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Metal Torrent


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Metal Torrent - Review vom 14.05.2010

Raumschiffgeballer in Reinkultur: Ob R-Type III, Ikaruga oder Nanostray, alle haben vorgemacht, wie es in einer Shooter-Hölle auszusehen hat. Und obgleich sich dieses Genre in Japan vor lauter Fans nicht retten konnte, ist Nintendos erstes Spiel in diesem Sektor ein DSiWare-Titel. Metal Torrent heißt diese Baller-Offenbarung und wir haben uns angeschaut, ob Nintendos neue Wege von Erfolg gekrönt sind.

Gernetypisch heißt es, Überleben um jeden Preis. So kämpft man sich bei Metal Torrent durch acht Phasen und muss dabei aufpassen, dass man nicht von den Gegnerhorden überrannt wird. Viel schlimmer als die gemeine Gegnerflut ist aber der eigentliche Kugelhagel, denn im Vergleich zu den Gegnern auf dem Screen wird man von einer schier unendlich exponentiell ansteigenden Macht an Feuerkraft übermannt. Wer es schafft, bei diesem Gewitter den Durchblick zu halten, dabei zahlreiche Feinde über den Haufen ballert und zudem noch Kombos schafft, der wird am Ende mit einem hohen Platz in der Highscoreliste belohnt.

Im Weltall hört dich keiner den DS an die Wand schmeißen.
Es gibt zwei unterschiedliche Spielmodi. So kann man entweder mit vordefinierten Gegnerpfaden kämpfen oder lässt sich diese zufällig zusammenwürfeln. So kann man nicht vorhersehen, wo die feindlichen Raumschiffe ihr nächstes Kugelfeuerwerk abwerfen. Auch wenn dieses Feature groß angepriesen wurde, ist es eher beiläufig, da man den Unterscheid nur geringfügig oder gar nicht merkt. Umso mehr Einfluss hat demnach die Raumschiffauswahl, denn die Schiffe Red Orion und Blue Nova sind gänzlich unterschiedlicher Natur. Das Fluggefährt in Rot wartet mit einer bildschirmfüllenden Laser-Spezialattacke auf und ist auch ansonsten für Einsteiger gedacht. Hierzu kommt, dass gegnerische Kugeln einfach durchfliegen, bis der Energiebalken sich dem Ende zuneigt. Positiv zu erwähnen ist auch, dass wenn man nicht getroffen wird, der Energiebalken sich wieder auflädt. Easy going halt.

Gänzlich anders sieht es bei der Blue Nova aus. Blau macht in diesem Falle nicht glücklich, sondern sorgt für Frust und ist für hartgesottene Ballerfans gedacht. Sobald man nur in Kontakt mit einer Kugel aus dem Ballerhagel getroffen wird, ist es direkt vorbei. Hardcore? Hardcore! Zwar ist die Spezial-Attacke dieses Raumschiffs um einiges härter, aber es nützt nicht wirklich etwas, da der Frustfaktor auch bei Old-School-Spielern enorm hoch sein wird. Spätestens wenn der nächste Endboss um die Ecke schlendert...

Und das ist genau der Haken an Metal Torrent, denn eigentlich gibt es nicht viel mehr als acht Level, zwei Raumschiffe, von denen nur eines wirklich zu gebrauchen ist und die unendliche Jagd nach dem Highscore. Wer Spaß hat, kann sich auch einen Highscore in der Wiederholung anschauen, aber zu viel sollte man nicht erwarten.

Fazit:
Metal Torrent zeigt sich optisch zwar von der vorbildlichen Sorte, denn auch bei riesigen Gegnerhorden, die mit zahlreichen Waffen umherballern, bleibt das Geschehen maßgeblich stabil. In Sachen Umfang und Langzeitspaß jedoch versagt Metal Torrent gänzlich. Die acht Level sind mit der Red Orion schnell durchgespielt und Blue Nova sorgt für so viel Frust, dass man es nicht erneut versuchen möchte. Demnach ist dieses Spiel nur etwas für Einsteiger oder die extremen Pros, die das Genre im Schlaf beherrschen. Ein Zwischending? Der Normalo-Zocker? Der wird ausgelassen...

Bleibt bei Nanostray 2: Kevin Jensen für PlanetDS.de

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel:

500
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Das übliche Geballer halt. DSiWare-Einschätzung
++---  (2 von 5 Münzen)
Neulinge oder Pros sind willkommen - ansonsten besser zur Nanostray-Serie greifen...
Grafik

Meist flüssig, aber unübersichtlich.
Sound

Klassische Ballersounds mit mäßigem Soundtrack.
Spielspaß

Hammerhart oder superleicht. Du entscheidest.








Details
Spielname:
Metal Torrent

Publisher:
Nintendo

Developer:


Genre:
Shooter

Release:
2010

Multiplayer:
nicht bekannt

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Preis:
500 Points
Screenshots:

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