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Tron: Evolution


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Tron: Evolution - Review vom 28.01.2011

Seid gegrüßt, Programme! Es ist schon ziemlich lange her, seit wir uns das letzte Mal auf dem Raster gesehen haben, oder? Ältere Semester werden sich mit Sicherheit noch an den Kult-Klassiker „Tron“ aus dem Hause Disney erinnern, der damals dank der CGI-Effekte seiner Zeit ein wenig voraus war. Die heutige Generation dürfte vielleicht über „Tron 2.0“ für PC, Xbox und GBA oder „Kingdom Hearts 2“ für die PS2 etwas von der Lizenz gehört haben, spätestens jedoch nun mit dem kommenden Kinofilm „Tron: Legacy“. Und wie es sich gehört, feuert Disney auch ein passendes Lizenzspiel auf den Markt. „Tron: Evolution“ erzählt allerdings nicht die Geschichte des Films nach, sondern ist zeitlich zwischen den beiden Kinostreifen angesiedelt. Ob das Programm etwas taugt? Wir haben es auf Bit und Byte geprüft.

Energiekrise auf dem Game Grid
Ein ruhiger, angenehmer Programmzyklus steht bevor. Als frisch gebackener Systemwächter werdet ihr mit eurem Ausbilder Doran bekannt gemacht, lernt den Umgang mit dem Diskus, lehnt euch zurück und genießt die ruhige Patrouille. Schön wäre es jedenfalls, ruhig ist euer erster Arbeitstag allerdings nicht. Stattdessen machen sich schwere Fehler im Netzwerk breit, die mit Energieproblemen in Verbindung gebracht werden. Dementsprechend liegt es an euch, die betroffenen Gebiete zu besuchen und in dem linearen Action-Adventure zu retten – und natürlich auch dem Auslöser für das Chaos auf die Spur zu kommen.

Jeder zu rettende Sektor stellt euch dabei vor eine Vielzahl von kleinen Aufgaben und Feinden, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Die Gegnerscharen werden dabei primär mit dem treuen Diskus geplättet. Anfangs steht euch lediglich ein einfacher Wurf sowie eine Block-Funktion zur Verfügung, später jedoch kommen kauf- und findbare Upgrades wie ein Rundumschlag oder ein Bombendiskus hinzu. Und angesichts der unterschiedlichen Feindtypen, die alle ihre kleinen, besonderen Schwachpunkte haben, müsst ihr auch stets zusehen, dass ihr mit der richtigen Angriffstechnik vorangeht. Selbst, wenn es sich dabei um einen beherzten Nahkampfangriff handelt, auf den ihr im Notfall zurückgreifen könnt.

Die Aufrüstungen, die ihr im Spielverlauf kostenfrei zugesteckt bekommt, finden auch in den kleinen Rätseln des Spiels Verwendung. So erreicht ihr mit Hilfe des Lenkdiskus' Schalter am Ende von verwinkelten Korridoren oder reißt mit der Sprengscheibe eine Wand ein. Überhaupt beschränken sich die meisten kampffreien Hindernisse auf Schalter- und Schieberätsel – herausfordernd oder besonders komplex wird „Tron: Evolution“ nie. Ein wenig Abwechslung verschaffen die kurzen Hacking-Sequenzen, die ihr immer wieder bestehen müsst. Hier gilt es, farbige Schaltkreise durch Drehung aller auf dem Bildschirm befindlichen Weichen zu verbinden, ohne dass sie dabei andersfarbige Routen kreuzen. Doch keine Bange, sollten euch diese Rätsel zu viel sein. Alternativ könnt ihr auch einfach einen gewissen Betrag der örtlichen Währung – die hier kurioserweise als „Mitwirkend“ übersetzt wurde – zahlen und das Puzzle überspringen.

Steuerung:
„Tron: Evolution“ verlässt sich auf eine Mixtur aus Tasten- und Touchscreen-Kontrolle. Eure Figur scheucht ihr mit den Aktions- bzw. Richtungstasten durch die Gegend, während mit den Schultertasten der Diskus zum Blocken gehoben wird. Sämtliche Angriffsaktionen erledigt ihr hingegen per Stylus-Bewegung. Anfangs ist dies zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig und gerade fortgeschrittene Moves setzten einiges an Übung voraus, bevor sie flüssig klappen, doch mit der Zeit freundet man sich mit der Steuerung an.

Grafik:
Natürlich darf man auf dem technisch betagten DS keine perfekte Umsetzung des „Tron“-Stils erwarten. Doch gemessen an dem, was der Handheld drauf hat, ist es Entwickler n-Space hervorragend gelungen, die Computerwelt auf den DS-Screen zu transferieren. Sogar die berüchtigten Pixel-Texturen fallen hier nicht mal allzu stark auf. Allerdings hat dies auch seinen Preis: Nicht selten neigt das Spiel zu teils heftigen Rucklern, die einem die Kämpfe erschweren. Vielleicht war das dann doch zu viel für den DS.

Sound:
Auf musikalischer Ebene überzeugt „Tron: Evolution“ leider nicht so ganz. Die teils doch eher düsteren Musikstücke passen zwar zur allgemeinen Atmosphäre, wirken generell aber recht generisch. Viel mehr sich dazu letztendlich auch kaum sagen.

Multiplayer:
Vorausgesetzt, ihr findet bis zu drei weitere Leute mit je einer DS-Karte des Spiels, könnt ihr euch in vier Disziplinen versuchen. Zur Verfügung stehen zum Beispiel „Deaktivierer-Rennen“, bei denen ihr innerhalb eines Shoot'em-Up-Kurses versucht, so viele Ziele wie möglich abzuschießen, oder die „Diskus-Arena“, in der sich die Kontrahenten die Markenzeichen-Waffe der „Tron“-Welt um die Ohren schmeißen. Und wo wir von Markenzeichen sprechen: Natürlich sind auch die Lichträder mit an Bord – selbst wenn diese sich aufgrund ihrer Mixtur aus überempfindlicher Touchscreen-Kontrolle und Tasten-Steuerung ein klein wenig schwierig auf der Spur halten lassen. Insgesamt ist der Multiplayer-Part eine nette Dreingabe, wenn auch kein entscheidender Kaufgrund.

Fazit:
Wer mit „Tron: Evolution“ ein brillantes Spiel erwartet, der hat wohl noch nicht lang genug mit Spielen zu Filmlizenzen zu tun gehabt. Von einem durch die Bank weg guten Titel ist das Werk von n-Space noch um einiges entfernt. Aber so katastrophal, wie man vielleicht vermuten mag, ist es auch nicht ausgefallen. Das Abenteuer als Systemwächter mag mit fünf bis sieben Stunden zwar recht schnell vorüber und generell simpel aufgebaut sein, die teils etwas taktischen Gefechte machen jedoch Spaß und die DS-Fassung macht auch optisch einiges her. Interessierte User dürfen gerne einen Blick riskieren, sobald das Programm zum reduzierten Preis zu haben ist.

Zockt nun wieder „Tron 2.0“: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Disney Interactive Studios für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
68%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit klappen präzise Diskuswürfe. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Das Workout für den Touchscreen: Diskuswürfe, Panzer- und Deaktivierer-Schüsse und auch die Lichtrad-Lenkung werden per Stylus durchgeführt.
Grafik

Beeindruckend, was n-Space auf den DS-Screen zaubert. Leidet allerdings unter Rucklern.
Sound

Durchschnittsware, auf die man nicht weiter eingehen muss.
Spielspaß

Etwas kurz geraten, doch der Arbeitstag eines Systemwächters macht zumindest ein wenig Spaß.








Details
Spielname:
Tron: Evolution

Publisher:
Disney Interactive

Developer:
n-Space

Genre:
Action Adventure

Release:
20.01.2011 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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