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Call of Duty: Black Ops


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Call of Duty: Black Ops - Review vom 13.01.2011

Und täglich grüßt das Murmeltier aus dem Weltall. Entwickler n-Space überraschte erneut mit einer Umsetzung der beliebten Call of Duty-Reihe aus dem Hause Activision und so erschien passend zur Konsolen- und PC-Fassung auch Call of Duty: Black Ops für den Nintendo DS. n-Space ist für die Call of Duty-Spiele auf dem DS bekannt und hat schon oft bewiesen, dass wie wissen was sie tun. Doch selbst Tony Hawk musste nach genügend guten Umsetzungen umso härter fallen. Haben die Kriegsveteranen ein ähnliches Schicksal vor sich? Wir verraten es euch im Test.

Das bisher meistverkaufte PS3-Spiel heißt Call of Duty: Modern Warfare 2. Auch wenn Anhänger der Battlefield-Reihe hier nur den Kopf schütteln können, sorgt der Nachfolger Call of Duty: Black Ops wieder für Rekordverkäufe auf den Konsolen. Die Nintendo DS-Fassungen werden sicherlich keine Millionenseller, doch für sorgen sie für genug Umsatz, dass Jahr für Jahr einen neue Fassung veröffentlicht wird.

Wenn wir uns richtig ranhalten, können wir Dawson vielleicht auch noch das Kennedy-Attentat anhängen!
Bei Call of Duty: Black Ops spielt man nun nicht im ersten oder zweiten Weltkrieg, nein man Spiel auch nicht im Golfkrieg, sondern der Kalte Krieg dient als Vorbild. Doch zuvor ein kleiner geschichtlicher Exkurs zu John F. Kennedy. Denn er wollte schon in seiner Amtszeit den Kalten Krieg beenden, in Kooperation mit den Sowjets den Wettlauf zum Mond abblasen, er wollte einen Vertrag unterzeichnen, der Atomtests verbietet, weigerte sich 1962 gegen Kuba Krieg zu führen und wollte die amerikanischen Truppen aus Vietnam zurückziehen. Zu schön um wahr zu sein? Diese Frage darf jeder für sich selbst beantworten, denn am 22. November 1963 veränderte sich diese Haltung der USA schlagartig. Vier Jahre nach dem Attentat auf John F. Kennedy angesiedelt erzählt Black Ops Geschichten aus der Kategorie: „Top Secret“.

Während des Spiels schlüpft ihr in die Rolle von insgesamt drei Hauptcharakteren: Sergeant Thomas Hayes, Angehöriger der US Special Forces, Sergeant Michael Shaw, und ehemaliger russischer Scharfschütze Yuri Raslov. Während der Flugmissionen sitzen zudem noch Captain James West und Captain David Vance im Cockpit. Gespielt werden meist geheime Ereignisse, die zwischen dem 10. November 1967 und 12. März 1968 stattfanden. Es geht dabei maßgeblich um Aufträge wie Aufsprüren, Beschützen, Elliminieren.

Verbinden Sie mich mit dem Präsidenten... wir geben jetzt unseren Posten in Kuba auf!
Und los geht‘s. An der Front angekommen gilt es diverse Missionen zu absolvieren. Gefangene befreien. Gebiete sichern, und, und, und. Schleichen, Schießen, Sicherstellen. Das sind die Hauptaufgaben in Call of Duty: Black Ops. Wie man seine Ziele erreicht, wird kurz zuvor im Missionsbriefing erklärt, weitere Hinweise gibt es direkt in der Schlacht. Unterschiedlichste Waffen helfen dabei.

Wenn man mal keine Lust mehr hat auf Häuserschlachten und Nahkampfduelle, kann sich auf die diversen Fahrzeugmissionen freuen. So setzt man sich beispielsweise hinter Geschütze und feuert auf alles, was sich bewegt. Immer dabei bedacht, heil aus der brenzligen Situation raus zu kommen. Im direkten Vergleich zum Vorgänger bekommt man jedoch keine bahnbrechende Neuerungen geboten, sonder eher viele kleine Detailverbesserungen fürs Auge. Das besondere Schmankerl für Fans sind die spaßigen Flugmissionen, denn hier hat n-Space wieder gezeigt, was noch alles im Nintendo DS steckt.

Steuerung:
Gewohnt gut. Mit dem Touchscreen hat man ideale Möglichkeiten einen Shooter zu steuern und hat man sich an das Konzept gewöhnt, kann man direkt losziehen. Eine gewisse Grundkomplexität ist vorhanden und so bedarf es schon ein wenig Eingewöhnung, für diesen Akt gibt es jedoch ein Tutorial. Wer nicht mit dem Stylus klar kommt, kann wahlweise auch komplett mit Steuerkreuz und Tasten arbeiten. Die Qual der Wahl.

Grafik:
Langsam kommt es einem so vor, als ob n-Space mehr von dem DS verlangen würde, als das kleine Gerät schaffen kann. Oftmals wirkt es so als ob Texturen ineinander verwaschen seien und Trümmer, Stühle oder Gegner sind nicht so leicht erkennbar. Beim Vorgänger hatte man durch eine klare Farblinie dieses Problem nicht gehabt, sodass man kleinere Abzüge in der B-Note vornehmen muss. Vorbildlich sind erneut die Fahrzeugmissionen, die mit einer gelungenen Optik und Spielbarkeit auftrumpfen.

Sound:
Activisions Call of Duty-Lokalisationsbüro kann zumindest eines: Sprachausgabe gekonnt umsetzen, dass sie somit nicht das Spielgefühl beeinträchtigen. Die Sprachausgabe von Black Ops ist wieder vorbildlich und sorgt für Spannung und Atmosphäre. Gleiches gilt für die musikalische und akustische Untermalung.

Features:
Eine Kampagne, die nur das Problem hat, mit 16 Missionen etwas zu kurz zu sein. Doch zahlreiche Waffen, freispielbare Elemente und sammelbare Geheimnisse laden zum erneuten Spielen ein. Wer mag kann sich auch wieder in Onlineduelle stürzen, wenn da nicht das Problem mit den Mitspielern wäre. Denn wie immer bei Nicht-Nintendo-Titeln ist es sehr schwer, Gegner in DS-Online-Lobbies ausfindig zu machen. Und nicht zu vergessen Zombies, die als kleines Minispiel im Überlebensmodus daher verwesen. Für Wiederspielwert sorgen die diversen Herausforderungen, die man im Challenge-Modus bestreiten kann.

Fazit:
Call of Duty: Black Ops ist wieder ein gelungener Vertreter seiner Art auf dem Nintendo DS. Zwar schafft es das Spiel nicht, an seinem direkten Vorgänger vorbeizuhuschen, dennoch zeigt es mit einigen Detailverbesserungen, dass der Nintendo DS noch potential hat. Wir dürfen aber gespannt sein, was n-Space so alles mit dem Nintendo 3DS anstellen wird. Serien- und Actionfans, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, dürfen also erneut zugreifen.

Hat jeden Krieg mitgemacht: Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an Activision Blizzard für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Optionen, die Sinn machen. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Gute Nutzung der DS-Features mit Onlineduellen.
Grafik

Gute 3D-Optik, aber manchmal schwierig auseinander zu halten.
Sound

Srachausgabe und Musik der Extraklasse.
Spielspaß

Gelungener 3D-Shooter im Hosentaschenformat.








Details
Spielname:
Call of Duty: Black Ops

Publisher:
Activision

Developer:
n-Space

Genre:
Shooter

Release:
09.11.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-6 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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