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AlphaBounce


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AlphaBounce - Review vom 27.05.2010

AlphaBounce ist der beste Beweis dafür, dass auch kleine Entwickler auf dem Nintendo DSi eine Chance haben. Mit dem Arkanoid- oder Breakout-Klon sorgten Motion-Twin schon im World Wide Web für Aufsehen, als sie ihr kostenfreies Browser-Spiel mit gleichem Namen veröffentlichten. Als Mischung aus Geschicklichkeitsspiel und RPG kündigte man nach dem Web-Erfolg auch eine entsprechende DSi-Fassung an und präsentiert diese zum Kampfpreis von 500 Nintendo Points. Doch kann der Arkanoid-Klon aus dem Web überzeugen, macht es auch auf dem Doppelbildschirmer Spaß? Mehr dazu in unserem aktuellen Testbericht.

Zu kaum einem Spielprinzip gibt es mehr Kopien, sodass viele gar nicht mehr wissen, worin der Unterschied zum Original liegt. Egal ob in den Anfängen der Amigazeit, auf dem C64 oder dem NES, selbst die Playstation 3 und das BlackBerry wurden nicht von diesem Puzzlekonzept verschont. Dabei ist das Spielziel denkbar einfach. Am unteren Ende des Bildschirms bewegt sich ein kleines Balkengefährt, dass umherspringende Kugeln auffangen und zurückspringen lassen soll. Ziel ist es, diverse Blöcke auf dem oberen Teilen der Bildschirme zu zerstören und dabei massig Power-Ups einzusammeln. Schusswaffen, Explosionen, mehrere Kugeln oder sonstige Gimmiks sorgen dafür, dass der Steinchenabbau auch mal schneller von statten gehen kann. Über kurz oder lang herrscht somit undurchsichtiges Chaos auf dem Bildschirmen und der Spieler muss bei all diesem Wirrwarr Herr der Lage bleiben. Ein kühles Köpfchen, Geschick und Glück gehören zu diesem Konzept einfach dazu.

Laut Herstellerangaben gibt es in AlphaBounce mehrere Millionen Level, die auf einen Spieler warten. Gut möglich, denn in gewisser Weise kommen einem die Missionen auch zufallsgeneriert vor. Auf einer riesigen Weltkarte gilt es Kästchen für Kästchen die diversen Missionen anzusteuern und zu erledigen, wobei jedes absolvierte Level wiederum neue Features und Level freischaltet und man so nach und nach vor einer schier unendlichen Auswahl an Möglichkeiten stehen wird.

AlphaBounce schafft also zumindest eines: Es zeigt, dass Masse auch ein Feature sein kann. Nicht nur, dass es abertausende von Leveln gibt, nein auch die Variationen in Sachen Power-Ups und Block-Arten sind enorm. Insgesamt 40 unterschiedliche Block-Typen warten darauf, vom Spieler zerstört zu werden und mit den 26 Items gibt es auch zahlreiche Methoden dies zu tun. Egal ob obligatorischer Multiball oder Power-Ups, die sogar das ganze Level in zwei Hälften spalten, die Entwickler haben sich hier einiges einfallen lassen, um das eingestaubte Konzept aufzupolieren. Neben den vorteilhaften Power-Ups gibt es aber auch die mit negativen Effekten und wenn auf einmal 20 oder mehr davon runter regnen, muss man auch hier einen kühlen Kopf bewahren und die Spreu vom Weizen trennen.

Das Hauptziel des Spiels ist es aus den Tiefen des Weltraums zurück zur Erde zu gelangen. Dabei arbeitet man sich Level für Level voran. Wer wirklich alles schaffen will, braucht aber sicherlich mehrere Wochen, Monate wenn nicht sogar Jahre. Und wem selbst dies nicht hart genug ist, der wagt sich nochmal ran und spielt es auf einer höheren Schwierigkeitsstufe.

Grafisch ist das Spiel zwar nicht wirklich der Brenner und auch akustisch muss man mit den Klängen des Commodore 64 aufgewachsen sein, um gefallen an der Musik zu finden, doch wer über diese Punkte hinwegsieht, bekommt für die umgerechnet 5 Euro einen Batzen an Inhalt. Wem das Prinzip zusagt und wer schier unendliche Puzzlelust im Breakout-Style mag, wird bei AlphaBounce genau richtig liegen.

Fazit:
Für 500 Punkte bietet AlphaBounce jede Menge Inhalt und ist ein Pflichkauf für jeden Arkanoid- oder Breakout-Fan. Das Konzept hält bei Laune, sorgt dafür, dass ein Evergreen erneut aufblüht und die Geschicklichkeitsfans vor den Bildschirmen fesselt. Wer sich noch immer nichts unter dem Konzept vorstellen kann und eher skeptisch ist, der hat die Möglichkeit AlphaBounce am PC als Browser-Spiel probezuspielen. Einmal angefixt, kann man dann auch direkt zu mobilen Fassung greifen und spielt das ganze ohne Tageslimit. Auf zur Erde und zum neuen Highscore.

Hat selbst noch die Originalfassung in der Arcade-Halle gespielt: Kevin Jensen für PlanetDS.de

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel:

500
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Reibungslos, auch in Chaossituationen. DSiWare-Einschätzung
++++-  (4 von 5 Münzen)
Enorme Puzzle-Inhalte zum kleinen Preis.
Grafik

Zweckmäßig, dafür aber stets flüssig.
Sound

Klassisches Piepen à la Commodore 64.
Spielspaß

Süchtigmachendes Konzept, das immer wieder auf eine Runde einlädt.








Details
Spielname:
AlphaBounce

Publisher:
Motion Twin

Developer:
Mad Monkey Studio

Genre:
Shoot em Up

Release:
09.04.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Preis:
500 Points
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)