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Mario & Luigi: Partners in Time


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Mario & Luigi: Partners in Time - Review vom 06.03.2006

Es gibt Titel in der Videospielbranche, die aufhorchen lassen. Langjährige Traditionen, Dekaden zurückreichende Erfolge oder einfach nur gelungene Fortsetzungen – Der Name Mario gehört zweifelsohne dazu. Vor mehr als zwei Jahren trat der Titel „Mario & Luigi: Superstar Saga“ der bestehenden Eliteriege der GBA Titel bei. Neben der Tatsache, dass Mario auch außerhalb von Plattform-Titeln und simpel gestrickten Sportspielen begeistern kann, konnte der Titel insbesondere durch seine Vielfältigkeit überzeugen. Mario war in einer ungewohnten Rolle zu sehen – vielleicht war es gerade dieser Gesichtspunkt, der so viele Spieler begeistern konnte. Das für Mario Titel fast schon schockierende Alternativ-Gameplay stand im krassen Gegensatz zu all den Klischees, für die der Name „Mario“ über Jahrzehnte ein Inbegriff war. Zwar konnte sich die RPG Ader Marios zu diesem Zeitpunkt schon erfolgreicher Ableger auf dem SNES (Super Mario RPG), Nintendo 64 (Paper Mario) und dem Nintendo GameCube (Paper Mario 2) rühmen – für den Handheldsektor war der Release jedoch eine Premiere. Der durchschlagende Erfolg ließ einen potentiellen Nachfolger nur noch zu einer Frage der Zeit werden. Mit „Partners in Time“ releaste Nintendo nun unlängst den offiziellen Thronerben des GBA-Hits. Wir standen den Brüdern auf ihrer Zeitreise bei!

Man nehme… eine Prise RPG, ein Quäntchen J’n R, eine für Mariospiele ungewöhnlich omnipräsente Storyline und bette das Ganze in schrägen Slapstick-Humor. Die Erfolgszutaten des Superstar Saga-Erstlings finden auch in Nintendos neustem Spielspaß-Mahl Verwendung. Um der Obligations-Innovation des NDS gerecht zu werden, hat man das Geschehen nun auf beide Screens verteilt und mit Baby Mario & Baby Luigi die Anzahl der spielbaren Protagonisten verdoppelt. Die offensichtlichen Anleihen beim GBA-Erstling sind legitim wie selten.

Einmal mehr steht Prinzessin Peach im Vordergrund – sie ist nämlich verschwunden. Dank einer Zeitmaschinenkonstruktion landet Peach in der Vergangenheit. Dort wird unglücklicherweise gerade das Pilzkönigreich von den abscheulichen Shroobs vom Pilzplaneten besetzt, die alle Bewohner gefangen nehmen und ihrer schrecklichen Willkürherrschaft unterwerfen wollen. Auch Peach. Ein Glück ist die Zeitmaschine noch im Schloss der Gegenwart und es tun sich Zeitlöcher auf. Mario & Luigi zögern also nicht lange und hechten hinterher. Umso verblüffter sind sie, als sie plötzlich den Abbildern ihrer selbst gegenüberstehen – in Baby Form. Die Story nimmt ihren Lauf.

Der Genremix verlangt es nun von euch, durch ein sehr linear gestaltetes Spiel zu laufen, sich diversen RE Events zu stellen, Erfahrungspunkte zu sammeln und den Bossgegnern hochgelevelt gegenüberzutreten. Am Interessantesten sind die Kämpfe an sich. Im Gegensatz zu den meisten anderen RPG Konfrontationen entscheidet nicht nur euer Level und die Wahl der richtigen Attacken und Items über Sieg oder Niederlage, sondern auch ganz entscheidend eure Reaktionsfähigkeit. Das Spielkonzept verlangt es von euch, aktiv ins Kampfgeschehen einzugreifen. Durch gezieltes und gut getimtes Drücken der Buttons lässt sich die Wirkung von Attacken maximieren, ihr könnt gegnerischen Attacken ausweichen oder diese sogar kontern.
Veranschaulichen wir das ganze an einem typischen Kampfablauf: Mario attackiert seinen Gegner mit einem simplen Sprung. Kurz vor dem Treffen des Gegners, drücke ich nochmals schnell A – die Schadenswirkung erhöht sich. Nun attackiert der Gegner (besser: einer von ihnen, meist seht ihr euch 1 – 4 Gegnern gegenübergestellt). Durch einen gezielten Druck auf A und B springen Mario und Luigi und weichen somit dem Angriff des Gegners aus. Nun ist Luigi an der Reihe. Ich entscheide mich für einen grünen Panzer, welchen ich per B an den Kontrahenten schleudere. Dort prallt der Panzer ab, schnellt zu Mario. Durch einen gut getimten Druck auf A kickt Mario den Panzer wieder gen Gegner, wo er Schaden verursacht und wieder zu Luigi schnellt. Durch genaues Drücken des A und des B Buttons kicken sich Mario und Luigi den Panzer über den als Bande fungierenden Gegner zu und vergrößern somit pro Treffer den Schaden. Diese Rollenspiel -untypischen Jump’n Run Elemente sind das Salz in der Spielspaßsuppe. Im Laufe des Spiels werden euch tonnenweise Items zuteil, welche ihr inner- oder außerhalb der Kämpfe einsetzen könnt. Mit dem Hammer können die Baby-Brüder beispielsweise Schalter umlegen, in Kämpfen aber gut gepanzerten Gegnern auf die Pelle rücken. Im hauseigenen Itemshop des Schlosses können für, durch Kämpfe erworbene Münzen, weitere Itemgegenstände oder gar statusverbessernde Kleidungsstücke erworben werden.

Auch außerhalb von Kämpfen müsst ihr des Öfteren kleinere Sprung- oder Geschicklichkeitspassagen bewältigen. Hierbei verlangt das Spiel von euch, Mario, Luigi, Baby Mario und Baby Luigi GLEICHZEITIG zu steuern – selbstverständlich auf beide Screens verteilt. Meine lieben Herren der Spieleschöpfung, es ist doch erwiesen, dass Männer nicht zwei Dinge gleichzeitig machen können. Aber keine Angst, das scheint bei der Entwicklung durchaus beachtet worden sein – so kompliziert es auch klingen mag: Die Steuerung geht nach wenigen Minuten absolut lobenswert von der Hand.
Die RPG - typischen Rätseleinlagen sind nicht der Rede wert und verlangen jedem halbwegs eingesessenen RPG Fanatiker nicht mehr als ein müdes Lächeln ab. Macht aber nichts – irgendwie kann man dem Spiel seine Linearität nicht übel nehmen. Es unterhält auf ganzer Linie, spielt sich fast schon wie ein kleiner Zeichentrickfilm. Maßgeblich an diesem Eindruck beteiligt sind die kleinen Slapstickeinlagen, die wahnwitzig komischen Animationen und die liebevoll charismatische Gestaltung aller im Spiel vorkommenden Charaktere.

Grafik:
Optisch macht der Titel einen hervorragenden Eindruck – Das Spielgeschehen wird zwar auf der Oberwelt ausschließlich aus einer isometrischen Kameraperspektive gezeigt, dennoch weiß das Spiel mit schönen Effekten zu überzeugen. Das Leveldesign sucht seinesgleichen und die Animationen sind genial wie selten. Wenn sich Luigi verwundert am Kinn kratzt, Mario eine Augenbraue hebt oder die Babybrüder mal wieder einen Heulkrampf bekommen, kann man sich ein Lachen nur selten verkneifen. Die gesamte Optik erinnert in erster Linie an einen Comic – Farbgebung, Leveldesign, Charakterdesign und Animationen – hier gibt es nur wenig zu bemängeln. Da stört es auch nur geringfügig, dass die Optik die Hardware nicht ausreizt. Das Klempnerquartett überzeugt auf ganzer Linie.

Sound:
Der Sound kann sich ohne zu zögern in das sehr positive Gesamtbild einfügen. Die Melodien sind Spiel- untermalend wie sie sein sollten und werden nicht langweilig oder gar nervig. Die Soundeffekte passen ideal zum Comic Style des Spiels. Wenn sich unsere Protagonisten unterhalten ist so mancher Lachanfall vorprogrammiert, denn die rot-grünen Helden wurden synchronisiert. Verstehen tut man die Herren allerdings nicht, vor allem weil die Babys sich meist nur durch Heulkrämpfe artikulieren. Mitlesen ist also weiterhin von Nöten, wenn auch die eindrückliche Zeichensprache aller Charaktere für sich spricht.

Features:
Das Besondere an Mario und Luigi „Partners in Time“ ist, dass man wirklich alle vier Helden gleichzeitig steuert, wobei jeder seine kleinen Tricks auf Lager hat. Die DS Fähigkeiten werden zwar nur durch den Double Screen genutzt, jedoch wären Touchscreen und Mikrofon wohl auch nur durch (in den meisten Spielen doch recht nervige und vor allem Story-unterbrechende) Minispiele einzubauen gewesen. Dass allerdings das „Koffer-Menü“ nicht durch den Touchscreen zu steuern ist, ist schade.

Fazit:
Fazit Christian: Mario & Luigi PiT erfindet das Rad nicht neu – die Mischung aus RPG und Jump’n Run weiß aber durchaus zu gefallen. Der wahnwitzige Slapstickhumor hat mir öfters ein lautes Lachen entlocken können und der Umfang ist mit (für gute Spieler) 20 Stunden Spielzeit auch mehr als passabel. Als einzige Mankos könnte man das Fehlen eines Multiplayermodus und den sehr linearen Spielaufbau bezeichnen – man kann es dem Titel jedoch einfach nicht übel nehmen. Die Klempnerbrüder zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und unterhalten vorzüglich. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass Optik und Sound qualitativ keine Herausforderung für die DS-Hardware darstellen. Mario & Luigi ist in Sachen Gamedesign, Spielwitz und Charme einer der unterhaltsamsten Titel der letzten Jahre und Entertainment pur, mehr davon!

Fazit Steffi: Mario und Luigi „Partners in Time“ ist ein hochwertiger Nachfolger der Mario Reihe geworden und nicht etwa ein billiger Abklatsch, der aus Namen Geld machen will.
Das Game schafft es durch die geradlinige Storyline, die tollen Grafiken und die guten Soundeffekte absolut in seinen Bann zu ziehen. Entgegen mancher Meinung ist Nintendos Neuling kein „Kinderspiel“ sondern garantiert wirklich, wie es so schön heißt: „Spielspaß für die ganze Familie“.

Christian Thol & Steffi Mohr für PlanetDS.de

Herzlichen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
87%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (2)
Lesertests:
Lesen ( 5 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Vier Charaktere gleichzeitig steuern - klingt kompliziert, ist aber genial einfach Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Keine Touchscreen - oder Mikronutzung - dafür wird der Dualscreen SEHR gut genutzt
Grafik

Exzellente Animationen, geniales Leveldesign - überdurchschnittliche Grafik
Sound

Genialer Retrosound und sehr schöne Effekte
Spielspaß

Sehr motivierend, leider auch sehr linear.. irgendwann ist es leider durchgespielt...








Details
Spielname:
Mario & Luigi: Partners in Time

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Rollenspiel

Release:
06.20.2701

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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