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Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland!


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Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland! - Review vom 22.03.2011

Was ist besser als ein kleiner Mario? – Viiiele kleine Marios. Und diese bekommt man noch und nöcher im neuesten Titel von Nintendos berühmten Maskottchen Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland. Dass dies jedoch nicht der erste Teil ist, indem die Winzlinge den DS infiltrieren, ist für viele sicherlich kein Geheimnis mehr. Sein Vorgänger Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis erschien bereits im Jahre 2007 und konnte sichtlich eine gute Figur auf dem Rätselparkett hinlegen. Ob sich der zweite Teil jedoch –gerade in Anbetracht des Nintendo 3DS-Launchs- auch noch lohnt, möchten wir in den folgenden Zeilen unseres Testes klären.


Ist es ein Lemming? Nein, es ist ein Mini-Mario!
Ratet mal, wer heute mal nicht von Bowser entführt wurde? – Tja, man könnte meinen, Mario wäre arbeitslos, wenn sein behörnter Erzfeind mal Urlaub in Hyrule macht, Lon-Lon-Milch schlürft und Peach ihrem eigenen Schicksal überlassen wird. Aber als Geschäftsführer der „Mini-Mario AG“, Hersteller diverser Spielzeuge und Inhaber mehrerer Freizeitparks wie er es einer ist, hat man eben nie Ruhe. Besonders gilt dies, wenn wie inMario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland! sein Phantasialand-Verschnitt gerade seine Neueröffnung erlebt - mit dabei natürlich Mario höchstpersönlich und seine wunderhübsche Freundin Pauline.
Anlässlich der Feierlichkeit bekommen die ersten hundert Besucher eine Kopie der Schönheit in Form einer Actionfigur. Blöd nur für Donkey, dass er leider etwas zu spät kommt und schon alle Geschenke vergriffen sind. Und blöd auch für Mario, der jetzt den wildernden Affen an der Backe hat. In Rage macht der Gorilla sich ersatzweise über die (echte) Schönheit und Marios Busenfreundin Pauline her und flüchtet mit ihr in den Park.

Soviel zur Story des Spieles. Vielen wird jetzt bereits klar sein, was eure Aufgabe im Laufe der nächsten Stunden sein wird. Peach…Pardon, Pauline zurück zu Mario bringen.
Doch ihr steuert den fleißigen Klempner nicht selber. Zur Rettung der Dame eilen die Mini-Marios, kleine, aufziehbare Actionfiguren die es zu Hauf im Vergnügungspark gibt. Leider können die kleinen Helden aber nur geradeaus laufen und prallen sie gegen eine Wand, drehen sie sich einfach um. Nicht gerade die optimalen Voraussetzungen, um Pauline schnell aus den Klauen von Donkey Kong zu holen. Genau hier kommt ihr ins Spiel! In verschiedenen Leveln müsst ihr nämlich den kleinen Winzlingen unter die Arme greifen und Stahlträger zwischen zwei Ankerpunkten aufziehen, auf denen sich die Mini-Marios wie auf einer Brücke fortbewegen können. So erklimmen eure Lakaien -anstatt apathisch vor jede Wand zu rennen- sämtliche Anhöhen. Selbst vor dem sicheren Tod in einer hier und da auftauchenden Stachelgrube sind sie durch eure erhabenen Hände geschützt.

In den insgesamt acht Welten erwarten euch aber noch mehr Fortbewegungshilfen, die ihr nach Lust und Laune einsetzen könnt, wie zum Beispiel Warpröhren, Sprungfedern oder Leitern, wobei jeder Abschnitt sich auf eine dieser neuen Geräte fokussiert. Knifflig wird es, da ihr in jedem Level nur eine begrenzte Anzahl dieser Bauelemente bzw. nur eine bestimmte Länge an Stahlträgern zur Verfügung, weshalb ihr deren Standort während dem Marsch der Roboter immer wieder blitzschnell ändern müsst.

Am Ende jedes Kapitels müsst ihr jedes Mal einen Boss-Kampf gegen Donkey austragen. Dieser baut meist auf der neu errungenen „Technologie“ auf, das Ziel ist aber immer dasselbe: Drei Minimarios nach ganz oben auf das Gerüst zu manövrieren, damit sie dort dem gierigen Affen den Gar ausmachen. Natürlich lässt euch Donkey Kong nicht einfach hinauf kommen um ihn zu besiegen, der Bananenjunkie hat zwei Methoden euch aufzuhalten: Zum einen greift er euch direkt an, beispielsweise indem er Fässer auf euch wirft, oder legt Teile eurer Ausrüstung lahm. Damit bieten die Bossfights einen etwas gesteigerten Schwierigkeitsgrad gegenüber den normalen Levels.


Bonus! Bonus! Bonus!
Für etwas Abwechslung im Manipulationsalltag sorgen dann doch noch die Minispiele, von denen in jedem Areal eines aufwartet, in denen ihr zum Beispiel aus Röhren fallende Mini-Marios und -Toads mittels der Metallstreben in die richtige Box navigiert. Leider sind diese nicht einfach so anwählbar. Um sie freizuschalten, müsst ihr erst mal jede Mini-Mario-Karte der Welt euer Eigen nennen, von denen sich in jedem Level eine befindet. Neben denen gibt es außerdem noch die M-Marken. Sammelt ihr diese Münzen fleißig, schaltet ihr nach und nach die zwanzig Bonuslevel frei, die dann doch schon etwas kniffliger als das Hauptabenteuer sind.


Make it yourself
Was? Ihr habt alle Level abgeschlossen? Sogar mit Trophäe? Und ihr habt noch immer nicht genug?
Dann solltet ihr mal an den Editor ran machen. Dieser ist – einmal gelernt - recht leicht zu handhaben. Habt ihr nun eine eigene Stage auf die Beine gestellt, könnt ihr diese auch online zum Tausch anbieten, sodass sie sich jeder User auf seine Karte laden kann.

Falls ihr euch neben diesen eben genannten Boni außerdem noch einer weiteren Herausforderung stellen wollt, solltet ihr mal in den Wettbewerbsmodus rein schauen. Hier müsst ihr einen Level im Editor erstellen, der nach Vorgaben von Nintendo gestaltet wurde, diesen hochladen und eine Zeit lang der Userschaft zum Download anbieten. Wenn euer Level dabei kreativ und gut gestaltet ist, könnt ihr natürlich massig gute Bewertungen abstauben. Und cool ist bekanntlich der, mit dem längsten e-Penis.

Steuerung:
Die Steuerung lässt kaum Wünsche offen. Blitzschnell fahrt ihr einen Stahlträger ein, nur um ihn direkt und ohne Kompromisse gezielt woanders wieder aufzustellen. Ist die Map mal etwas größer, scrollt ihr mit dem Steuerkreuz. Die Sprünge sind aber nie wirklich groß, weshalb darunter auch die Übersichtlichkeit nicht zu Schaden kommt. Andere Buttons braucht ihr dann auch nicht mehr, alles regelt sich über Touchscreen und Digipad.

Grafik:
Die Grafik ist wirklich okay. Die Stages sind schön knallig bunt, was dem Thema Vergnügunspark zu Gute kommt. Die Hintergründe hingegen sind wesentlich dezenter gehalten, um nicht vom Geschehen abzulenken. Zudem werden das Intro sowie Donkey's und Mario's Konfrontationen in schönen Standbildern dargestellt. Im Endeffekt wird einem hier zwar kein Grafikfeuerwerk, aber dafür bunte und übersichtliche Welt geboten.

Sound:
Musiktechnisch macht das Spiel auch keine wirklichen Fehltritte. Zwar gibt es pro Kapitel nur eine Melodie, die unterstreicht aber wunderbar Rummelplatzstimmung und passt zum jeweiligen Thema des Abschnitts, beispielsweise trommellastigere Sounds im Dschungelteil.

Fazit:
Mario, du hast es mal wieder geschafft! Und zwar, mich zu unterhalten. Zwar gefallen mir deine Jump'n Run-Ausflüge wesentlich besser, doch auch hier offenbart sich einem ein tolles Spiel im „Lemminge“-Stil. Zwar ist die Grafik nicht das goldene vom Ei und es stellt sich leider mit der Zeit eine gewisse Monotonie im Spielverlauf ein, dafür brilliert der Titel aber mit einer exzellenten Steuerung und einem tollen Spielprinzip. Damit ist „Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland“ jedem zu empfehlen, der nichts dagegen hat, etwas mehr passiv und im Hintergrund zu agieren. Den Kauf überlegen sollten sich zudem auch Besitzer des Vorgängers, da sich im Wesentlichen kaum etwas geändert hat. Denn wer schon mit „Marsch der Mini-Marios“ seinen Spaß hatte, darf auch hier beherzt zugreifen.


Zog für euch die Marionetten-, äh, Mini-Mario-Fäden: Carsten Mayer [Akamuntor] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Brillante, zielgenaue Touchscreensteuerung. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Leider innovationsloser Nachfolger mit toller Steuerung.
Grafik

Bunte, etwas detailarme Umgebung – da wäre mehr drin gewesen.
Sound

Nicht allzu viele verschiedene Melodien, dafür unterstreichen sie den Jahrmarkt-Flair.
Spielspaß

Spaßiger Lemmings-Verschnitt mit Mario-Bonus!








Details
Spielname:
Mario vs. Donkey Kong: Aufruhr im Miniland!

Publisher:
Nintendo

Developer:
NST

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
02.02.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (14)

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