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Staff-Roundtable zum Weihnachtsfest 2007

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Autor: Die gesamte Redaktion

Kategorie: Kolumnen
Umfang: 1 Seiten

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NintendoDS Artikel vom 09.12.2007

Der dicke Kerl mit dem großen Sack steht wieder vor der Tür. Weihnachten naht und man steht wie immer vor der Qual der Wahl, was man sich wünschen soll. Wir haben uns mit einigen anderen, mehr als renommierten Magazinen, zusammengetan und präsentieren euch in unserem großen Staff-Roundtable die Empfehlungen der verschiedenen Redaktionen.



Elisabeth Grunert (PlaystationPortable.de aus dem PortableGaming-Netzwerk)
Der erste Advent ist bereits wieder vorbei, die ersten Türchen beim Kalender schon geöffnet und man wartet sehnsüchtig auf die kommenden Tage, bis das Weihnachtsfest vor der Tür steht, Ruhe einkehrt und der Alltagsstress 2007 fürs Erste gegessen ist. Doch was sollte man sich am besten vom kleinen, pummeligen roten Mann wünschen, welcher sich mit einem Sack voller Leckerein und Spielzeugen den Weg zu jedem braven Kind bahnt und dessen sehnlichste Träume erfüllt? – Etwas Harmonie, Glück und Friede für die Welt? Sicherlich. Doch gehen wir davon aus, all diese weltverbessernden, und manchmal utopisch angehauchten Wünsche wurden bereits mit reinem Gewissen getätigt und der Platz für die Egoisten-Runde geräumt; was käme dann? Sollten wir ehrlich der Wahrheit ins Gesicht blicken? Dann sähe es für den kleinen Schützling aus dem Hause Sony nicht gerade rosig aus, denn ein Fest der Sinne wird es wohl definitiv nicht werden. Sicherlich, auch dieses Jahr sind ein paar Softwaregranaten im Bereich PSP nicht ausgeblieben (man denke nur an FF Tactics, Monster Hunter Portable Second, Burnout Dominator oder den Importtitel Jeanne D’arc), doch summiert man diese auf, so kann man insgesamt trotzdem kein allzu gutes Resultat für die Multimediakonsole verkünden. Allein schon der Grund, dass die meisten Titel nicht in der Vorweihnachtszone veröffentlicht worden und somit meist schon ihren Reiz verloren haben, ist negativ anzukreiden. Die Slim & Lite kam, doch anstatt gehoffter Beseitigung von Kritikpunkten der alten PSP wurde sie letztenendlich eher zu Verschlimmbesserung dieser. Und sie nun unter den Weihnachtsbaum wünschen? Wohl eher nicht, außer man schimpft sich selbst als unglaublicher Sammelfreak in Sachen Handhelds bzw. die gute, alte PSP hat aus Gründen des Alters (oder illegalen Aktivitäten, welche wir hier nicht weiter erläutern wollen) ausgedient.

Natürlich ist es klar, dass man sich – wenn noch nicht vorhanden – eines der oben genannten Titel in seine Sammlung holen kann und damit sicherlich auch einige spaßige Stunden verbringen wird, für mich persönlich gehört dieses Weihnachten jedoch im Bereich der Konsolen komplett anderen Herstellern, denn das Angebot, welches sie Ende 2007 auf den Tisch legten, konnte mich einfach mehr begeistern. Man denke nur an Super Mario Galaxy oder den neuen Teil der Zelda-Reihe, welchen man sich unter den Weihnachtsbaum wünschen könnte, und selbst Metroid, Endless Ocean oder auch Klassiker wie Runaway – The Dream of the Turtle wären allemal eine Überlegung wert. Und besitzt man neben PSP, DS und Wii auch eine Xbox 360 oder PS3, würde sich ebenfalls die eine oder andere Möglichkeit bieten, seinen pumeligen, weiß beharrten Freund in roter Festgarnitur mit Aufträgen zu beglücken.

Alles in Allem muss ich aber trotzdem sagen, dass man auf den ganzen Spiel- und Konsolenwahn, der rund um das Weihnachtsfest herrscht, nicht zuviel Wert legen sollte, schließlich handelt es sich keinesfalls um eine „Spielsammlungsaufbesserungsaktion“ ohne Sinn und Hintergrund mit dem Ziel, so viel wie möglich an Games abzustauben. Ich bin der Meinung, ein guter Titel und von mir aus auch noch zwei sollten für alle noch so großen Hardcore-Gamer reichen; wenn überhaupt, denn ist das Weihnachtsfest nicht das Fest der Liebe, der Gemeinsamkeit und Harmonie? Sollte man sich anstatt des ständigen Spielewunsches nicht lieber einmal ein gutes Buch oder ein Brettspiel für gesellige Abende auf den Wunschzettel schreiben? Wie auch immer man sich entscheidet: Der wahre Reiz der Weihnacht liegt in den gemeinsamen Stunden mit der Familie, Freunden und Geliebten. Also sollte man dies auch nicht durch zu viel Futter für seine Konsolen kaputt machen lassen.




Magnus Kleditzsch (Nintendocast)
Tja, mit Videospielen unter dem Weihnachtsbaum ist das so eine Sache. Erstmal will man die meisten Games sowieso direkt zum Launch besitzen - und welches Spiel erscheint schon am 24. Dezember? Die besten Titel fallen nach diesem Prinzip also schonmal weg. Hinzu kommt, dass es ein Haufen Arbeit ist, meiner Oma zu erklären, wie genau zum Beispiel Tingle’s Rosy Rupeeland ausgesprochen, geschweige denn geschrieben wird.
Trotz allem wird vor Weihnachten traditionsgemäß gehörig reflektiert - ein echter Gamer muss sich ja schließlich auch etwas für seine Konsole wünschen. Also heißt es: Welche Spiele habe ich dieses Jahr eventuell verpasst, welche Titel sprechen mich erst auf den zweiten Blick wirklich an. Nun gut, überspringen wir diesen Schritt und gehen wir davon aus, ich hätte gründlich reflektiert, recherchiert und abgewogen:
- Mass Effect: Eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber von allen Seiten so hochgelobt, dass ich es auf jeden Fall anspielen muss. Gerade die Kollegen vom Xboxcast schwärmen mir hier täglich etwas vor.
- Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Ich weiß, der Titel hat keine guten Bewertungen bekommen und ist eher Casual-Kost. Trotzdem glaube ich, dass er großes Potential hat. Gerade, wenn man mit Freunden häufiger mal Wii-Abende veranstaltet, dürfte dieser Titel alle seine Stärken ausspielen.
- Runaway: Dream of the Turtle: Dieses Point & Click Adventure ist mir in der PC Fassung leider entgangen, weil ich Macuser bin. Jetzt kann ich es endlich nachholen. Ich bin gespannt, ob es meinen hohen Erwartungen standhalten kann.
Ich bin gespannt, was der Weihnachtsmann / das Christkind im Endeffekt wirklich unter den Baum legt. Immerhin gibt es noch so viele andere Wünsche auf meiner Liste.

Jakob Nützler (PlanetDS.de aus dem PortableGaming-Netzwerk)
Es sind diese freiverkäuflichen Unmengen an Marzipankartoffeln, Spekulatius-Gebäcken und Zimtkipferl, diese merkwürdig glückliche Grundstimmung, diese getragenen 6-Strophen-Kirchenlieder und dieser enorme Veröffentlichungswahn der Videospielhersteller, die ES erahnen lassen: Weihnachten steht vor der Tür, sturmklingelnd und lauthals rufend „So lasset mich herein, ich bring euch tolle Gaben, die teure Preise haben und niemand braucht, der nicht erpicht, auf scheußlich rote Wollpullover von Großmamas geheimer Strickkunst ist!“ ... Damit euch da draußen vor dem brennenden Adventskranz nicht derartige Geschenk-Schicksale heimsuchen und ihr rechtzeitig wisst, was man sich von der gutmütigen Sippschaft (die den „Einkaufszettel“ dann ja zum Weihnachtsmann am Nordpol schicken) wünschen sollte, folgt nun mein kleiner Überblick der wohlmöglich interessantesten und wünschenswertesten Videospiellebkuchen!

Sofort fällt allerdings auf: Unmittelbar im Dezember haben allerhand Publisher ihre Zugpferde für das Weihnachtsgeschäft schon in Umlauf gebracht, sodass besonders DS-Jünger die Herbst-Veröffentlichungen auf ihren 3-Meter-Wunschzettel setzen dürfen. Allen voran „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“, trotz verhältnismäßig kurzem und einfachen Spielspaßvergnügen ein ideales DS-Game für neugierige Einsteiger, aber auch für Dauerdaddler. Die Altersfreigabe „Ab 6 Jahren“ sollte selbst den besorgt kritischen Blicken eurer Eltern standhalten, und wer dennoch Angst davor hat, sich irgendwo an Links Dungeon-Durchlauf die Zähne festzubeißen, kann den Spielführer (u.a. bei Amazon erhältlich) gleich mitwünschen. Hat man vom heldenhaften Cellshading-Link aber genug und stattdessen ausreichend „Mut“, darf natürlich auch das etwas andere Rollenspiel „Freshly-Picked Tingle’s Rosy Rupeeland“ (garantiert ohne pädagogischen Wert!) auf seinen Wunschzettel setzen - denn Rubingeld regiert auch an Weihnachten die Welt...!

Weiter geht die Nintendo-Maskottchen-Parade: „Mario Party DS“ ist nicht nur ein kunterbunter Partyspaß, sondern kann über die Feiertage auch mal den klassischen Brettspielabend ersetzen, wenn sich mehrere Doppelbildschirme in eurer Wohnung tummeln - schließlich wird nur ein Spielmodul benötigt! Mario ist aber garantiert in den Weihnachtsferien nicht nur am Feiern und Herumblödeln, wie die Traumwertungen eines ganz bestimmten Wii-Titels belegen... im absoluten Wii-Winter-Highlight „Super Mario Galaxy“ jagt der beliebte Klempner erneut Sternen, einer hübschen Prinzessin Peach und einem übergewichten Schildkrötenbiest Bowser hinterher. Konzepttechnisch vielleicht eine ausgeleiertes Spielidee, aber nüchtern betrachtet nichts anderes als Nintendos bislang triumphierenderes Software-Exemplar der einjährigen Wii-Ära. Wer also vergangenes Weihnachten nur mit „Wii Sports“, „Zelda: Twilight Princess“ und „Wii Play“ noch ungenügendes Innovations-Interesse verspürte, hat 2007 etliche Kaufgründe vor sich, um mit Wii-Remote und Nunchuck endlich auf galaktische Kopfgeldjagd („Metroid Prime 3“), gruselige Zombiejagd („Resident Evil 4“) oder sportliche Weltrekord-Jagd („Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen“) zu gehen. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit Virtual Console-Titeln als Weihnachtsgeschenk, die man sich aus eigenem Antrieb selten ins Haus holen würde...? Schließlich macht die uneingeweihte Verwandtschaft nichts falsch, wenn sie euch mit beliebig verschleuderbaren Wii-Points beglückt, und gerade diverse SNES- („Donkey Kong Country 2“, „Super Metroid“ oder „Castlevania IV“) und diverse N64-Klassiker („Paper Mario“ oder „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“) entfalten in der nostalgisch-besinnlichen Feiertagszeit ihren vollen Retro-Genuss.
Stellt sich eure Verwandtschaft allerdings strikt quer, wenn es um derartige Vollbluttitel und nicht etwa um Playmobil oder Rätselhefte geht, versucht es doch einmal über die clevere Lerneffektnummer: Big-N sei dank, gibt es nämlich mit „Practise English“, „Dr. Kawashimas Gehirnjogging“ (oder dem Nachfolger) sowie „Big Brain Academy“ (auch für Wii) durchaus wertvolle Casual-Games, deren Existenzberechtigung man spielend mit hilfreichen Sätzen wie „So arbeite ich sogar in den Ferien für die Schule!“ oder „Diese Software ist doch für die ganze Familie ausgelegt!“ untermauern kann - der Budgetpreis von 30 Euro sollte dann das krönende Argument gegen Omas altmodische Lies-lieber-ein-gutes-Märchenbuch-Diskussion sein. Mit innovativen und preislich erschwinglichen Geheimtipps wie „Panzer Tactics DS“ oder dem Comic-Adventure „Runaway - The Dream of the Turtle“ kann man ebenfalls nur wenig falsch machen.




Seid ihr angesichts dieser DS-Wunschliste brennender denn je an einer weihnachtlichen Handheld-Anschaffung interessiert, sind Heilig Abend und die Weihnachtsferien ebenfalls perfekte Rahmenbedingungen für den innovativen Plattform-Wunsch... Inzwischen ist der Erfolgshandheld ja sogar in der Farbe „Silber“ bestellbar! Wie ihr euch auch immer entscheidet, das Nintendo-Fanherz dürfte in nahezu jedem Falle beglückt werden können. Und was macht der Rest, der Wii technisch lachhaft und den DS zu „klein“ findet...? Immerhin ist die PS3 mit nunmehr 399 Euro zahlungstechnisch kein Wirbelsäulenbruch mehr, und nach ebenfalls gut einem Jahr sind mehrere große Genres auf Sonys Heimmaschine ausreichend abgedeckt: „Ratchet & Clank - Tools of Destruction“ ist hier oberste Jump’n Run-Referenz, Ubisofts „Assassin’s Creed“ lässt fast jeden Grafikliebhaber dahinschmelzen und das grandiose „Call of Duty 4 - Modern Warfare“ stellt auch die anspruchvollsten Action-Fans ruhig, wie eine Mutter ihr brüllendes Baby. Leicht preisgünstiger und ebenfalls multimedial bewaffnet kommt man auch mit unterschiedlichen XBOX360-Wünschen zu einem fröööööhlichen Zocker-Fest: „Mass Effect“ bietet allerfeinste und erst kürzlich erschienende RPG-Kost des westlichen Variante, in „Guitar Hero 3 - Legends of Rock“ spielt ihr eure ganz eigenen Weihnachtslieder nach und „Halo 3“ ist und bleibt -trotz kleiner Makel- ein gelungener Abschluss der fantastischen Trilogie, der sich über die Weihnachtstage herrlich zocken lässt. Und wisst ihr was? Zündet nebenbei doch einfach mal einige Räucherkerzen an, legt „Dezemberträume“ von Rolf Zuckowski in den CD-Player oder verspeist nebenbei einen duftenden Bratapfel... So kommt ihr garantiert in die richtige Weihnachts-Stimmung!

Wenn ihr nun noch immer schön artig wart und Ego-Shooter mit verringerter Blut-Einstellung gespielt, eure kleine Schwester bei „Mario Strikers Charged“ mal gewinnen lassen und über das ganze Jahr hinweg auf dreckige Cheats verzichtet habt, wird euer Wunschzettel bestimmt gebührend ausgewertet werden. So wahr Rudolphs Nase rot leuchtet...!

Lars Peterke (NintendoWiiX.net aus dem Nintendo X-Netzwerk)
Wenn Microsoft auf einmal Werbung für Casual Gamer macht, Nintendo wieder ihre Englisch- und Gehirntrainer anwirbt und auch Sony sich nicht lumpen lässt und mit trendy Spots versucht die PSP an den Mann oder die Frau zu bringen, dann muss Weihnachten ganz nah sein. Für mich ist Weihnachten allerdings schon gelaufen. Das ist als passionierter Wii-Spieler jedoch auch nicht sonderlich schwer. Mit Metroid Prime 3 im Oktober sowie Super Mario Galaxy Mitte November ließen sich die Blockbuster recht bequem abfrühstücken. Demnach wird der geneigte Spieler nicht unbedingt viele Wii-Titel unter dem Baum haben. Am 7. Dezember können Freunde der Taschenmonster sich „Pokémon: Battle Revolution“ kaufen, der wohl interessantere Titel im Dezember ist meiner Meinung nach jedoch Links Crossbow Training, das samt Wii Zapper-Aufsatz für runde 30 Euronen über die Ladentheke wandern wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Import von Resident Evil: Umbrella Chronicles aus der Schweiz oder Österreich. Wer hingegen ein Wii-Neuling ist, hat wohl zunächst Zelda: Twilight Princess auf dem Wunschzettel. Allen anderen bleibt die Qual der Wahl: Dieses Jahr mal sparsam bleiben, vielleicht noch eine DS-Software (Zelda: Phantom Hourglass lockt) dazu, aber mehr nicht. Viel aufregender wird es da, wenn man sich den Kauf einer Zweitkonsole durch den Kopf gehen lässt. Während die PS3 nach ihrer Preissenkung auf 399 Euro zumindest nun Konkurrenzfähigkeit gegenüber der Xbox 360 aufweisen kann, bietet Microsoft jedoch das stärkere Lineup. Um zunächst bei Sonys Wohnzimmergrill im edlen schwarz zu bleiben, sei einmal der Titel „Uncharted: Drakes Fortune“ von Naughty Dog erwähnt. Hiermit ist nun nämlich der erste spannende Exklusivtitel für die PS3 eingetrudelt (Mal ehrlich, so spannend war Motorstorm doch nicht) und kommende Highlights wie Gran Tourismo HD Prologue sowie Konamis Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots werfen ihre Schatten voraus. Auch Assassin’s Creed ist ein erwähnenswerter Titel, der jedoch auf auf der Xbox 360 erhältlich ist, womit wir auch gleich bei der Konkurrenz aus dem Hause Microsoft angelangt sind. Hier wird neben Ubisofts Ausflug in die düstere Assassinenwelt noch so einiges mehr geboten. Halo 3 steht schon seit einiger Zeit in den Läden, dürfte jedoch für Shooter-Fans einiges an Reiz ausüben. Und wenn’s der Master Chief nicht sein soll, dann eben Call of Duty 4, welches aber auch auf der PS3 zu bekommen ist. Exklusiv und hochkarätig wird es mit dem aktuellen Bioware-Titel Mass Effect: Ein umfangreiches Weltraumabenteuer das die Titel The Elder Scrolls IV: Oblivion und Star Wars: Knight’s of the old Republic mal eben mit links wegsteckt und nochmal einen dicken Haufen draufsetzt. Auch der vielleicht einzige Kritikpunkt am Spiel (die Komplexität mit der relativ hohen Einarbeitungszeit) ist kein Problem mehr: Die Feiertage und Weihnachtsferien bieten genug Freiraum um sich in das Weltraumabenteuer einzuarbeiten. Die Spitze des Eisberges bilden einige Geheimtipps und Budget-Titel. Lost Planet ist für 30 Euro zu bekommen, Beat’em Up und vor allem Anime Fans finden mit Naruto: Rise of a Ninja eine kleine Perle im Regal und wer ein paar Microsoft Punkte investiert, hat Spaß auf Xbox Live Arcade. Durch das neue Preismodell mit drei verschiedenen Konsolenvarianten ist zudem für jeden etwas dabei. Kann man auf eine große Festplatte verzichten und kauft das Komponenten-HD-Kabel extra, kann man sich bedenkenlos eine Xbox Arcade kaufen, die spannenderweise nur 30 Euro über dem Wii-Preis liegt und auch gleich mit einigen Arcade-Games wie beispielsweise UNO daherkommt.




Richtig Mau sieht es leider auf dem Handheld-Markt aus. Während der DS, mit Ausnahme einiger Titel wie das eben erwähnte Zelda oder dem einen oder anderen Geheimtipp, vor Casual Games überquillt und man eigentlich nur noch Kawashima oder Sophie’s Mode-Designer im Regal findet, kann die PSP eigentlich nur mit der neuen Slim & Lite sowie einigen netten PS3-Connect-Features im Regal glänzen. Was kann man abschließend sagen? Für mich als passionierten Gamer sind viele Weihnachtstitel abgefrühstückt und die meisten Xbox Highlights sind nach dem kürzlich durchgeführten Konsolenkauf auch herangeschafft. Jeder muss für sich selbst sehen, was er sich dieses Jahr gönnt. 1-2 nette Software-Titel, oder den Sprung auf eine neue Konsole – was angesichts des momentanen Preiskampfes zwischen Sony und Microsoft gar kein so schlechter Zeitpunkt ist.

Unser besinnliches Fazit:
Auch wenn manch einer befürchtet hat, das dieses Staff-Roundtable auf Grund von zu viel Spekulatiusgewürz im Blutkreislauf nichts anständiges zu Tage bringt – ein Fazit kann man dann doch ziehen: Die Xbox ist stärker denn je, Sony wirkt noch ein wenig unbeholfen und Nintendo sitzt auf dem Thron. Auffallend ist, dass viele Highlights nicht erst Ende November oder Anfang Dezember erschienen, sondern schon bedeutend früher, wie man an Halo 3 und Metroid Prime 3 sehen konnte. Weihnachten dient also dieses Jahr in erster Linie zum Nachholen von Titeln, für die vor 2 Monaten vielleicht kein Geld da war. Xbox‘ler greifen zum ganz aktuellen Mass Effect, Wii-Spieler nehmen Super Mario Galaxy und Metroid Prime 3, sofern noch nicht vorhanden, und Handheld-Spieler finden in den Regalen auch den einen oder anderen Geheimtipp um sich die Festtage zu versüßen. Und falls es mal etwas für das kleinere Geld sein soll, dann gibt es ja noch die bekannten Rubbelkarten für wunderbaren Arcade- und Retro-Genuss über Xbox Live bzw. dem Wii Shop Kanal. Auswahl gibt es also auch dieses Jahr definitiv genug. Bleibt eigentlich nur noch eine frohe Zockerweihnacht zu wünschen.
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