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SteamWorld: Tower Defense


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SteamWorld: Tower Defense - Review vom 31.07.2010

Das iPhone hat es vorgemacht und zeigte, dass das Tower Defense-Konzept sich durchaus als lukrativ erweisen kann. Mit Titeln wie „Viking Invasion“ oder „Fieldrunners“ hat auch der geneigte DSiWare-Downloader seine erste Portion der Rush and Crush-Spiele bekommen. Eine kleines schwedisches Entwicklerstudio namens Image & Form Interactive meinte aber, dass es noch besser geht und präsentierte mit „SteamWorld Tower Defense“ ein weiteres Spiel dieser Gattung. Wir haben uns diesen kuriosen Mix aus Wilden Westen und Kampfrobotern näher angeschaut und verraten euch, ob sich die Investition von 500 Punkten lohnt.

Howdy, Partner!
Wer noch nie zuvor ein Tower Defense-Konzept gespielt hat, kann es sich ungefähr so vorstellen: Eine Horde wild gewordener Gegner rennt auf einem vorgefertigten Pfad in Richtung Zielort und will diesen mit ihrer gesamten Gruppenmacht einfach nur überrennen. Die Aufgabe des Spielers ist es, sich dieser Macht entgegenzuwerfen und mittels Abwehrtürmen eine Verteidigungsposition aufzubauen, die sich gewaschen hat und möglichst lange die Basis vor dem unausweichlichen Tod beschützt. Denn eines ist klar: Irgendwann wird man im Survival Modus eines Tower Defense-Titels immer draufgehen.

Doch was bietet also „SteamWorld Tower Defense“? Während des Gold Rushs wollen eine Horde verrückter Minenarbeiter an das Gold des Wilden Westens und um dies zu verhindern, gilt es diverse Roboter-Verteidigungsposten zu errichten. Während der ersten Level bekommt man die Möglichkeit sich mit dem Konzept anzufreunden und kann erste Roboter auf der Karte positionieren. Es ist noch alles sehr simpel. Die Gegner wandern auf nur einem Pfad, man scrollt auf dem Bildschirm umher, um zu sehen wo sie gerade sind und ein, zwei Abwehrposten reichen aus, um den Sieg zu ergattern. Später geht es nicht mehr so leicht vonstatten und der Schwierigkeitsgrad zieht drastisch an. Neue Einheiten kommen hinzu, um sich etwas besser zu schützen, aber auch fiesere Gegner sorgen für weiteren Ärger. So gibt es neben den stets aufrüstbaren „Ballerumher“-Einheiten auch Scharfschützen, mit besserer Reichweite, die man auch manuell ansteuern kann, weit reichende Kanonen, die gleich mehrere Einheiten mit ins Grab nehmen oder „Schnellfeuer“-Einheiten.

Der Unterschied bei „SteamWorld Tower Defense“ ist aber, dass man beim Geschehen live dabei sein muss, um so an neue Ressourcen zu kommen. Erledigte Gegner hinterlassen Münzen, die man braucht, um eigene Einheiten zu bauen oder aufzurüsten. Und auch die Türme bleiben nicht ewig stehen, denn die Cowboys haben oftmals Sprengkörper mit dabei, die die Roboter einfach zerlegen - Scharfschützen sind dann essentiell. Gerade wenn ein Cowboy mit Nuklearsprengkörper unterwegs ist, ist es sinnvoll diesen aus weiter Entfernung zu erlegen, damit man nicht zu viel der eigenen Einheiten hopps gehen lässt. Das Rad wird zwar nicht neu erfunden bei diesem Titel, aber es gibt gute Ansätze, die das Konzept besser an die Möglichkeiten des Nintendo DSi anpassen.

Steuerung:
Mit dem Stylus in der Hand kann man schnell zu jedem Ort reisen und stets auf dem zweiten Bildschirm sehen, wo die nächste Gegnerhorde auftaucht. Hier hat man alles richtig gemacht und die Steuerung ist stets flüssig, selbst in Situationen von Hektik und Chaos.

Grafik:
Optisch hat man seinen ganz eigenen Stil aufgezogen und dieser kommt auch eher zweckmäßig und übersichtlich daher. Allein schon die Mischung aus dampfbetriebenen Kampfrobotern und schon fast zombieähnlichen Cowboys ist richtig kurios und man muss schon Gefallen daran haben.

Sound:
In Sachen Sound und Musik gibt es eine seichte Hintergrundberieselung gepaart mit monotonen Ballersounds - also eigentlich genau das, was man von einem Tower Defense-Spiel erwartet.

Features:
Inhaltlich bekommt man einiges geboten und durch den knackigen Schwierigkeitsgrad wird man auch einige Zeit an das Spiel gebunden sein. Außer der Frust ist so groß, dass man resigniert und direkt aufgibt. Selbst die Entwickler haben dieses Manko erkannt und bieten Strategietipps auf dem hauseigenen Blog. Wer es gerne etwas pfiffiger mag, wird aber seine Freude haben.

Fazit:
„SteamWorld Tower Defense“ erfindet das Rad nicht neu, aber passt es weiter an das DS-Konzept an. Die zwei Bildschirme und der Touchscreen werden gut genutzt und sorgen für ein neues Feeling eines bekannten Systems. Bei einem Preis von 500 Nintendo Points bekommt man auch ausreichend Inhalt für sein Geld geboten und wer sich selbst als Fan des Tower Defese-Untergenres outen kann und es gerne etwas härter mag, wird mit diesem Titel seine Portion Spaß haben. Einsteiger werden eventuell etwas frustriert sein und durch die Übermacht der Präriereiter überfordert sein.

Berichtet live aus dem Mittleren Westen: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Image & Form für die freundliche Unterstützung.

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel:

500
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Selbst in Hektiksituationen gut nutzbar. DSiWare-Einschätzung
+++--  (3 von 5 Münzen)
Frische Tower-Kost für eingesessene Fans.
Grafik

Zweckmäßig, aber übersichtlich und flüssig.
Sound

Einheitsgedudel für die Ohren.
Spielspaß

Frust für Einsteiger, Lust für Fortgeschrittene.








Details
Spielname:
SteamWorld: Tower Defense

Publisher:
Image & Form

Developer:
Image & Form

Genre:
Strategie

Release:
09.07.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Preis:
500 Points
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (3)