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BLEACH: The 3rd Phantom


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BLEACH: The 3rd Phantom - Review vom 11.03.2010

Bleach ist nicht nur in Deutschland eine bekannte und vor allem erfolgreiche Anime- und Mangareihe. Millionen Fans weltweit fiebern mit dem durch seine orangefarbenen Haare auffallenden Protagonisten Ichigo mit. Und schon seit Jahrzehnten gehört es zum guten Ton des Merchandise, den einen oder anderen Konsolenableger zu produzieren. Bleach macht da keine Ausnahme, und so erscheint nach „The Blade of Fate“ und „Dark Souls“ „BLEACH: The 3rd Phantom für den Nintendo DS. Ob es sich hierbei jedoch um ein durchschnittliches Spiel handelt, wie es so oft bei Lizenzen der Fall ist oder ob man mehr geboten bekommt, könnt ihr nun im Folgenden lesen.

Von Soul Reapern, Hollows und Zanpakutos
Der Hauptaspekt eines jeden Rollenspiels sollte selbstverständlich in der Geschichte liegen, die erzählt und erlebt wird. „Bleach: The 3rd Phantom macht da keine Ausnahme. Die Handlung beginnt einige Jahrhunderte vor der Storyline des Anime. Die Zwillinge Fujimaru und Matsuri Kudo wachsen in einem Armutsviertel der Soul Society auf, einer Stadt im Jenseits, in der die Seelen leben, die auf der Erde starben. Doch nicht alle Seelen werden in Soul Society „wiedergeboren“, denn einige betreten den dunklen Pfad und werden zu sogenannten „Hollows“ - bösen Monstern, die Jagd auf unschuldige Seelen machen und sich von ihnen ernähren. Und zwar sowohl auf der Erde, als auch in Soul Society. Von genau solchen fiesen Geschöpfen werden die Zwillinge eines Tages angegriffen und schwer verletzt. Nur knapp überleben sie, denn Lord Seigen Suzunami, ein Captain unter den Soul Reapern, rettet die beiden Zwillinge. Soul Reaper haben die Aufgabe, genau das zu tun: Sie beschützen Menschen und Seelen vor dem Bösen. Lord Seigen nimmt dann die beiden Kinder mit in sein Haus, in dem er mit seiner Schwester, Lady Konaka, wohnt. Die beiden Zwillinge beschließen sich zu revangieren, in dem sie sich ebenfalls zu Soul Reapern ausbilden lassen.

Und so vergeht die Zeit. Die beiden wachsen heran und werden Mitglieder des Squats 5, einer Einheit der Soul Reaper. Ihr Führer ist ihr großes Vorbild Lord Seigen und jeder Fan der Serie dürfte sich auch an den Leutnant erinnern: Sousuke Aizen. Ein Mann, der einige hundert Jahre später einen erbitterten Krieg gegen Soul Society und die Soul Reaper führen wird. Doch von all dem ahnen die beiden Zwillinge noch nichts, als sie anfangen, auf Patrouille zu gehen und dabei auf viele bekannte Gesichter des Anime stoßen: auf die kleine Rukia, die zusammen mit Renji ebenfalls in einem Armutsviertel aufwächst, auf Soi Fon, den kleinen Toshiro Hitsugaya und viele weitere Charaktere, mit denen sie Freundschaft schließen. Doch eines Tages kommt es zu einem Zwischenfall: Der Arrancar Arturo Plateado erscheint und bedroht Soul Society. Ein Arrancar ist ein mächtiger Hollow, der in der Lage ist, mit dem Zanpakuto zu kämpfen - dem Schwert, welches eigentlich nur von Soul Reapern getragen werden kann.

Dieser starke Gegner erschien bereits schon einmal vor Hunderten von Jahren und tötete dabei über die Hälfte aller kampffähigen Soul Reaper. Und auch dieses Mal kommt eine Geheimwaffe zum Einsatz, die schon damals die Seelen der Stadt rettete: Der Shisui Spiegel, eingesetzt von Lady Konaka, schafft es nach einem harten Kampf letztendlich, die spirituelle Kraft des Arrancars zu bannen. Doch leider verursacht er dabei einen solchen Kraftverlust bei Lady Konaka, dass diese stirbt. Als sei das noch nicht genug, wird der Hauptcharakter, Fujimaru, bewusstlos. Er erwacht in der Menschenwelt und trifft dort auf Ichigo, den Hauptcharakter des Anime. Kurz darauf erfährt er, dass er einige hundert Jahre in die Zukunft geschickt wurde und dass nicht nur er, sondern auch seine Schwester und Lord Seigen damals spurlos verschwunden sind. Und sein ehemaliges Vorbild, Sousuke Aizen, ist nun Staatsfeind Nummer eins der Soul Society. Von nun an beginnt seine Suche nach seine Schwester und Lord Seigen. Dabei trifft er auf alte und neue Freunde und bekämpft nicht nur alte Feinde, sondern auch neue Gegner - wie die Espada, unglaublich starke, von Aizen geschaffene Arrancars.

Ein Tag wie jeder andere...
Das Spiel ist in insgesamt 25 Kapitel aufgeteilt, die mehr oder weniger immer gleich ablaufen: Ein bisschen wird die Geschichte vorangetrieben, es gibt sogenannte Freizeit, die man halbwegs selbst bestimmen kann und in jedem Kapitel gibt es ein bis zwei Kämpfe gegen immer üblere Gegner.

Die Geschichte wird dabei nur in Dialogform erzählt. Es gibt kein Herumlaufen. Die Storyline wird einfach strikt befolgt. In der Freizeit jedoch hat man einige Möglichkeiten, auf das Spiel Einfluss zu nehmen. So hat man gewisse Aktionspunkte pro freiem Tag und kann diese in verschiedene Aktionen stecken: Ihr könnt zum Beispiel mit Ichigo trainieren, was dann die eigenen Statuswerte erhöht. Oder man unterhält sich mit dem Captain eines Squats, was dessen Zuneigung erhöht, woraufhin er sich eurer Gruppe anschließt. Oder man führt einfach einen Dialog mit einem alten oder neuen Freund, was neben neuen Items, Statusveränderungen und Zuneigung auch einfach nur in neuen Hintergrundinformationen enden kann. Jedoch besteht immer nur Auswahl von einer Hand voll Aktionsmöglichkeiten, sodass auch hier letztendlich die eigene Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt ist.

Es kommt nicht allein auf Kraft an...
Die Kämpfe bilden neben der Geschichte den zweiten Teil des Spiels. Man bewegt sich dabei auf einem Gitternetz und der Vergleich mit Schach drängt sich schnell auf. Und so verkehrt ist dieser Vergleich gar nicht, denn in „BLEACH: The 3rd Phantom“ geht es wirklich um sehr viel Taktik. Jeder Charakter hat pro Runde eine Aktion. Zunächst kann man sich auf dem Kampfplatz bewegen. Erreicht man so ein Feld neben einem Gegner, kann man sich in einen direkten Kampf stürzen. Wie viel Schaden man dabei austeilt, hängt neben den eigenen Angriffswerten auch davon ab, was für ein Kampftyp der Gegner ist. Denn Kraft schlägt Geschwindigkeit schlägt Technik schlägt Kraft. Dieses Stein-Schere-Papier-Prinzip ist wirklich sehr wichtig, denn wenn man im Vorteil gegenüber einem Gegner ist, bekommt man im direkten Angriff eine mächtige Zusatzattacke, welche sehr viel Schaden anrichtet. Ist man im Nachteil, bekommt hingegen der Gegner diesen Zusatzschlag. Außerdem gibt es noch den Kampftyp „Alles“, welcher gegenüber den drei anderen im Vorteil ist. Dieses Attribut haben die Zwischen- und Endgegner meistens inne. Ebenfalls vorhanden ist das Attribut „Angriffsunfähigkeit“, welches zum Beispiel bei Heilern oder Himmelsrissen, aus denen Hollows kommen, vorkommt und anzeigt, dass diese Kampfteilnehmer keinen Schaden austeilen können.

Außerdem sollte man bei einem direkten Kampf auch darauf achten, dass man möglichst neben Verbündeten steht. Denn diese können eine Unterstützerrolle einnehmen, wenn man genug spirituelle Energie hat, wodurch entweder der eigene Angriff oder die Verteidigung gestärkt wird. Und wenn sich die beiden Charaktere miteinander gut verstehen, dann können sogar mächtige Teamangriffe ausgelöst werden, wodurch sich der Schaden vervielfacht. Eine weitere Möglichkeit neben einer direkten Attacke sind die Fähigkeiten, die sehr an Zaubersprüche erinnern. Einige heilen, einige verursachen Schaden an einem Monster, einige Flächenschaden und andere wiederum erhöhen die Statuswerte. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass manche dieser Fähigkeiten nicht ausgelöst werden können, wenn man sich schon bewegt hat. Essentiell ist mal wieder die Positionierung vor Sprüchen, die auf eine Fläche wirken. Wenn man den Charakter auf dem „Schachbrett“ richtig einsetzt, dann kann er verheerenden Schaden anrichten. Außerdem werden für Fähigkeiten Fertigkeitspunkte benötigt, wovon jeder Charakter nur eine bestimmte Anzahl übrig hat (ähnlich wie beim dem altbekannten „Mana“).

Ich kann mit diesem Druck einfach nicht umgehen...
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Kampfes ist der spirituelle Druck eines jeden Charakters. Er ist der Grundstein für Support-/Teamattacken und mächtigen Fähigkeiten wie Bankai (die ultimative Zanpakuto-Technik). Es gibt zwei Möglichkeiten, den spirituellen Druck zu steigern: durch direkte Kämpfe oder durch das sogenannte Reishi. Reishi ist überall auf dem Kampfgebiet verteilt, miteinander verflochten und erfüllt verschiedene Aufgaben: Wenn man auf einem Reishifleck steht, werden Angriff und Verteidigung erhöht und am Anfang jeder neuen Runde werden ein paar Fertigkeitspunkte regeneriert. Außerdem kann man anstatt zu kämpfen oder Fertigkeiten einzusetzen Reishi „einsaugen“, um den eigenen Druck zu steigern.

Wie in jedem guten Rollenspiel sind natürlich auch bei „BLEACH: The 3rd Phantom“ Items vorhanden, die den üblichen Zweck erfüllen: Lebens- oder Fertigkeitspunkte auffüllen, Statusveränderungen (wie zum Beispiel Gift) kurieren oder dem Gegner Schaden zufügen. Jedoch muss man vor jedem Kampf sein Inventar neu einrichten, da man nur bis zu zwölf verschiedene Gegenstände mit den Kampf nehmen darf. Also sollte man sich gut überlegen, was genau im Vorfeld eingepackt wird.

Ab und zu gibt es auch besondere Charaktere auf dem Schlachtfeld, die neben den eigenen Kämpfern und den Gegnern auftauchen. So erscheinen in manchen Kämpfen „Gäste“, die vom Computer gesteuert werden und zwar für die Seite des Spielers kämpfen, dabei jedoch ihren eigenen Plan verfolgen und sich nicht der Strategie des Spielers anpassen. Oftmals gehört es zu den Siegbedingungen, dass man dafür sorgt, dass den Gästen nichts passiert. Die zweite Gruppe an unnatürlichen Kampfteilnehmern sind die „Wholes“: Seelen, die kurz vor der Transformation zu Hollows stehen. Jeder Soul Reaper ist in der Lage, „Konso“ auszuführen und damit die Wholes zu erlösen. Jedoch bleiben dafür nur wenige Runden Zeit, sodass man sich zunächst auf die Befreiung der Seelen konzentrieren sollte, bevor sich diese in Hollows verwandeln.

Erfahrung ist, was ihr draus macht...
Erfahrungspunkte werden nicht wie üblicherweise nach dem Kampf für besiegte Gegner vergeben, sondern auf eine andere Weise - durch aktive Teilnahme am Kampf. Es macht also keinen Unterschied, ob man einen direkten Kampf eingeht, Schaden durch Fähigkeiten austeilt oder durch seine Heilkünste die Mitstreiter am Leben erhält. Letztendlich kommt es nur darauf an, wie groß der Unterschied zwischen gegnerischem Level und dem eigenen ist, und wie viel Schadenspunkte man austeilt beziehungsweise heilt. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass man das gesamte Spiel über von Stufe zu Stufe nur hundert Erfahrungspunkte benötigt. Diese Spanne ändert sich nicht.

Wie man letztendlich diese Erfahrung einsetzt, bleibt ebenfalls dem Spieler überlassen. Pro Stufe bekommt man fünf Punkte zum Verteilen auf Grundattribute (Angriff, Verteidigung, Treffsicherheit und Ausweichen), sowie auf Lebens- und Fähigkeitspunkte. Oder man rüstet die Waffe besser aus, wodurch zum Beispiel neue Fähigkeiten erlernt werden können. Ob ich nun einen megastarken Elitekämpfer mit viel Lebenspunkten und kaum Fähigkeiten erstelle oder einen sich auf Schadenssprüche spezialisierten Charakter forme, bleibt also jedem frei überlassen.

Steuerung:
Eine Frage, die man sich stellen muss, ist: „Warum erscheint das Spiel so auf dem Nintendo DS?“. Denn der Titel wird komplett mit Steuerkreuz und Tasten bedient. Der Touchscreen wird kein einziges Mal benötigt, der Stylus niemals in die Hand genommen. Und das ist gerade in den Kämpfen sehr schade, denn es ist manchmal etwas umständlich, die einzelnen Charakter auf dem Feld anzuwählen, wenn diese weit voneinander entfernt stehen. Natürlich stört das den Spielfluss nicht wirklich und die Steuerung geht auch einfach und intuitiv von der Hand, jedoch hätte sich einen Miteinbezug des Touchscreens positiv auf die manchmal langen und eintönigen Kämpfe ausgewirkt und etwas Abwechslung hineingebracht. So wirkt die Steuerung einen Tick zu nüchtern.

Grafik:
Das Spiel hebt sich grafisch durchaus von der Mittelklasse der Nintendo DS-Spiele ab, verpasst dabei jedoch knapp den Sprung hoch zur Elite. Die einzelnen Szenarien sind im typischen Animestil gezeichnet und sehen wirklich detailliert und farbenfroh aus. Jeder, der schon einmal Bleach als Anime oder Manga gesehen hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Wenn man dann jedoch in den Kampfmodus wechselt, kann dieses Niveau nicht mehr gehalten werden. Die Figuren sehen aus, als ob man sie sehr stark zusammengestaucht hätte: viel zu kurze Beine, einen Oberkörper, der wohl kaum in der Lage wäre, den übergroßen Kopf zu halten und natürlich Waffen, die von den Proportionen her jeglicher Wahrheitstreue trotzen. Trotzdem ist die Farbgebung gelungen und zum Beispiel die Videos, wenn man Bankai einsetzt, sind wirklich hochklassig.

Sound:
Das Wort, welches wohl am besten den Sound des Spiels beschreibt, ist „typisch”. Denn jeder, der schon einmal ein auf einem Anime basierendes Spiel konsumiert hat, erwartet genau das: etwas langweilige Hintergrundmelodien, ab und zu die englischen Originalstimmen aus der Serie, dazu Geräusche, die in den Kämpfen die einzelnen Attacken untermalen. Nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes. Und sobald man den Sound ausstellt, weil das Gedudel anfängt zu nerven, stellt man fest, dass einfach etwas fehlt, und schaltet die Musik wieder ein.

Features:
Der Hauptteil des Spiels findet auf dem Touchscreen statt, auch wenn dieser als solcher gar keine Verwendung findet. Der obere Bildschirm ist eigentlich nur in den Kämpfen vonnöten, da hier die Statistik des einzelnen Kampfteilnehmers angezeigt wird: Lebenspunkte, Kampftyp, Statusveränderungen und so weiter. In der Freizeit werden hier oben außerdem ein paar Ereignisfelder, sowie die Anzahl der noch verbleibenden Aktionen eingeblendet. Das Spiel ist komplett in englisch, somit ist es von Vorteil, sich das deutsche Handbuch zu Beginn durchzulesen, da hier alles Wichtige erklärt wird. Zwar gibt es am Anfang des Spiels auch eine kleine Einweisung, die jedoch sehr knapp ist.

Wirklich herausragend ist der Spielumfang: Der Hersteller gibt über 50 spielbare Charaktere und über 30 Stunden Spieldauer an. Die 30 Stunden Spieldauer beziehen sich dabei jedoch lediglich auf die Hauptgeschichte. Hat man die erst einmal durchgespielt, erhält man Zugriff auf den sogenannten „Urahara’s Deluxe Training Ground, Bleach Tower“, welcher noch mal 20 Level mit immer stärker werdenden Gegnern enthält und für ein paar weitere Stunden an Spielspaß sorgt. Dazu kommt noch der Multiplayermodus, in dem man online mit einem Freund zusammen Kämpfe bestreiten kann. Bis man das alles durchgespielt hat, können gut und gerne 40 und mehr Stunden vergehen.

Etwas abschreckend wirkt zunächst der Balanceakt zwischen Kämpfen und Dialogen. Denn es wird sehr viel erzählt und Kämpfe kommen seltener vor, als man es von anderen Rollenspielen gewöhnt ist. Zufallskämpfe existieren zwar nicht, jedoch kann man vor jedem Kampf so viele „freie Kämpfe“ absolvieren, wie man möchte. Hier tritt man gegen Monster an und kann seine eigene Stufe steigern, um somit in den Storykämpfen besser abzuschneiden. Jedoch setzt das den Schwierigkeitsgrad rapide herunter, da sich die Gegner in den Storykämpfen nicht anpassen und man dadurch einen unfairen Vorteil hat, wodurch das Spiel zu einfach wird. Ebenfalls bemerkenswert ist die Länge der Kämpfe, welche oftmals fünfzehn Minuten und länger dauern können.

Fazit:
„BLEACH: The 3rd Phantom“ ist definitiv ein komplexes Spiel. Diese Komplexität kann aber zunächst abschreckend wirken. Dazu kommen die oftmals nicht enden wollenden Dialoge, die zwar im typischen Charme der Serie die Geschichte weitererzählen, dabei aber die Action vergessen. Und wenn dann endlich Action vorhanden ist, dauern diese Kämpfe etwas zu lange. Ebenfalls schade sind die Anspielungen auf das Original, die zwar für Fans schön und verständlich sind, für Neulinge aber keinen Sinn ergeben. Wenn man jedoch darüber hinwegsieht, bekommt man viel geliefert: eine wirklich schöne Geschichte von Verlust, Mut, Verrat und Liebe, sehr intensive und taktisch anspruchsvolle Kämpfe und den typischen Humor, der dafür sorgt, dass Bleach einer der erfolgreichsten Animes der Welt bleibt. Kurzum, man bekommt ein wirklich gutes Spiel.

Rettete nicht nur eine Seele vor fiesen Seelenfressern: Felix Rau [Fefe] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
75%
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Keine Touchscreen-Nutzung vorhanden, obwohl dies wünschenswert wäre. Ansonsten eingängig. Innovationsfaktor:
-----  (0 von 5 Sternen)
Touchscreen und Stylus bleiben völlig ungenutzt.
Grafik

Wirklich gelungene Szenendarstellung mit kleinen Schwächen im Kampf.
Sound

Nichts Außergewöhnliches, nichts Schlechtes.
Spielspaß

Komplexe Kämpfe und eine schöne RPG-Handlung - genau richtig für Fans.








Details
Spielname:
BLEACH: The 3rd Phantom

Publisher:
SEGA

Developer:
Tom Create

Genre:
Rollenspiel

Release:
12.02.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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