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Pflanzen gegen Zombies


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Pflanzen gegen Zombies - Review vom 30.04.2011

Pflanzen gegen Zombies. Was soll das jetzt wieder sein? Die neue Kochsendung von Jamie Oliver oder doch die nächste Wahlkampfschlacht der Grünen mit Fukushima auf dem Plakat? Nein. Pflanzen gegen Zombies ist Pop Caps Kassenschlager für PC, Mac und natürlich iPhone. Es handelt sich dabei um ein Tower-Defense-Spiel der etwas anderen Sorte. Doch mehr dazu im aktuellen Testbericht.

Nach 100 Jahren intensiver Pflege dürfte mein Garten einigermaßen annehmbar sein...
Eine große Virenseuche hat die Welt heimgesucht und hirnhungrige Untote sind auf Max Mustermanns Hinterhof eingezogen. Nur zu schade, dass er nichtahnend vor dem Fernseher sitzt und sich ebenso hinlose Gerichtssendungen reinzieht. Er bemerkt somit die drohende Katastrophe nicht und weiß nicht, dass eine Horde Zombies mit dem Kochbuch im Handgepäck Heißhunger auf sein Hirn haben. Doch was tun? Zum Glück hat Max einen grünen Daumen und die Pflanzen, die er so liebevoll gezüchtet hat, setzen sich zur Wehr. So wirr wie sich dies auch anhören mag, es ist genau das was auf dem Bildschirm vorgeht. Ziel ist es, mittels unterschiedlichster Pflanzen eine Horde Zombies aufzuhalten, die vom rechten Bildschirmrand zum linken gelangen wollen, um somit das Haus von Mr. Mustermann zu stürmen. Dabei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen, die mit Hilfe von Sonnenenergie gesetzt werden können. Sollten die Zombies in die Nähe des Öko-Prämierten Gartens gelangen, fressen sie die Bio-Blumen einfach auf. Somit muss man geschickt erwägen, welche Pflanze man wo hinsetzt, um einen optimalen Verteidigungseffekt zu generieren.

Obgleich es in Pflanzen gegen Zombies jede Menge zu tun gibt, ist das Filetstück des Titels der Abenteuer-Modus. Insgesamt 50 aufeinanderfolgende Level gilt es zu bestreiten, die stetig im Schwierigkeitsgrad steigen und in der Art der Gestaltung variieren. So beginnt man eine Mission tagsüber und kann mit Hilfe von Sonnenlicht, in Form von kleinen per Stylus aufsammelbaren Sonnen, Pflanzen setzen. Sonnenblumen generieren weitere Energie, Erbsenschleudern schicken dann die Zombies wieder ins Grab. Nach und nach wird der Spieler mit neuen Pflanzentypen vertraut gemacht, wie beispielsweise Frosterbsen, Wall-Nüssen oder Knallkirschen und muss diese neuen Errungenschaften gegen die nicht ganz so vegetarischen Untoten einsetzen. Auch diese gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen und so muss man in den späteren Leveln einen bunten Mix an Abwehrflora nutzen. So kann beispielsweise der Football-Zombie nur schwer mit konventionellen Mitteln aufgehalten werden, der Pogo-Zombie hüpft einfach über die Abwehrkette drüber oder der Maulfwurfzombie gräbt sich von hinten an die hausverteidigende Flora heran.

Alle 5 Level kommt etwas Abwechslung ins Spiel und so gilt es diverse Minispiele zu bestreiten, die später auch im Hauptmenü ausgewählt werden können. Darunter beispielsweise Zombie-Bowling oder Vasen-Rätsel. Das Prinzip der nimmersatten Hirnmampfer gegen das Hasenfutter bleibt zwar auch hier bestehen, dennoch verändert sich die Art und Weise, wie man den Zombies den Gar ausmacht. Beispielsweise beim Bowling gilt es mittels rollenden Wall-Nüssen, eine ankommende Horde von Feinden umzunieten. Beim Vasen-Rätsel muss man eine bestimmte Anzahl an Vasen knacken und darin befindet sich entweder eine setzbare Pflanze oder ein wütender Untoter. Schnelligkeit und Geschick werden auf die Probe gestellt.

Ich hab lange dafür gespart, ich denk, es ist 'ne Wurzelbehandlung fällig.
Nach jedem absolvierten Level schaltet man somit neue Verteidigungsmittel in Grünform frei und eine größere Horde an Zombies wartet. Doch nicht nur neue Waffen stehen zur Auswahl, sondern in den späteren Leveln wird auch der Shop vom Crazy Dave freigeschaltet. Hier kann man beispielsweise neue Slots kaufen. Während man nämlich anfänglich nur 7 unterschiedliche Pflanzenarten nutzen kann, kann man dies mit viel Geld, welches getötete Zombies fallenlassen, aufwerten. Dies ist auch bitter nötig, denn obwohl man zu Beginn nur einen kleinen aber feinen Garten verteidigen muss, werden die Untoten im späteren Verlauf kreativ und wollen durch den Swimmingpool ins Haus gelangen, nutzen die Dunkelheit der Nacht als Schutz oder versuchen sogar ihr Glück übers Dach.

Anderes Terrain bedeutet somit auch andere Taktik. Beispielweise blühen nicht alle Pflanzen in der Nacht und somit müssen Pilze herhalten. Für den Pool braucht man Seerosen und auf dem Dach bedarf es Setztöpfe und Schlederpflanzen, da das Gefälle normalem Grünzeug die Sicht raubt.

Bis man alle 50 Level geschafft hat, ist es ein weiter Weg. Dennoch findet man sich öfter als es einen lieb ist damit gefangen „doch nur noch ein Level“ spielen zu wollen und landet beim nächsten Zwischenminispiel 5 Level weiter. Doch genau diese Minispiele sorgen für Abwechslung und mit 20 an der Zahl wie Nuss-Bowling, Beghouled (ein Bejewled-Abklatsch) oder Hau-den-Zombie (Ein Maulwurfskloppspiel) kann man weiteres Geld für neue Abwehrflora hinzugewinnen.

Ab Level 5.5 bekommt der Spieler ein kleines Extra, den sogenannten Zen-Garten. Hier können Blumen angepflanzt werden, die man liebevoll aufziehen muss und der Baum der Weisheit kann herangezogen werden, um nützliche Tipps und Cheats freizuspielen. Doch auch wenn man den Abenteuermodus beendet hat, gibt es noch viele Inhalte die zum erneuten Spielen einladen. Beispielsweise der Endlos-Modus. Vorsicht: Suchtgefahr!

Steuerung:
Eines muss man der DS-Version lassen, die Steuerung ist die schnellste und effizienteste von allen Fassungen von Pflanzen gegen Zombies. Schnell, intuitiv und einfach. Mit nur ein paar Handgriffen kann Grünzeug gesetzt werden, um den Untoten das Fürchten zu lehren. Auch Menü, Shop und Co. sind einfach zu handhaben. Gut gemacht!

Grafik:
Knuddeloptik, bunt und dennoch viel los auf dem Bildschirm. Manchmal etwas zu viel, da in den späteren Missionen Slowdowns zur Regel werden können, wenn Zombiehorden eine zu große Anzahl anpeilen. Ansonsten bekommt man die typische bunte Grafik mit Humor geboten.

Sound:
In Sachen Musik bekommt man ein paar Lieder, die echte Ohrwurmgefahr bergen. Die Sounds sind zwar eintönig, aber das bringt das Spielkonzept einher. Hier und da werden immer wieder Sprachsamples eingeworfen, wie ein hungriges „Braaaaiiinnns“ der Zombies.

Features & Multiplayer:
Zahlreiche Missionen, viele Minispiele, Zen-Garten und Download-Multiplayer mit nur einem Modul. Ein Spieler übernimmt die Rolle der Pflanzen und der andere darf im direkten Duell als Zombie-Lord angreifen. Über einen Mangel an Möglichkeiten können sich DS-Spieler also nicht beschwieren. Dennoch muss man sich im klaren sein, dass die rund 30 Euro wesentlich höher angesetzt sind, als die vergleichbaren PC, Mac oder iPhone-Fassungen.

Fazit:
Vorsicht beim Verzehr: Kann Spuren von Sucht enthalten. Pflanzen gegen Zombies ist jetzt schon ein Klassiker. Das blümerante Konzept lädt immer wieder auf eine neue Runde ein und man ertappt sich dabei länger zu spielen als man eigentlich angedacht hat. Das belohnende System sorgt dafür, dass mit jeder neuen Runde weitere Inhalte ins Haus stehen und durch stetige Strategiewechsel, wird der Angriff der Hirnhungrigen nicht zu einem schnöden Salatbüffet. Zwar kostet die DS-Version im Vergleich zu seinen Systemvertretern mehr und hat hier und da mit Slowdowns zu kämpfen, doch wer das Konzept nicht kennt oder auch gerne unterwegs weiterspielen möchte, kann bedenkenlos zugreifen.

Hat den Zombie-Deathcounter gesprengt: Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an rondomedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
83%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Schnell, einfach intuitiv. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Download-Multiplayer mit nur einem Modul sorgt für Spaß.
Grafik

Zweckmäßig und mit Slowdowns.
Sound

Songs die sich sprichwörtlich ins Hirn brennen.
Spielspaß

Spaß pur - Partie um Partie.








Details
Spielname:
Pflanzen gegen Zombies

Publisher:
rondomedia

Developer:
PopCap

Genre:
Strategie

Release:
15.04.2011 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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