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Nanostray 2


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Nanostray 2 - Review vom 26.04.2010

Made in Germany. Über viele Jahre hinweg das Gütesiegel #1 in Europa und in der Welt. Doch in Sachen Videospielen hinkt good old Germay ein „wenig“ hinterher. Hiesige renommierte Entwickler kann man an Händen und Füßen abzählen und auch hinsichtlich Politik, Medien und Akzeptanz, ist Deutschland noch weit, weit hinter anderen Ländern hinterher.

Umso überraschender ist es, wenn ein einzelner aus der Masse sticht und zeigt was Sache ist. Shin‘en ist ein solcher Entwickler, der schon zu Game Boy Advance-Zeiten mit „Iridion 1 & 2“ zeigte, wie gut Old-School-Shooter auf dem 16-Bit-System aussehen konnten. Mit dem Nintendo DS kam der technische Aufschwung und eine neue Serie ward geboren: Nanostray. Während „Nanostray 1“ noch sehr stark vom Publisher an die DS-Features „gezwungen“ wurde, wollte Shin‘en mit dem Nachfolger alles anders machen, keine überflüssigen Touchscreen-Fummelorgien einbauen und sich auf das klassische Spielkonzept konzentrieren. Einflüsse von Vorbildern wie R-Type, Ikaruga und Co. sind unverkennbar, doch wie gut ist „Nanostray 2“ wirklich?

Dieses Raumschiff hat Schalensitze, ein UKW-Radio und selbsttönende Scheiben...
Der Ersteindruck ist meist der wichtigste und schon vom Hauptmenü an zeigt „Nanostray 2“ seine grafische Raffinesse. Auch in den Missionen geht es so weiter: Kamerafahrten um Planeten herum, Feinde kommen aus dem Hintergrund herausgeschossen und aus allen möglichen Blickwinkeln wird das Geschehen betrachtet. Nahezu alle Level wechseln von der horizontalen Spielweise zur vertikalen oder andersrum, und zum Schluss wartet stets ein riesiger Bossgegner darauf zerschossen zu werden. Kurz gesagt: Old Shool auf technisch hohem Niveau.

Shin‘en hat seine Hausaufgaben gemacht und geht die Checkliste der klassischen Shoot 'em Ups geradewegs durch: ein mehr als knackiger Schwierigkeitsgrad? Check. Wenig Zwischenspeicherpunkte? Check. Vierteldollar Münzeinwurf nach jedem Lebensverlust? Diese Funktion fehlt leider, aber man kann den Game Boy Advance-Schacht des Nintendo DS Lite ja gerne dafür missbrauchen...

Vor jedem Level kann man sein Raumschiff mit einer von diversen Spezial-Attacken ausrüsten und das Auswendiglernen der zahlreichen Routen kann losgehen. Ob Laserfeuer, Lenkraketen oder sonstige Großkaliber-Geschütze, in jedem Level hat eine bestimmte Waffenauswahl seine Vor- und Nachteile. Acht Level wirken zwar relativ wenig, aber bei dem Schwierigkeitsgrad, Umfang und Design, kann man nicht meckern und bekommt eine ordentliche Portion Spiel für sein Geld. „Nanostray 2“ macht auch hier nicht halt und so kommen noch Herausforderungen und Simulationen hinzu. Bist du ein Highscorejäger? Du knackst jeden Rekord? Aber schaffst du es auch, 45.000 Punkte in 30 Sekunden zu erzielen oder 20 Sekunden in einem Level voller Gegner zu überstehen? Diese Herausforderungen sorgen für richtigen Spaßfaktor, gerade weil man sie nicht im Handumdrehen bewältigt und die Genugtuung beim Gelingen umso größer ist.

Je mehr Herausforderungen man besteht, desto mehr Simulationen können freigeschaltet werden. Dabei handelt es sich um kleine Mini-Spiele, die sich nahtlos in das Spielkonzept eingliedern. Breakout-Mini? Bei „Nanostray 2“ kein Problem. Der „Ach, nur noch ein Level“-Effekt ist bei diesem Spiel an der Tagesordnung.

Steuerung:
„Nanostray 2“ kommt mit insgesamt drei Steuerungsoptionen daher. Zum einen kann man ganz klassisch das D-Pad verwenden, um das Schiff durch die diversen Umgebungen zu lenken oder man nutzt alternativ den Touchscreen, mit Option für Links- und Rechtshänder. Egal ob D-Pad oder via Stylus, die Kontrollen sind sehr präzise und man findet sich schnell zurecht. Einzig und allein das Problem, dass man sich mit dem Stift manchmal selbst das Sichtfenster einschränkt, sorgt für kleinere Abzüge in der B-Note.

Grafik:
Auf insgesamt acht Planeten mit unterschiedlichen Hintergründen, Feinden, Hindernissen und Endgegnern, bekommt man allerhand zu sehen. Über 100 unterschiedliche Gegnermodelle sorgen für reichlich Abwechslung, doch das Bemerkenswerte ist, dass die Grafikengine stets sehr, sehr flüssig daherkommt. Egal ob man nun vertikal oder horizontal durch die Level braust, selbst bei den Kamerafahrten und den Partikelexplosionen zeigt sich „Nanostray 2“ von der technisch überragenden Seite. Abwechslungsreichtum, Detailtiefe und Leveldesign sind vorbildlich.

Sound:
„Nanostray 2“ kommt nicht nur mit einer erstaunlichen Optik daher, zudem bietet es ein überdurchschnittliches Audio-Erlebnis. Die musikalische Begleitung ist eine Mischung aus orchestralen, metal und techno Elementen und passt sich ideal ins Spielgeschehen und das Gesamtpaket ein. Dazu kommen gelegentliche Voice-Acts, die ein wenig an „Ikaruga“ erinnern. Gerade mit Kopfhörern bekommt man ein für DS-Verhältnisse fantastisches Sounderlebnis. Klar, die Monotonie des Ballerns ist dabei auch mit von der Partie.

Features:
Acht einzigartige Planeten mit Missionen, die zwischen fünf bis 45 Minuten dauern können. Über 100 Gegnermodelle, 16 Endbosse und 30 Songs. 32 Herausforderungen, vier freischaltbare Minispiel-Simulatoren für Highscorejäger, frei konfigurierbare Waffen, mit der Möglichkeit drei gleichzeitig zu nutzen und diverse Multiplayer- und Onlinefunktionen.

Multiplayer:
„Nanostray 2“ lässt sich sowohl mit einem Modul als auch als Multikartenspiel im Mehrspielermodus zocken. Via Einzelkartenspiel gibt es zwei Herausforderungen und nur der Hauptspieler kann hier die Touchscreensteuerung nutzen. Mit mehreren Modulen kommt noch der Abenteuermodus hinzu und sorgt für mehr Spielspaß für Zwei. Manchmal wirkt es aber verwirrend, wenn zwei Schiffe überlappend durch die Level streifen. In Sachen Onlineoptionen gibt es die bekannten Online-Rankings mit Highscore-Weltrangliste. Hochladen, vergleichen und weiterzocken.

Fazit:
Shooter-Fans kommen um „Nanostray 2“ nicht herum. Es ist der Referenztitel dieses Genres und sorgt für jede Menge Unterhaltung. Es erfindet zwar das Rad nicht neu, man bekommt dafür jedoch eine geballte Ladung Old-School-Action vom Feinsten. Allein der hohe Schwierigkeitsgrad könnte dafür sorgen, dass viele Spieler sich überfordert fühlen, aber ansonsten bekommt man genau das, was man erwartet - und seinem Vorgänger ist dieser Weltraum-Shooter auf alle Fälle überlegen.

Macht eine Rechtskurve gleich nach dem Jupiter: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

WERTUNG:
84%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Egal ob Touchscreen oder D-Pad - gelungen. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Online-Highscores und jede Menge Optionen.
Grafik

Hier wird (fast) alles aus dem Nintendo DS rausgeholt.
Sound

Sonderpunkte gibt es auch in diesem Sektor.
Spielspaß

Durchdachter Old-School-Shooter der besonderen Güteklasse.








Details
Spielname:
Nanostray 2

Publisher:
Majesco Entertainment

Developer:
Shin'en

Genre:
Shoot em Up

Release:
09.10.2008 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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