PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
Nicht angemeldet!     Neu Registrieren   Loginname  Passwort:     Passwort?

Project Rub (aka Feel the Magic: XY/XX)


  • Testbericht
  • Bilder (25)
  • News & Videos (0)
  • User (13)
  • Spiel Kaufen
Project Rub (aka Feel the Magic: XY/XX) - Review vom 04.02.2005

Es war an der Zeit, die Art des Spiels zu überdenken. Mit dem Nintendo DS möchte Nintendo genau hier eine neue Richtung einschlagen. Weg von dem was beim mobilen Zocken als normal erachtet wird. Neue Möglichkeiten des Nintendo DS sollen die Phantasie der Entwickler anregen, um einzigartige Spielkonzepte entwickeln zu können. Das erste Spiel welches bei uns ausführlich (Dank World of Games in Heidelberg) getestet werden konnte war: Feel the Magic: XY/XX.
Was konnten die Entwickler aus dem Hause Sega wirklich aus dem Spiel herausholen?

Zunächst sollte die Frage beantwortet werden, um was es sich bei dem Spiel Feel the Magic: XY/XX überhaupt handelt. Zusammengefasst ist das Spiel, welches zu E³ 2004 Zeiten den Namen „Project Rub“ trug, ähnlich wie Wario Ware auf dem Game Boy Advance, eine Ansammlung von Mini-Spielen, die nur zusammen ein Ganzes werden.

Erst einmal die Story des Spiels:
Alles dreht sich um das berühmte „Liebe auf den Ersten Blick“ Prinzip. Man selbst schlüpft in die Rolle eines Alltagsteenagers, der einfach sein Leben, leben möchte. Als er eines Tages über die Straße läuft sieht er im Augenwinkel diese äußerst charmante junge Frau und verliebt sich natürlich sofort unsterblich in sie.

Da diese Liebe zunächst erst einseitig ist, schießt sich unser Protagonist einer Stuntgruppe den „Rub Rabbits“ an um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Nach zahlreichen und sehr verrückten Stunts nimmt sie langsam Kenntnis, doch plötzlich wie aus dem Nichts wird sie entführt. Es ist natürlich deine Aufgabe sie nun zu retten und vor allen kommenden Gefahren zu beschützen und ihr näher zu kommen… (nicht umsonst wird im Intro darauf hingewiesen, dass keine Szenen im Spiel nachzuahmen sind)


Das ist er auch schon, der rote Faden, der die etwa 25 Minispiele miteinander verknüpft. Nun gehen wir auf die Spielweise ein wenig genauer ein, denn alte Konventionen können vergessen werden. „Wozu braucht man ein Steuerkreuz?“, wird man sich nach diesem Spiel fragen. Denn dieses Spiel steuert man gänzlich mit dem Touch Screen, mit der eigenen Stimme oder sogar nur mit dem bloßen Atem.
Präsentiert wird das Spiel in einem einzigartigen Grafikstil, welcher einer i-Pod Werbung aus den 70ern nahe kommt. Eine Mischung aus peppigen, wonnigen rot und braun Tönen gepaart mit Silhouetten-Figuren ohne erkennbare Gesichtszüge.
Ja, ja die Wege der Liebe sind unergründlich, so macht sich unser Protagonist auf, um viele lustige Aufgaben zu meistern. Ob er nun eine Horde Bullen aufhalten muss, seinen Schatz zu zertrampeln oder mit einem Einkaufswagen waghalsig Abhänge herunterfährt, die zufälliger Weise mit vielen Hindernissen bestückt sind. Unserem Helden ist nichts zu gefährlich um die Liebe seiner Juliett für sich zu gewinnen. Um die Liebe jedoch entflammen zu lassen müssen die Minispiele mehr als nur einmal gespielt werden. Die Monotonie wird dadurch unterdrückt, dass meist mehrere Minispiele auf einer Ebene zur Auswahl stehen. Erfolgreich absolvierte Spielchen speichern sich in den „Erinnerungen“ des Protagonisten und können danach schnell via Hauptmenü angewählt werden.

Die lustige Mischung aus MTV’s Jack-Ass mit stilvollen i-Pod Figürchen kann trotz der Einfachheit sogar Fesseln und auch die neuen Steuerungsalternativen, das ständige „Tatschen“ auf dem Touch-Screen oder das beschallen des Nintendo DS gestaltet sich als sehr präzise, feinfühlig und genau. Egal ob man in den Minispielen nun vorbeirasende Bullen abtippt, Fische aus dem Magen eines Hungrigen herausprokelt, nach Edelsteinen im Sand buddelt oder der Dame des Herzens die nass gewordenen Kleidung vom Leib nimmt um sie über dem Lagerfeuer zu trocknen aufhängt.
Jedoch erscheint es aber so als würde das Spiel nur einen Touch-Punkt auf einmal zulassen, denn zum Beispiel bei mehren Spielchen würde man rein offensichtlich mehrere Punkte auf einmal betätigen, dies ist aber scheinbar nicht möglich. Ob das nun an der Beschaffenheit des Touch-Screens selber liegt oder nur am spezifischen Spiel wird sich im Laufe der nächsten Testberichte herausstellen.
Weitere Beispiele für die Minispiele sind, Parachute, welches kein Spiel am Game & Watch darstellt, sondern eine abwechslungsreiche Variante, das Eingeben von Zahlen auf einen Taschenrechner zu üben. Auf dem oberen Bildschirm werden Fallschirmspringer dargestellt die aus einem Flugzeug springen und lauthals Zahlen ins Nirvana schreien. Diese Zahlen gilt es auf dem unteren Bildschirm in Windeseile einzutippen und zu bestätigen. Schafft man dies auch durch mehrere Schwierigkeitsgrade hinweg so füllt sich der Liebesbarometer. Bei einem vollen Liebesbarometer werden neue Minispiele freigeschaltet und die Story des Spiels wird in nett gestalteten Standbildern weitererzählt.

Auch die Minispiele, in denen Geräuscheffekte eine große Rolle spielen, sind sehr genau. Natürlich gibt es hin und wieder auch Auswahlmöglichkeiten die schlichtweg nicht überzeugen können, weil sie nicht durchdacht genug oder schier blödsinnig erscheinen, doch der Hauptkonsens des Spiels ist sehr wohl unterhaltsam.
Apropos Geräuscheffekte, gerade diese erzeugen auch den speziellen Flair des Spiels. Wirre Geräusche mit knackigen Spracheffekten und einem großen Hauch Japano-Stil lenken viele verwunderte Blickte auf das Gerät. Dem einen mag diese Form von Akustik ein wenig zu schrill sein, doch für diese Zwecke gibt es einen Lautstärkeregler.
Wer nun denkt, dass dieses Spiel über eine lange Spielzeit verfügt, hat sich jedoch geschnitten. Von den Launchtiteln, wird dieses Spiel jenes mit dem wenigsten Aufwand bis zum finalen Erfolg sein. Dennoch ist der Wiederspielbarkeitswert enorm, da man so etwas einfach bisher nicht gewöhnt ist. Es ist scheinbar das Tutorial zum Nintendo DS, denn nach und nach werden die Eingabemöglichkeiten komplexer, die Minispieler herausfordernder und das Spielerlebnis reicher.

Doch wer Spieltiefe, fesselnde Story und langatmige Unterhaltung sucht, ist bei diesem Spiel nicht an der richtigen Adresse. Kurzweilige Schübe von Spaß, Action und einfaches näher kommen zu den Steuerungsalternativen, die der DS bietet, werden hier groß geschrieben. Um den Hardcore-Zocker auch nach Vollendung des Hauptspiels bei Laune zu halten, gibt es noch allerlei Goodies zum Freispielen. Darunter neue Kostüme für die Dame. Wie auch berichtet, verfügt Feel the Magic: XY:XY über eine Verbindungsmöglichtkeit zu zahlreichen Sega Titeln für den Game Boy Adavnce. Einfach eines von 5 Sega Titeln wie Sonic Advance 1 bis 3, Puyo Puyo Fever oder Sonic Pinball Party beim booten des DS im GBA-Slot stecken lassen und schon schaltet man zusätzliche Gimmicks wie Kleidungsstücke für die Dame des Herzens frei. Somit wird erneut der Sammlertrieb geweckt und lockt den Spieler, diese Minispiele auch mehrmals durchzuspielen.

Fazit:
Feel the Magic XY/XX ist ein spaßiges wenngleich nicht sehr tiefgehendes Spiel. Eine Ansammlung von über 25 Minispielen, die des Öfteren gespielt werden müssen und sich auch ab und an wiederholen, könnte man auch als spaßiges Tutorial für den DS Einstieg bezeichnen. Ein unverkennbares Japano-Flair begleitet das gesamte Spiel, was für fortgeschrittene Spieler an einem Tag vollendet werden kann. Dennoch wird man sich auch später dabei erwischen das ein oder andere Minispiel erneut zu spielen.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an World of Games, dass sie uns diesen Test so unkompliziert ermöglicht haben!

Kontakt:
World of Games: info@wog.de | Tel: 06221 - 184134

WERTUNG:
77%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (4)
Lesertests:
Lesen ( 2 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Sehr innovativ und intuitiv per Touchpad Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Verrücktes Spielkonzept, dass nicht zuletzt durch seine fetzige Optik überzeugt.
Grafik

iPod und 70er Jahre Flair
Sound

Verrückt und japano-like
Spielspaß

motivierend aber kurzathmig








Details
Spielname:
Project Rub (aka Feel the Magic: XY/XX)

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
05.20.1103

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (25)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop