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Madagascar


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Madagascar - Review vom 28.07.2005

Die Zootiere sind los. Wenn sich ein Zebra, ein Löwe, eine Giraffe und ein Nielpferd aufmachen um in der Wildnis zu leben kann das nur turbolent werden. Ob das Nintendo DS Game hier den Film widerspiegeln kann lest ihr in unserem Test.

Die Story:
Das Zebra Marty feiert im New Yorker Zoo seinen 10. Geburtstag. Doch die Party, die seine Freunde Alex, Melman und Gloria für ihn schmeißen kann Marty nicht wirklich begeistern. Er hat die Nase voll vom Leben im Zoo und wünscht sich, beim Ausblasen der Kerzen auf seiner Geburtstagstorte, in der Wildnis leben zu können. Als in der Nacht die Pinguine einen Ausbruch aus dem Central-Zoo in Richtung Antarktis wagen, nutzt Marty seine Chance und macht sich ebenfalls aus dem Staub.

Giraffe Melman, Nilpferddame Gloria und Löwe Alex machen sich sofort auf den Weg um Marty zu suchen und zurückzuholen. Doch leider endet die Tour der Zootiere am Bahnhof, wo sie allesamt von Polizisten umstellt und gefasst werden.
Alle Erklärungsversuche der Zoogemeinschaft treffen bei den Menschen leider auf taube Ohren. Wer kann schon das Gebrüll eines Löwen als Entschuldigung deuten? Die "wilden" Tiere werden also prompt als „gefährlich“ eingestuft, in Kisten verpackt und verschifft...

Den Pinguinen gelingt es jedoch das Schiff zu übernehmen und die Antarktis anzusteuern, während die 4 Kisten mit unseren Freunden durch eine kleine Meinungsverschiedenheiten heftig ins Schwanken kommen und Schiffsbruch erleiden.
Die Vier finden sich wenig später auf der scheinbar einsamen Insel Madagascar wieder. Einsam? Nicht ganz. Ein wildes musikbesessenes Völkchen von Lemuren feiert dort eine Party nach der anderen. Lediglich Madagaskars Wildkatzen, die Fossas stören immer wieder die ausgelassene Stimmung. So kommt es, dass unsere 4 Freunde den Lemuren helfen die Fossas zu bekämpfen.

Das Spiel:
Die Filmumsetzung von Madagascar macht ihrem Namen alle Ehre. Hier wird es wirklich möglich den Film nachzuspielen. Wenn man den Pinguinen und Marty geholfen hat aus dem Zoo auszubrechen gilt es als nächstes mit Melman, Gloria und Alex sich auf die Suche nach ihrem Freund zu machen. Als alle Erklärungsversuche schief laufen wird man schließlich aufs Schiff verladen und die Freunde landen auf Madagaskar wo sie den Lemuren zu Hilfe eilen müssen, usw.

Das Jump`n Run gibt dem Spieler die Möglichkeit alle Zooinsassen durch die verschiedenen Level zu steuern. Jeden natürlich mit seinen ganz speziellen Fähigkeiten. Zu Beginn ist Alex mit seinen Doppelsprüngen am besten geeignet um auf höher gelegene Abschnitte zu kommen, später lernt auch Melman seine Nieserei so einzusetzen, dass sie ihm als Antrieb nach oben dient. Marty findet bald schon heraus, wie man durch Höhlen kriecht und seine Gegner durch einen gekonnten Tritt außer Kraft setzt. Wenn es ums überwinden von Wasser geht kann natürlich nur Gloria eingesetzt werden, denn sie ist die einzige die schwimmen kann. Alle anderen gehen sang und klanglos unter.
Auch wenn es um Gegner geht ist jeder der Vier mal besser und mal schlechter geeignet. Alex brüllt mit "X" oder "Y" alles was sich über ihm befindet in die Flucht, während Melman die Gegner wegniest, die knapp über dem Boden sind. Marty trifft mit seinem Hufschlag jeden der am Boden herumwuselt, wohingegen Gloria einfach alles platt sitzt, was sie erreichen kann. Sie kann sogar stachlige Pflanzen zerstören, die den anderen Drei Energie abziehen.

Steuerung:
Die Steuerung ist wie eigentlich das ganze Game sehr kindgerecht. Hier kommt die normale Jump`n Run Steuerung zum Einsatz. Man bewegt alle Charaktere mit dem Steuerkreuz durch die Level. Gesprungen wird mit A und B, beim Doppelsprung drückt man in der Luft nochmals A oder B. Mit X und Y können die Gegner angegriffen werden, je nach Charakter natürlich auf andere Art und Weise.
Melman hat zusätzlich noch die Fähigkeit mit Steuerkreuz nach unten seinen Kopf in den Sand zu stecken und „Baum zu spielen“, um sich vor Gegnern zu verstecken, oder lockeren Boden zum Einsturz zu bringen.
Bei Marty bewirkt das Steuerkreuz nach unten, dass er sich duckt um so durch flache Gänge und Höhlen zu kriechen.
Wenn offene Kisten herumstehen kann man sich mit Steuerkreuz nach oben darin verstecken um so beispielsweise die Zoowärter auszutricksen.
L und R sind dafür da um zwischen den Charakteren zu switchen, wenn dies einmal nicht möglich ist, z.B. im Wasser ertönt lediglich ein lautes Pfeifen.

Grafik:
Hier findet sich leider nur eine eins zu eins Umsetzung der GameBoy Advance Version. Beim GBA hat man sich zwar wirklich Mühe gegeben, die Level sind farbenfroh und detailverliebt, mit hübsch animierten Gegnern und schön gestalteten Protagonisten, aber leider bei weitem nicht auf dem Level des DS. Auf dem unteren Bildschirm sind lediglich unsere Vier Freunde in ihren "Schiffskisten" zu sehen, an der jeweils leeren Kiste ist zu erkennen, welcher der vier gerade im Einsatz ist. Auf eine 3D Darstellung wurde im Singelplayermode verzichtet.

Sound:
Auch hier wurde wieder nur von der GBA-Version kopiert. Die Spielmusik ist zwar nicht überwältigend, aber auch nicht störend oder nervig. Hin und wieder würde man sich mehr Einfallsreichtum wünschen, doch das führt nicht automatisch zum Ausschalten der Musik. Was die Effekte angeht ist das Game etwas schwach bestückt. Lediglich Alex’ Brüllen und Melmans Niesanfälle kommen hier gut zur Geltung, das war es dann aber auch schon.
Ein kleiner DS-Zusatz sind die zusätzlichen Spachsamples.

Features:
Die DS Version wartet, wie auch auf dem GBA, mit einer Speicherbatterie auf, die drei Speicherplätze zur Verfügung stellt. Das Game wird beim erfolgreichen Beenden eines Levels automatisch gespeichert. Endlich mal kein nerviges Passwortsystem. Ein absoluter Pluspunkt für Madagaskar. Einer der wenigen Unterschiede zur GBA-Version: einige der frei zu spielenden Bonuslevel sind dem DS entsprechend wirklich in 3D dargestellt.
Vorteilhaft ist, dass alle Level nochmals gespielt werden können um noch fehlende Münzen zu ergattern, das bringt dem Game zusätzliche Spielzeit ein.

Multiplayer:
Auf dem DS findet der entzückte Tester tatsächlich einen Multiplayermodus. Endlich einmal ein wirklich Unterschied zum GBA. Via Downloadfeatures des Nintendo DS hat man bei Madagascar die Möglichkeit gegen einen Freund anzutreten, auch wenn man nur ein Modul besitzen sollte.

Fazit:
Alles in allem ist Madagascar eine gelungene Filmumsetzung, die besonders der jüngeren Zielgruppe viel Spaß machen kann. Die hübsche Grafik und die gelungenen Animationen tun ihr übriges zum Spielspaß hinzu. Der Schwierigkeitsgrad ist auch für noch nicht so erfahrene Jump`n Run Spieler genau richtig, so dass kein Frust aufkommt.
Doch auf dem DS hätte man wesentlich mehr erwarten können. Hier sieht man, dass das GBA-Spiel sogut wie eins zu eins umgesetzt wurde. Eine wirkliche Änderung stellt nur der Multiplayermodus dar. Hier wurde Potential verschenkt, da kann man fast schon besser auf die 10€ billigere GameBoy Advance Version zurück greifen, die auch mit dem DS spielbar ist.


Stefanie Mohr für PlanetGameboy.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
67%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

einfach und gelungen, manchmal verzögert Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
auf die Features des DS wurde nicht eingegangen
Grafik

Grafik des GBA-Titels
Sound

nicht nervig, aber auch keine Ohrwurmgefahr, mit Sprachsamples
Spielspaß

kurzweilig und ohne Frustfaktor mit Multiplayermodus








Details
Spielname:
Madagascar

Publisher:
Activision

Developer:


Genre:
Jump 'n Run

Release:
05.20.1407

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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