ein einziges Buch zu verbannen. Als er dann gerade die Geister auslöschen wollte, wurde er selbst in einem Blatt Papier gefangen.
Und nun kommt ihr ins Spiel. Ihr müsst mit Hilfe eines Zauberstifts, den euch Pac-Man überlassen hat, alle Geister im letzten Buch ausradieren.

Wie das funktioniert, erfahrt ihr in einem Tutorial, das nach der Eröffnungssequenz folgt und euch die wichtigsten Steuerungsgrundlagen zeigt.
Zunächst ist es eure Aufgabe, die Form eines Pac-Mans mit dem Stylus zu zeichnen.
Dies ist relativ einfach und sollte kein größeres Problem darstellen.
Sobald ihr die Figur fertig gestellt habt, beginnt Pac-Man in die Richtung zu „laufen“, in die sein Mund zeigt. Doch ihr könnt den gelben Ball nicht direkt steuern, sondern nur mit Hilfe von geraden Wänden die Bewegungsrichtung vorgeben. Zeichnet ihr eine Wand unmittelbar vor Pac-Man, so wird er sich in die Richtung drehen, in die ihr die Linie gezeichnet habt.
So ist es nicht immer leicht, Pac-Man auf dem Spielfeld zu halten. Bewegt dieser sich nämlich über den Rand hinaus, geht ein Leben verloren.
Als nächstes lernt ihr, wie ihr Gegner, also die Geister bezwingt. Dies geschieht einfach, indem ihr Pac-Man in ihre Richtung lotst, worauf er sie fressen wird. Ganz wie im klassischen Pac-Man.
Nun habt ihr die Grundzüge des Spiels gelernt und könnt euch in das Abenteuer stürzen.

Das Spiel ist in 12 Kapitel aufgeteilt, von denen die meisten nochmals um die 5 Level aufweisen. Wir wählen also das erste Level und fangen relativ gemütlich damit an, einen Pac-Man zu zeichnen und ihn auf zwei kleine Geister loszulassen. Doch die Zeit ist begrenzt, wir sollten uns also etwas beeilen. Dabei fällt uns auch gleich eine Besonderheit von Pac-Pix auf: Auf dem oberen Bildschirm wird eine so genannte Item-Straße angezeigt. Ist diese geöffnet, kann Pac-Man sie betreten und diverse Items wie z.B. Extraleben einsammeln. Dazu muss die Figur einfach in eine der beiden oberen Ecken geführt werden. In späteren Levels erscheinen dort übrigens auch Gegner und die Straße kann teilweise sogar taktisch eingesetzt werden.

Doch ist das erste Kapitel noch relativ einfach zu bewältigen, ist in den späteren Levels deutlich mehr auf dem Spielfeld los. Als interessanteste Errungenschaft stellt sich die Fähigkeit heraus, Pfeile und Bomben zu zeichnen, die man in den höheren Kapiteln erlernt. So kann man mit den Pfeilen auf bestimmte Schalter oder Monster zielen, um diese zu aktivieren bzw. zu bezwingen. Mit Hilfe der Bomben kann man die Rüstungen der Geister aufsprengen, um sie danach zu verschlingen.

Nach einigen Kapiteln wartet sogar Endgegner auf euch, die man nur mit bestimmten Taktiken erledigen kann.

Die Steuerung ist so simpel wie außergewöhnlich. In hektischen Situationen kommt es vor, dass man mehrere Male ansetzen muss, bis man eine gelungene Pac-Man Figur gezeichnet hat. Auch das Wände-Zeichnen artet schnell in Stress aus. Trotzdem bleibt das Spiel immer machbar und fair, Frustmomente treten eher selten auf, da meistens ein menschlicher Fehler hinter dem Game Over steckt. Auch das Pfeile- und Bomben-Zeichnen ist simpel, gelingt aber nicht immer. Insgesamt bietet Pac-Pix wirklich eine neue und lustige Art, ein Spiel zu steuern.
Übrigens wird das gesamte Spiel ausschließlich mit dem Touchscreen gesteuert, bis auf die Start-Taste für die Pause hat kein Button eine Funktion.

Grafisch ist Pac-Pix absolut zweckmäßig gehalten. Das gesamte Spiel ist in 2D gehalten und auch besondere Effekte sucht man vergeblich. Reduziert man ein Spiel auf die Grafik, ist Pac-Pix sicherlich absolut enttäuschend. Doch beschäftigt man sich mit dem Titel etwas länger, wird man schnell feststellen, dass der Grafikstil einen ganz eigenen Charme besitzt und perfekt für das Spiel geeignet ist. Eine Umsetzung in 3D wäre praktisch undenkbar.
Die Grafik gliedert sich einfach optimal in das Gesamtwerk ein.

Ähnlich wie mit der Grafik verhält es sich mit dem Sound. Auch hier sucht man Überraschungen vergeblich. Allerdings bietet Pac-Pix solide Töne und eine hübsche Hintergrundmusik. Nostalgiker werden sich über die alte original Pac-Man Melodie freuen, die Mancheiner noch vom Automaten aus der Spielhölle kennen dürfte. Nicht wirklich atemberaubend, aber ein nettes Detail für alle Retro-Fans.

Fazit:
Man mag Pac-Pix schon als weiteres Minispiel für den DS abgeschrieben haben, doch dies stellt sich relativ schnell als Fehler heraus. Das Spiel bietet dank der vielen Levels erstaunlichen Tiefgang, auch wenn es recht schnell durchgespielt ist. Natürlich kommt es von Spielzeit und Umfang nicht an ein RPG heran, doch ist es definitiv mehr als ein bloßer Lückenfüller, bis die wirklichen Toptitel erscheinen. Das frische Spielkonzept macht Spaß und bietet eine gelungene Abwechslung zum Einheitsbrei der Ego-Shooter oder Rennspiele. Auch, oder gerade, für Nostalgiker dürfte der Titel interessant sein, da vieles vom alten Spielkonzept übernommen wurde. Grafik und Sound sind sehr einfach gehalten, reichen für dieses Spiel aber vollkommen aus. Leider wird Pac-Pix nach einiger Zeit recht eintönig, da es nur einen einzigen Spielmodus gibt und dieser auf immer dem gleichen Konzept aufbaut. Hier hätte Namco gerne noch andere Modi oder einen Multiplayer integrieren können.
Trotzdem wird man auch nach dem ersten Durchspielen noch seine Freude an Pac-Pix haben.
Wer nach einem erfrischenden und kurzweiligen Spiel sucht, das auch länger als ein paar Stunden begeistern kann, darf bedenkenlos zugreifen. Alle anderen, die vor allem auf Abwechslung und Umfang achten, sollten den Titel vielleicht erstmal anspielen.


Tim Neldner [plext@r] für planetDS.de

WERTUNG:
77%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (1)
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Innovativ und simpel, manchmal sehr stressig. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Komplett neues Spielkonzept, welches nur den Touchscreen des DS nutzt .
Grafik

Hübsch und mit viel Charme, aber unspektakulär.
Sound

Nette Melodien und solide Soundeffekte. Nichts Besonderes.
Spielspaß

Ein Spiel, das definitiv viel Spaß macht.








Details
Spielname:
Pac-Pix

Publisher:
Namco

Developer:
Namco

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
05.20.2105

Multiplayer:
Nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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