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LEGO Batman


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LEGO Batman - Review vom 30.01.2011

Da, da, da, da, da, da.... BATMAN! Der Dunkle Ritter feiert sein Debüt auf dem Nintendo DS. Doch was ist das? Er ist viel kantiger als zuvor und die Aufschrift der Packung wird mit einem großen Lego-Logo verziert. Lego hat wieder zugeschlagen und nach Star Wars und Indiana Jones heißt es nun Batman. Der Flattermann kommt aber nicht allein, sondern hat Robin mit im Schlepptau. Das dynamische Duo in Perfektion oder doch nur müdes Klötzenchenbauen im Mondlicht?

Stein auf Stein, kommt mehr Inhalt rein.
Die Spieleentwickler der Lego-Reihe haben eines erkannt. Ihr System macht Spaß und funktioniert. Warum sollte der bekannte Macher dann nicht auf sein Klötzchenprinzip pochen und stets neue Inhalte auf den alten Steinchen aufbauen? Fans können sich freuen, so bekommen sie ihre eigene Serienpersiflage im Steinchenformat. War es beispielsweise nicht aberwitzig, als stumme Darth Vader in Lego Star Wars das Kinderfotoalbum zücken musste, um Luke zu „sagen“, dass er sein Vater sei. Selbst Indiana Jones Filmanspielungen sorgen immer wieder für ein Schmunzeln auf den Lippen der Fans. Wie schaut es aber mit Batman aus? Welcher Vorlage hat man sich bedient? Eines kann gesagt sein, die düsteren Kinostreifen mit Christian Bale als dunkler Ritter waren es nicht. Selbst bei den Comics heißt es Fehlanzeige. Adam West etwa? Hier können wir sagen: Gott sei Dank nicht!

Bei Lego Batman bediente man sich nicht direkt einer vorgegebenen Story, sondern basiert seine Inhalte auf den diversen Charakteren und Möglichkeiten, die die Comicwelt vorgibt. Das bringt zum Beispiel den Vorteil mit sich, dass die Entwickler eine Story frei erdenken konnten, die sich nahtlos in die Batman-Welt einfügen lässt. Doch hat diese Wahl auch einen Nachteil, denn die Entwickler waren alles andere als einfallsreich und präsentieren so eine eher nichtssagende Randstory und füllen diese mit den zahlreichen Charakteren aus den Comicstreifen. An die Geschichtenerzählerklasse eines Arkham Asylum kommt man beileibe nicht ran.

Why so serious?!?
Wer das Vidospielklötchzenprinzip kennt, wird auch hier nichts neues finden. Das Konzept aus „Ich-suche-den-Ausgang“, „Sammle-alles-was-du-finden-kannst“ und „Nutze-verschiedene-Charaktere-mit-unterschiedlichen-Eigenschaften“ wurden wieder aufeinandergestapelt und erstellen die bunte Baustein-Basis. Zusammen gemixt mit einigen Anspielungen aus der Serie und das Konzept ist perfekt. So rennt man mit seinem dynamischen Duo durch zahlreiche Level, besiegt nach und nach die Erzfeinde des Flattermanns, sammelt neue Figuren, bunte Steine und versucht nach und nach sein Portfolio an Möglichkeiten aufzustocken. Hat man einmal ein Level durchgespielt, so kann man zurückkehren und sämtliche Charaktere nutzen, mit neuen Fähigkeiten zu geheimen Stellen gelangen und versucht so das Sammelspiel weiter voranzutreiben: So helfen beispielsweise Robins Magnetstiefel weiter an Wänden herumzulaufen, Batman kann mit seinem Enterhaken agieren und so manche Spezialfähigkeit lässt sich freischalten, um durch die Level zu gleiten.

Steuerung:
Dank ausführlicher Tutorials wird man schnell mit den Kontrollen vertraut und kann schon gleich munter durch die Missionen stapfen. Manchmal ist es nötig und sinnvoll zwischen den Charakteren hin und her zu wechseln, um Schalter zu betätigen, Aufzüge zu bestellen oder sich zu schwindelerregenden Höhen hoch zu katapultieren. Außerdem können gewisse Sprungpassagen etwas frustrierend sein und man erlebt schon das eine oder andre Mal, dass man Schluchten herunterfällt und die Motivation etwas sinkt.

Grafik:
Kunterbunter Flattermann-Spaß? Warum das? Batman ist doch düster, finster und gemein? Nicht in der Lego-Welt, denn hier zieht man schon mal gerne Robins rote Latex-Lederhosen an und vermöbelt lila-bunte Clowns von der Stange. Die Optik ist gelungen und kurze Zwischensequenzen laden zum Schmunzeln ein. Einzig und allein die Tatsache, dass der DS doch schon das eine oder andere Mal in die Knie gezwungen wird, könnte angekreidet werden.

Sound:
In diesem Sektor hätte man noch etwas Potential zur Verbesserung. Denn wer die bekannten Batman-Filme oder Inhalte kennt, weiß, dass die musikalische Untermalung meist bombastisch ist. In diesem Spiel hält man sich eher am Durchschnitt fest. Zwar gibt es keinen Zwang den Lautstärkeregler nach unten zu prügeln, dennoch hätte man mit etwas mehr Abwechslung für mehr Freude sorgen können.

Features:
Schier unendliche Sammelobjekte, laden zum Spielen ein. Man ertappt sich dabei ein Level drei oder viermal durchzuspielen, bis man alle Elemente gefunden, alles freigespielt und jeden Charakter genutzt hat. Lego ist bekannt dafür, dass man viele, viele Inhalte geboten bekommt und auch in diesem Gattungsvertreter hält man an jenem Geheimrezept fest.

Fazit:
Lego Batman zeigt sich wieder als klassisches Klötzchenspiel, das den Vorteil hat, dass man es schon mancherorts günstig erwerben kann. Wer gerne mal das Prinzip kennenlernen möchte, macht sicherlich nichts falsch. Doch wer schon Lego Star Wars und Lego India Jones hinter sich hat, wird schnell gelangweilt sein. Schade an Lego Batman ist auch, dass man sich keiner bestimmten Vorlage bedient hat und somit die diversen Anspielungen nicht ganz so gut rüber kommen, wie beispielsweise bei der Szene mit Darth Vaders Kinderfotoalbum oder Indiana Jones' diverse Abenteuer. Freunde von bunten Sammelspielen und Actionhelden werden auf ihre Kosten kommen.

Hat das Massaker von Arkham Asylum überlebt: Kevin Jensen für PlanetDS.de

WERTUNG:
74%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gelungene Tastensteuerung mit einigen Mankos in der Genauigkeit. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Nichts neues im Klötzchenland.
Grafik

Hübsche 3D-Engine, die manchmal an ihre Grenzen kommt.
Sound

Hier gibt es noch Verbesserungspotential.
Spielspaß

Viel zu tun, viel zu erleben. Typisch Lego.








Details
Spielname:
LEGO Batman

Publisher:
Warner Interactive

Developer:
TT Fusion

Genre:
Adventure

Release:
13.10.2008 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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