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Bomberman DS


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Bomberman DS - Review vom 20.07.2005

Boom! Bomberman is back! Keine einzige Nintendo-Konsole, auf der der weiße Bombenfreund nicht sein Unwesen getrieben hat (mit Ausnahme der Game&Watch-Teile und des Virtual Boys), und so ist nun auch der NDS an der Reihe. Kritiken über Kritiken, Lobhymnen über Lobhymnen – ist Bomberman DS vielleicht endlich der NDS-Hit, auf den wir solange warten? Wird es die restlichen Titel in den Schatten stellen? Wir haben uns unsere pink- und hellblaufarbenen Schutzanzüge angezogen und uns in die bombige Welt von Bomberman und seinen Freunden begeben, und den Titel auf Herz und Nieren untersucht.

Nachdem wir die DS-Cartridge der Hülle entnommen, sie einge“legt“, den DS eingeschalten und Bomberman DS ausgewählt haben, sehen wir sofort das Intro, in dem die 8 Bombermen (nein, es heißt nicht Bombermans) wild umher rennen. Im Hauptmenü kann man letztendlich zwischen Normal - dem Singleplayer - und Kampf - dem Multiplayer (egal ob Mensch oder Maschine) wählen. Der Singleplayer besitzt 3 Speicherstände, sowie ein „Schnellspeichern“, das mit dem von Kindom Hearts – Chain of Memories vergleichbar ist. Zwschen den einzelnen Levels kann man „schnellspeichern“, sobald man aber fortsetzt, ist der Spielstand weg, d.h., wenn man den DS nach dem „schnellladen“ wieder aus- und wieder anschalten würde, wäre der Spielstand weg, und man müsste vom letzten Speicherpunkt aus starten (Level x-01 oder x-06). Bevor wir also nun endlich starten können, werden wir noch einmal gefragt, ob wir denn wirklich beginnen wollen.

Und endlich ist es so weit – wir befinden uns auf der riesigen Landkarte, welche insgesamt 10 Welten à 10 Level beinhaltet: summa saruman sind das stolze 100 Level. Das Spielprinzip des Singleplayers lässt sich leicht erklären: vor jedem Levelstart kann man die (in den Levels davor) gesammelten Items, die man in diesem Kampf einsetzen möchte, auswählen – das ganze wird per Touchscreen gesteuert. Bis auf die Gegenstände „Zusatzbombe“, „Feuerkraft“ und „Geschwindigkeit“ ist die Andauer dieser maximal auf ein Level begrenzt – die 3 Ausnahmen verschwinden, sobald man durch eine Bombe oder einen Gegner getötet wird. Einige Gegenstände sind z.B. die ferngesteuerte Bombe, die Uhr, Unverwundbar, Bombenkick, oder die Gefährliche Bombe (aka „Totenkopf-Bombe“). Im Singleplayer wird der untere Bildschirm in den Levels x-01 – x-04 und x-06 – x-09 immer als Item-Auswahl-Bildschirm genutzt, auf dem oberen findet das eigentliche Geschehen statt. In x-05, dem Bonus-Level, und x-10, dem Endgegner, werden beide Screens als Spielfeld benutzt. Hierbei werden beide Bildschirme durch eine oder mehrere Röhren „verbunden“. Das Spielprinzip ist eigentlich immer das Gleiche: es gibt zwei verschiedene Sorten von Blöcken; die, die man zerbomben kann, und die festen, die immer da bleiben. Unter den nicht festen Blöcken befindet sich gelegentlich das ein oder andere Item. Doch natürlich seid ihr nicht allein auf dem Spielfeld, schließlich wäre es ja auch langweilig, oder nicht? Damit dies nicht passiert sind wenig bis viele Gegner, wie z.B. Kakteen (Anm. d. Red.: .. nicht „Kaktusse“), lebende Bomben, Piraten, und noch eine Menge anderer, undefinierbarer Objekte (wobei manche eine gewisse Ähnlichkeit zu Erbrochenem haben ..). Außerdem gibt es in jedem, außer dem Boss-Level, eine Zeitbegrenzung, welche zwischen 60 Sekunden und 4 Minuten variiert. Sobald ihr alle Gegner besiegt habt, könnt ihr das Level beenden, indem ihr auf die Klappe lauft, welche sich auch unter einem der Blöcke befindet. Die restliche, verbleibende Zeit wird zu eurem Punktekonto hinzugezählt; bei je 100.000 Punkten gibt’s ein Extraleben. A propos Leben: sobald ihr Game-Over seid, ist es aus, ihr gelangt zum Titelbildschirm und müsst vom letzten Speicherpunkt aus starten; solltet ihr nur ein Leben verlieren, verliert ihr alle (!) Items und könnt das Level neu starten.

Viel berühmter und vor allem begehrter ist jedoch der Multiplayer von Bomberman – der „Kampf“. Hier könnt ihr allein, so wie mit 7 weiteren (!) Freunden (8 Spieler) zocken, und das nur mit einer Cartridge! Will man allerdings lieber allein daddeln, wählt man sofort „Start“. In der Charakterwahl muss denn bestimmt werden, wie viele Computer-Gegner teilnehmen sollen, und wie stark diese sein sollen (Einfach, Mittel oder Schwer). Ab mindestens 3 Mitspielern kann man auch Teams bilden, wobei alle Teammitglieder dann gleich aussehen (alle weiß, schwarz, blau, etc.). Danach gilt es, sich für eines von 30 Levels zu entscheiden. Unter diesen 30 gibt es 3 ganz spezielle, die allerdings nachher noch genauer beschrieben werden. Für jeden Spieler kann ein „Handicap“ festgelegt werden – das sind Items, die der Spieler von Anfang an besitzt. Bevor es allerdings letztendlich losgeht, müssen noch diverse Einstellungen wie die Anzahl der Sätze, die Spieldauer je Satz, die einzelnen Positionen der Spieler, und noch vieles weitere. Eine Option z.B. heißt „Slotmachine“ – vor jedem Satz (Runde) wird ein „Ein-armiger-Bandit-Spiel“ durchgeführt, je nachdem, wie viele gleiche Items der Spieler hat, desto mehr Gegenstände von dieser Sorte bekommt er. Wie auch in den Boss-Levels werden im Kampf-Mode beide Bildschirme zur Spieldarstellung benötigt. In jeder der 8 Ecken befindet sich einer der bunten Bombermen (sollten es keine 8 sein, werden weniger Ecken besetzt). Die Regeln des Multiplayers sind beinahe gleich der des Singleplayers. Sobald einer der Spieler die volle Punktzahl an Runden (bzw. Pokalen) gewonnen hat, endet das Spiel, und derjenige wird triumphierend von diversen Bombermen gefeiert.

Steuerung:
Die Steuerung von Bomberman ist recht simpel. Durch die Menüs kann man sich sowohl als auch mit Touchscreen und Knöpfen schlagen. Im Singleplayer wird auch in den meisten Levels der untere Schirm als Touchscreen und Item-Auswahl benutzt, im Multiplayer, sowie in den Boni- und Boss-Levels, hat der Touchscreen keine Funktion. Auch die Tastenbelegungen sind standardmäßig: Mit A wird die Bombe gelegt, mit B wird sie – sofern es eine Fernzünderbombe ist – wieder in die Luft gejagt. Außerdem können Kickbomben durch Drücken von L wieder angehalten werden; mit R werden im Kampf (Multiplayer) die Namen der Spieler angezeigt. Start dient zur Pause, und durch Select erscheint im Kampf ein Pfeil über dem eigenen Bomberman. Der Touchscreen hat allerdings auch noch eine andere Funktion: wenn im Multiplayer „Rache“ eingeschalten ist, so kann man nach dem Tod via Bewegung auf dem Touchscreen eine Bombe geworfen werden. Pustet (brüllt / schreit / kreischt / …) man ins Mikrofon, bevor man sie los wirft, so wird sie zu einer gefährlichen Bombe.

Grafik:
Die Grafik von Bomberman DS hat zwar nicht wirklich viel auf dem Hocker, ist allerdings zweckmäßig. Durch die seit Ewigkeiten bekannte 2D-Ansicht von Bomberman erinnern wir uns gern an fette Matches in Bomberman Tournament. Die Gestaltung der Gegenstände (Items) ist auf dem Spielfeld genauso wie in der Übersicht gelungen. Betrachtet man das Intro-Video am Anfang, so fragt man sich, warum die Entwickler Bomberman DS nicht mehr Tiefe durch eine dritte Dimensionen gegeben haben, wie zum Beispiel bei der Flashdemo (Die Demo gibt’s übrigens hier). Trotz allem besitzt Bomberman eine schöne Grafik, selbst wenn sie gegenüber Riesen wie Metroid: Prime Hunters oder Need for Speed Underground 2 nicht mithalten kann.

Sound:
Konnte man das Spiel bisher eigentlich nur loben, so wendet sich jetzt das Blatt. In Sachen Sound räumt Bomberman DS nicht wirklich viele Punkte ab, die Melodien sind eintönig und wiederholen sich zu oft. Außerdem gehen sie nach einiger Zeit gewaltig auf die nerven (gemixt mit einem Frustmoment könnte eurem DS sogar ein „Unfall“ widerfahren). Die Zwischenrufe der kleinen Bomber, welches sich mindestens in der 4. Oktave befinden, sind allerdings trotzdem ein Grund zum lachen! (Anm. d. Red.: Ich bin mir bis jetzt immer noch nicht sicher, ob das Spiel nicht eher Bomberwoman heißen sollte …).


Features:
Bis jetzt haben wir ja eigentlich alles genannt – nur eine Sache haben wir gewaltig vergessen: das Mikrofon. Die oben angesprochenen 3 besonderen Kampf-Level sind deshalb so besonders, weil in ihnen das Mikro zum Einsatz kommt. In „Sprachexplosion“ wird die gelegte Bombe via Rufen (oder Pusten) eines beliebigen Wortes gezündet. (Achtung! Sicherheitsabstand zu den/dem Mitspieler immer einhalten, denn ruft dieser zu laut, explodiert auch eure Bombe!). In „Sprachbombe“ wird durch denselben Vorgang die Bombe selbst gelegt (auch hier der Tipp des Sicherheitsabstandes). Das letzte dieser drei „Sprach“-Level trägt den Titel „Sprachschild“. Sobald ihr hier hineinruft, wird euer Schild für einige Sekunden aktiviert – mit diesem Schild könnt ihr euch vor Bomben schützen, solltet ihr also in der Explosions-Reichweite einer Bombe stehen, könnt ihr euren Tod durch rufen eines Wortes wie „Schild!“ oder auch „Bla!“ (wer es jetzt noch nicht gemerkt hat: es ist egal, was man hineinruft) verhindern.
Eine weitere Besonderheit in Bomberman DS ist natürlich der Multiplayer. Mit nur einer DS-Karte können sich insgesamt 8 Freunde (danach wohl eher Feinde …) im Bombenlegen messen.

Fazit:
Wer sich von Bomberman DS den NDS-Top-Hit für einsame Stunden erhofft hat, der wird bitter enttäuscht sein. Die Eintönigkeit der Level im Singleplayer-Mode lassen das Spiel nach zwei Mal durchspielen langweilig werden, und gegen Computer-Gegner zu kämpfen – im Ernst, ist das wirklich so prickelnd? Wer in seiner näheren Umgebung allerdings einige Freunde, die auch einen NDS besitzen, hat, der sollte sich dieses Spiel holen (bzw. es den Freunden mitteilen). Sowohl eingefleischte Profis, als auch totale Neulinge werden mit Bomberman DS im Multiplayer einige Stunden voller Spaß haben. Auch der Preis ist mehr als annehmbar. Gerade mal knapp 30€ für einen Multiplayer-Hit wie diesen; mit Beteiligung von 7 Freunden ist das beinahe geschenkt! Solltet ihr ein Zockertreffen o.Ä. planen, darf dieses Spiel auf keinen Fall fehlen!

Nicolas Reinhart [HickLick] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
81%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (1)
Lesertests:
Lesen ( 2 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Teil des Singleplayers und Menüsteuerung via Touchscreen, der Rest mit dem Rest. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Geniale Verwendung des Mikrofons sowie guter Touchscreen-Gebrauch und sinnvolle Nutzung der beiden Screens. Außerdem vorbildlich genutzte WiFi-Funktion.
Grafik

16-Bit olé!
Sound

Das gemittelte Mittelmaß.
Spielspaß

im Multiplayer ein Hit, im Singleplayer ganz ok.








Details
Spielname:
Bomberman DS

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Hudson

Genre:
Sonstiges

Release:
05.20.3006

Multiplayer:
8 Spieler (1 Modul)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (24)

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