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Sports Island DS


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Sports Island DS - Review vom 24.05.2010

Was für Wii „Wii Sports“ ist, bleibt für den DS bis auf weiteres wohl nichts. Der Handheld hat zwar schon eine kleine Sammlung von Sportspielen mit Fokus auf einfachem Einstieg und Spielspaß, wie etwa die „Mario & Sonic bei den Olympischen (Winter-)Spielen“-Teile oder „New International Track & Field“, doch der kleine Sporthappen für zwischendurch mit von Spielern gestalteten Avataren blieb weitestgehend aus – eine Lücke, die Hudson gerne mit „Sports Island DS“ füllen würde. Während es die Wii-Fassung bereits auf einen Nachfolger gebracht hat, stellt sich uns die Frage, ob die DS-Umsetzung des Sportpaketes auch etwas taugt. Und genau das haben wir nach intensivem Training und dem Bewältigen der schweißtreibenden Herausforderung in Erfahrung bringen können.

Dabei sein ist alles – ein Sieg wäre aber auch schön
Wie euch die Verpackung des Spiels auf Vorder- und Rückseite unmissverständlich klarmacht, beinhaltet „Sports Island DS“ insgesamt zehn verschiedene sportliche Aktivitäten, auf die ihr wiederum in fünf Spielmodi Zugriff habt. Das freie Spiel etwa erlaubt euch, eine Disziplin nach Wahl für eine einzelne Runde zu bestreiten. Im Liga-Modus hingegen werden im Marathon alle zehn Sportereignisse hintereinander durchgespielt – wobei man euch gnädigerweise auch den Fortschritt zwischenspeichern lässt. Beim Turnier gilt es, euch in einer Disziplin nach Wahl in drei Runden zu beweisen. Der Herausforderungs-Modus hält, wie der Name schon verrät, kleine auf die Sportarten bezogene Aufgaben bereit. Und nicht zuletzt wartet die DS-Karte natürlich auch noch mit einem Mehrspielermodus auf. Alle Einzelspieler-Varianten sind in mehreren Schwierigkeitsgraden verfügbar, wobei die höheren jeweils entweder durch Bewältigung der vorherigen Stufe oder durch die Ansammlung von ausreichend Talentpunkten, die bei jedem Sieg vergeben werden, freigeschaltet werden müssen.

Doch was genau lässt sich nun alles auf der Insel des Sports machen? Fest steht jedenfalls, dass nicht alle Disziplinen gleichermaßen komplex oder umfangreich sind. Beim Armdrücken etwa gilt es, innerhalb einer kurzen Zeitspanne per Stylus den Touchscreen zu bearbeiten -Schutzfolie bereitlegen!- nur, um dann in einem Reaktionsspiel den endgültigen Sieg einzuheimsen. Etwas länger dauert da schon eine Runde Cheerleading. Vergleichbar mit „Rhythm Paradise“ müsst ihr hier zum richtigen Zeitpunkt auf den Touchscreen tippen. Wann es so weit ist und ob dabei vielleicht noch eine besondere Bewegung erforderlich ist, verraten Symbole auf dem oberen Bildschirm. Doch auch hier nutzt sich das Prinzip schon nach wenigen Anläufen stark ab.

Der richtige sportliche Wettbewerb – bestritten von hausgemachten Sportlern
Abseits der kleinen Aktivitätspakete in Form von Indoor-Klettern oder dem Fallschirmspringen wartet auch noch kompetetiver Mannschaftssport auf den geneigten Athleten. So befindet sich etwa eine mit einem umfangreichen Tutorial ausgestattete, dennoch aber ziemlich simple Rugby-Variante auf der DS-Karte. Zu simpel, möchte man fast meinen, da der CPU-Gegner für den halbwegs fähigen Spieler selbst auf höchster Stufe kein Problem darstellt. Wesentlich komplexer –auch in der Schreibweise– gibt sich da Sepak Takraw. Hinter dem exotischen Namen verbirgt sich im Prinzip nichts weiter als mit den Füßen gespieltes Volleyball mit jeweils drei Spielern pro Seite. Und hier ist Ausdauer gefragt, denn anders als beim Rugby strengt sich die K.I. deutlich mehr an, wenn der Schwierigkeitsgrad steigt.

Apropos Spieler: Ihr könnt nicht nur auf eine ganze Riege vorgefertigter Teams zugreifen, sondern euch per Team-Editor einen eigenen Sechsertrupp zusammenstellen. Die Einstellungsmöglichkeiten halten sich dabei zwar in Grenzen –man kann zwischen drei Körpergrößen, Trikotfarben, einer Hand voll Gesichtszügen und Frisuren wählen sowie natürlich das Geschlecht und den Namen des Sportlers bestimmen– dennoch verleiht das dem Spielerlebnis zumindest eine kleine persönliche Note. Und bei beinahe allen Sportarten wirkt sich immerhin die Körpergröße auch auf die Leistung des Athleten aus.

Steuerung:
Jede einzelne Disziplin kommt mit einem eigenen Kontroll-Schema daher, das entweder exklusiv auf den Touchscreen oder die traditionellen Tasten zurückgreift. Während also beim Golf logischerweise per Stylus der Ball aufs Green befördert wird, haltet ihr euch beim Bobfahren mit den Schultertasten in der Spur. Während die Steuerung in etwa zwei Dritteln der Fälle keine Probleme bereitet, fällt das letzte Drittel leider doch ziemlich negativ auf. Warum beim Tontaubenschießen etwa per Touchscreen gezielt und durch einen Touchpen-Ruck anschließend geschossen werden muss, bleibt wohl ein Geheimnis der Entwickler.

Grafik:
„Sports Island DS“ präsentiert sich in einem relativ ansehnlichen 3D. Leider hält sich die Vielfalt an Spielermodellen ziemlich stark in Grenzen, was dazu führt, dass man abseits einiger vorgespeicherter Teams -die anhand verschiedener Themengebiete kreiert wurden- das Gefühl hat, ständig die selben Figuren in der Arena stehen zu sehen. Von diesem kleinen Atmosphäre-Manko und den systemtypisch leicht verpixelten Texturen lässt sich die optische Komponente des Spiels als gut, wenn auch nicht überragend bezeichnen.

Sound:
Angesichts des Genres sollte man wohl davon ausgehen, dass es sich bei der Geräuschkulisse eher um ein Mittel zum Zweck handelt. Die Melodien, die im Hintergrund erklingen, sind nicht sonderlich erwähnenswert, gleichermaßen fallen sie aber auch nicht negativ auf. Und in der Soundeffekt-Abteilung bekommt man so ziemlich das geboten, was man bei den Sportarten für Geräusche erwartet.

Multiplayer:
Bis zu sechs Spieler können sich mit nur einer DS-Karte zum sportlichen Wettkampf treffen. Je nach Disziplin können Teams gebildet werden oder jeder kämpft für sich selbst. Das funktioniert unkompliziert und die Gastspieler können sogar auf die erstellten Sportler des Gastgebers zurückgreifen, wenn sie sich sogar nicht schon vorher auf dem Modul selbst welche erstellt haben.

Fazit:
„Sports Island DS“ mangelt es leider an Substanz, um auf Dauer unterhalten zu können. Die enthaltenen Sportarten sind dazu noch von schwankender Qualität, ebenso unstet gibt sich der Schwierigkeitsgrad. Das mag teils an der Steuerung mancher Disziplinen liegen, teils aber auch daran, dass pro Betätigung einfach nicht ausreichend geboten ist. Klar, aus Armdrücken etwa lässt sich nicht viel herausholen, doch ein paar zusätzliche Golf-Kurse oder verschiedene Cheerleading-Bewegungen hätte der Titel durchaus noch vertragen können. So eignet sich „Sports Island DS“ höchstens als kleiner Digitalsport-Happen für Zwischendurch, der lediglich Durchschnittskost bietet - exotische Sportarten der Marke Sepak Takraw hin oder her.

Heimst mit den Average Joes einen Sieg nach dem anderen ein: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
64%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Teils durchdacht, teils aber auch mit mächtigen Design-Macken. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Etwa zwei Drittel der Sportarten verlassen sich mal mehr, mal weniger gekonnt auf den Touchscreen - das war es aber auch schon.
Grafik

3D-Optik, die zumindest einen soliden Eindruck macht.
Sound

Eher zaghafte Klänge mit typischen Sportgeräuschen.
Spielspaß

Kurzweilige Sportspiel-Sammlung mit Disziplinen von ungleichmäßiger Qualität.








Details
Spielname:
Sports Island DS

Publisher:
Konami

Developer:
Hudson Soft

Genre:
Sport

Release:
10.05.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-6 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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