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Ausführliche News vom 10.10.2008 , 17:32 Uhr
von  [ Liese ]

Korg DS-10: Synthesizer-Legende für die Hosentasche

Zwei legendäre MS-10-Synthesizer, 4-Spur-Drum-Machine, Mixer und eine Handvoll amtlicher Effekte: So sieht der Traum jedes Elektronik-Musikers aus. Damit lassen sich ganze Häuser rocken… jetzt schrumpft Nintendo das Dreamteam ins Miniformat! Am 10. Oktober verwandelt KORG DS-10 den Nintendo DS in ein tragbares, voll funktionstüchtiges Synthesizer-Studio. Musik-Fans können jederzeit und überall ihre eigenen Hits komponieren, verändern, aufführen – auch in Jam-Sessions mit ihren Freunden.

Vorbild sind die gefeierten Analog-Synthesizer der „KORG MS-10“-Reihe. Was macht einen 30 Jahre alten Synthesizer so beliebt? Dazu ein Rückblick ins Jahr 1978: Seit Monaten dominieren die Bee Gees mit „Saturday Night Fever“ die Charts, Abba singen „Take a Chance on me“, die Sex Pistols geben ihre letzte Liveshow in San Francisco. Zwischen Disco, Pop und Punk bahnt sich die nächste Ära an: Synthesizer-Bands interessieren sich für ungehörte Sounds, die nur außergewöhnliche Synthesizer bieten.

Doch die Geräte von ARP, Moog, Oberheim oder Sequenial Circuits sind teuer. Der erste polyphone Synthesizer „Prophet 5“ kostet bei Erscheinen satte 10.000 Mark. Da kommt es Keyboardern gerade recht, dass 1978 die japanische Firma KORG ihre erschwingliche MS-Reihe vorstellt. So geht der MS-10 für 289 britische Pfund über die Theke – insgesamt 10.000 mal.

Das Gerät ist groß, relativ leicht und extrem robust. Es verkraftet raue Gigs, verqualmte Proberäume und hartes Tourleben. Mit seinem ungewöhnlichen Pult-Design ist der MS-10 auch auf der Bühne ein echter Hingucker. Er besitzt nur einen Klangerzeuger, aber der klingt warm, kräftig und kann sich in jedem Mix durchsetzen. Das liegt hauptsächlich an seinem Filter, der kräftig zupackt. Die Klaviatur besitzt 32 Tasten, ein Wheel dient zur Tonhöhenveränderung. Der Klang lässt sich mit 19 Drehreglern intuitiv und präzise einstellen. Großartig ist auch das Steckfeld mit seinen 15 Klinkenbuchsen, das zur Verkabelung mit anderen Synthesizern oder Klangquellen dient: Eine prima Basis für abgefahrene Experimente.

Doch zurück ins Jahr 2008: Ohne KORG-Synthesizer wären weder Neue Deutsche Welle noch New Wave oder Techno möglich gewesen. Musiker wie die Beastie Boys, Chemical Brothers, Coldcut, A Flock of Seagulls, The Moog Cookbook, LFO, Stereolab und Underworld schätzen den rauen Charme ihrer MS-10. Gut erhaltene Exemplare wechseln zum stolzen Preis von 1.000 Euro den Besitzer.

Nun kommt jeder in den Genuss der Synth-Legende – und das zum kleinen Preis. Mit KORG DS-10 legt die japanische Softwareschmiede AQ Interactive eine detailverliebte Emulation des Geräts vor. Alle Eigenschaften, Funktionen, optische Eigenheiten, Panels und Sound-Charakteristika des Originals wurden mit größtmöglicher Präzision nachgebildet. Wie sein Vorbild ist auch der KORG DS-10 kein netter Plastiksynthesizer. Er kann auch fies, kräftig, brachial klingen und surren wie ein falsch gepoltes Umspannwerk.

Doch damit nicht genug: AQ Interactive packt gleich zwei dieser Legenden auf die DS-Software. Dazu gesellt sich die 4-Spur-Drum-Machine, die ebenfalls auf der MS-10-Klangerzeugung basiert. Um die Sache abzurunden, kann man seine Kreationen mit einem Schuss Effekte garnieren und abmischen. Und KORGs KAOSS PAD-Technologie macht es möglich, Improvisationen per Touchpad einzuspielen - einfacher geht’s nicht. Bis zu 18 Sessions mit je 16 Patterns lassen sich aufzeichnen, neu bearbeiten und - dank der kabellosen Kommunikation des Nintendo DS – auch gemeinsam mit befreundeten Musikern erschaffen.

Trotz seiner Komplexität lässt sich KORG DS-10 so intuitiv steuern, „… als habe das Gehirn direkte Verbindung mit dem Synthesizer aufgenommen. Ohne Touchpen und Touchscreen des Nintendo DS wäre das nicht möglich“, verrät KORG DS-10-Produzent Nobuyoshi Sano, der für die Soundtracks von Ridge Racer und Tekken verantwortlich zeichnete.

Laurent Fischer, Managing Director Marketing & PR von Nintendo of Europe fügt hinzu: „KORG nimmt seit vielen Jahren eine zentrale Stellung im Bereich elektronische Musik ein, und wir sind sehr glücklich darüber, den Nintendo DS-Spielern diese neue, kreative Plattform anbieten zu können. KORG DS-10 verdeutlicht die Vielseitigkeit der Konsole, weil sie es Musikern erlaubt, ihre Kreativität auch außerhalb des Studios auszuleben und zugleich allen Freunden elektronischer Musik einen einfachen Zugang zum Komponieren bietet.“

Das sieht die Szene auch so. Kaum war das Modul in Japan erschienen, wurde es in der Musikszene schon begeistert aufgenommen. Wenige Tage nach Erscheinen wurden mit KORG DS-10 nicht nur einzelne Tracks, sondern bereits ganze Compilations produziert. Nun ist Europa an der Reihe, den legendären Synthesizer neu für sich zu entdecken.

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Quelle:  Nintendo Pressemeldung

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4 Kommentare

838 comments
[10.10.2008 - 17:49 Uhr]
pocketboy:
im nintendo kanal von der wii kann man dazu ein video sehen
1 comments
[10.10.2008 - 20:58 Uhr]
julianh3:
Ichh ab das "Spiel" bereits zugespielt bekommen
ich kann euch (auch wenn ich kein electro fanatiker bin) wirklich sagen das ding is der hammer spield einfach und auch ohne anleitung dirkt zu verstehen am besten schliesste man den ds allerdings an eine richtige anlage an wenn der bass kommt durch die boxen nicht wirklich gut rüber das programm is der hammer
815 comments
[11.10.2008 - 05:00 Uhr]
atex:
Und jetzt bitte noch mal in deutsch, mit "." und "," bitte!

Ich persönlich könnte nichts mit dem Programm anfangen, dafür fehlt mir die Zeit und das Gefühl für Töne und Melodien. Aber für Leute, die Ahnung haben und sowas können, ist das Programm sicher eher was.
3173 comments
[11.10.2008 - 09:11 Uhr]
Iwazaru:
Bei uns ist die JAP-Version schon länger - damals war noch unsicher ob`s außerhalb erscheint. Zugegeben: Wer nur damit "spielen" will wird nichts mit anfangen können. Man muss sich hier klar vor Augen halten dass das Teil ein Tool ist und kein Game. Wer sich damit auskennt wird aber viel Spaß haben und kann`s auch grandios in sein Heimstudio einbauen.
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