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Seite 2: Die E³ 2006 - Unser Rückblick

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Autor: ms

Kategorie: Events
Umfang: 2 Seiten

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NintendoDS Artikel vom 14.05.2006



Meinungen der Redaktion:

ms:
Der Wii macht einen sehr interessanten Eindruck und ich freue mich schon darauf, gegen Ende des Jahres endlich selbst mal die Wiimote ausprobieren zu können. Die anderen beiden NextGen-Konsolen lassen mich dagegen momentan kalt - zusammen mit dem für den optimalen Genuß nötigem HDTV passen sie einfach nicht in mein Budget.
Bei den Handhelds hat der DS meiner Meinung nach eindeutig die Nase vorne, während es für die PSP leider deutlich zu wenig Neues zu sehen gab.

Kevin Jensen [Iceman]:
Die E3 ist schon ein spektakuläres Event. Als Redakteur freut man sich auf die Neuigkeiten, dennoch wenn alle Infos gleichzeitig herein prasseln, wie ein Geburtstag an Weihnachten, dann weiß man nicht mehr wo einem der Kopf steht. Zum Glück gibt es Zusammenfassungen, die diesen Informationsüberreizungen ausgleichen. Im Gegensatz zur letzten E3 hat man scheinbar ein wenig an Schwung verloren. Die Pressekonferenzen der Großen, wirkten ein wenig Träge und die Handhelds schienen ein wenig vernachlässigt. Ein echtes Todesurteil auf der E3 gab es für die PSP, denn der echte Sieger war eindeutig Nintendos DS. Hier wurden mehr Top-Titel angekündigt, mehr Spiele von Drittherstellern gezeigt und es wirkte einfach so als sei noch viel mehr Leben im Spiel. Wenn selbst Sony kaum Titel zeigt, dann ist was faul. Aber für mich gehörten sowieso Nintendo und Konami zu den großen Gewinnern der Messe. Nintendo trumpfte mit dem Wii auf und konnte sogar Fan in den Reihen der Konkurrenz angeln. Sowohl Microsoft als auch Sony meinten, dass der Wii neben der eigenen Konsole im Wohnzimmer stehen wird. Scheinbar auch zurecht, denn der Bewegungssensor aus dem Hause Nintendo ist bei weitem besser als die 6-Achsen-Kopie, die Sony zeigte. Hier wurden nicht gerade Pluspunkte gesammelt und zahlreiche Blogs, Magazine und ähnliches haben sich über die billige Kopiererei von Sony lustig gemacht. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, kann ich behaupten, dass die E3 ein wenig an Pepp verloren hat was auch die Besucherzahlen wiederspiegeln. Knapp 10.000 Fachbesucher weniger, sind dieses Jahr erschienen.

Nicolas Reinhart [HickLick]:
Die E³, die wohl von jedem Redakteur am meisten verhasste Messe, ist nun zu Ende. Und was haben wir neues erfahren? Im Großen und Ganzen nichts. Als ich mir die Nintendo Pressekonferenz angesehen habe, war ich ich zunächst enttäuscht, da man fast eine ganze Stunde lang nur über den Wii gesprochen hat - ohne irgend etwas (informatives) zu sagen. Danach wandte man sich dem DS zu, was leider auch ein Reinfall wurde und bis auf ein paar neue Screenshots haben wir nichts neues. Hier und da eine Ankündigung, aber irgendwie doch alles ernüchternd. Das große "boff" wie man es 2004 mit dem DS und 2005 mit dem Revolution geschaffen hat, blieb dieses Jahr definitiv aus. Doch was war der Grund dafür? Gezeigt wurden neue Spiele für den DS, Innovationen, Brain Trainer, Brain Age und Sudoku, Sonic, Zelda, Mario vs. Donkey Kong 2, Diddy Kong Racing - alles geniale Spiele, wohl war. Auch der/die/das Wii wurde nicht "verschont" und wir dürfen uns über einiges nettes freuen. Eine Sache hat diese E³ aber verdeutlicht: falls kein Nachfolger mehr für den GBA kommt, dann war's das. Zu erfolgreich ist der DS, als das man jetzt einen GameBoy Nachfolger entwickeln möchte, oder eher bekanntgeben möchte, dass einer in Entwicklung ist. DS ist Haupteinnahme-Quelle, gen Ende 2006 dann die Innovation Wii - wer weiß? Überraschend war außerdem die Ankündigung der beiden Zelda-Versionen (GCN und Wii), was allerdings die meisten der GCN-Besitzer gefreut haben dürfte. Ich hatte mir mehr erwartet, vor allem nach der Nintendo PK war ich geflasht. Ich dachte mir im ersten Moment "Das war's? Die machen doch sicher nur ne Pause!". Keine großen Überraschungen und einiges vorherzusehen. Kaum Vorfreude, was definitiv unnormal ist. Schade eigentlich ...

Marcus von Lüde [ProContraGamer]:
Keinem Event fiebert man so sehr entgegen wie der E3. Die jährliche Spielemesse stellt die Weichen für die nächste Zeit und gibt einen Einblick auf Kommendes, so auch in diesem Jahr. Im Vorfeld besonders von Nintendo groß angekündigt war die Präsentation der neuen Heimkonsole Wii, welche für viele und auch für mich das absolute Highlight der Veranstaltung darstellte. Zwar scheint die Ausnutzung der Controllerfeatures in Kombinationen mit dem einen oder anderen Spiel noch nicht 100% ausgereift, dennoch lässt sich unglaubliches Potenzial erahnen. Aber nicht nur im Heimkonsolenbereich sorgte Big N im Vergleich zu seinen Mitbewerbern für ordentlich Furore, auch der portable Sektor wurde glücklicherweise nicht vernachlässigt. Mit der bereits dritten Generation der DS Spiele zeigt das japanische Traditionsunternehmen eindrucksvoll, dass man trotz der immensen Arbeit im Heimkonsolenmarkt immer noch für Überraschungen gut und in der Lage ist, zwei großen Ansprüchen und Erwartungen gerecht zu werden. Insgesamt fand diese E3 nach ihrem fulminanten Einstig auch ein tolles Ende und ist durchweg positiv zu bewerten. Schade ist, dass es neben den dort gezeigten Spielen kaum Ankündigungen sowohl für Wii als auch für den DS gab, was erwartet uns danach?

Christian Thol [N-Freak]:
Es ist einmal wieder so weit. Ich kann wieder atmen, kann wieder ruhig schlafen und auch mal in Ruhe aufs Klo gehen, ohne die Gewissheit, dass ich bei der Rückkehr zum Rechner von Gallonenmengen an potentiellen News überrollt werde - genau: Die E3 ist vorbei. Gott sei Dank. Zumindest aus der Sicht eines Redakteurs.
Doch was gab es dieses Jahr eigentlich? Schließlich war die diesjährige E3 eine der meistgehypten aller Zeiten. Nun, es gab ein wenig PS3 News, viel Neues zu Nintendos Wii (... ich bin noch immer versucht, das Gerät Revolution zu nennen) und ein paar Dutzend Handheld News.
Klingt alles wenig spannend - war es aber irgendwie trotzdem. Nach wie vor hat es mir Twilight Princess für den GameCube angetan (wenn es nicht doch für den Wii erscheinen wird...) - als Spiel aber, nicht von den Wii-Steuerungsmöglichkeiten her. Die find' ich seit dem bekannt wurde, dass man das Schwert durch Buttonsmashing schwingen wird nur noch mäßig interessant. Im Gegensatz zu Red Steel, Metroid 3 und Mario Galaxy. Da zeigt der Rev.. verdammt - Wii, was er drauf hat. Das erwarte und erhoffe ich mir einfach von solch einer Konsole. Nun fehlen mir persönlich noch die ganz großen Sporttitel - Titel eben, die den Controller richtig zum Glühen bringen - und diesbezüglich sind die Möglichkeiten ja weißgott vielfältig. Wenig überzeugend fand' ich hingegen den Lautsprecher im Controller und grundsätzlich den Wii Support - da hätte ich mir mehr erwartet. DS-technisch wurde viel Überzeugendes geboten: Zelda: PH ist für mich eines DER Highlights der Messe, Starfox DS macht ebenfalls einen hervorragenden Eindruck. Auch was Square-Enix mit FF III und Children of Mana an RPG Holz im Feuer hat, ist sehr beeindruckend. Nicht minder gut versorgt wurde die PSP, die sich wohl weiterhin als einziger wirklicher Konkurrent zu Nintendos DS sehen darf. Zu hoffen bleibt abschließend, dass Nintendo mit dem Wii den richtigen Weg gegangen ist und die Innovationen ebenso gut ankommen, wie es seinerzeit beim DS auf dem Handheldsektor der Fall war.
Alles in allem ging die E3 rein von den gezeigten Titeln in Ordnung - viele verschiedene Franchises aller Hersteller, viele Toptitel - leider aber auch kaum bahnbrechende Überraschungen. Dies schmälert meine Erwartungen an das Videospieljahr 2006 jedoch kaum - ganz sicher liebe Leser, 2006 wird ein tolles und ereignisreiches Jahr für uns alle!

Tim Neldner [plext@r]:
"You will say wow!" - so Nintendos Präsident Iwata auf der E3 des letzten Jahres, nachdem an der grafischen Leistung des Wii Zweifel geäußert wurden. Nun, jetzt, ein Jahr später wissen wir - Iwata hatte irgendwie doch recht! Mag sein, dass das ein oder andere gezeigte Wii-Spiel noch nicht wirklich den Anforderungen gerecht wird, aber Titel wie Red Steel, Super Mario Galaxy oder Sonic Wildfire beweisen eindrucksvoll, dass uns mit dem Wii eben doch keine "aufgepimpte Xbox" ins Haus steht. Klar, an die Grafiken einer Playstation 3, mit ihrem achso innovativen Controller und auch an die einer Xbox360 kommt man mit dem Wii nicht ran - nicht jetzt und wahrscheinlich auch nicht später. Doch zum Glück ist uns ja allen bewusst, dass nicht die Technik den Wii ausmacht, sondern das einzigartige Gameplay. Und dass dieses einfach nur überzeugen kann, das sollte spätestens jetzt, nach der E3, wirklich jedem Spieler dort draußen klar sein. Und ist es zudem nicht schön, Fan einer Firma zu sein, die lieber selbst anpackt und Innovationen schafft, anstatt so billig und so offensichtlich wie nur möglich bei der Konkurrenz abkupfert? Ich sage nur, damals, bevor das N64 erschien, hatte auch niemand damit gerechnet, dass Nintendo jemals seine Marktführerposition abgeben müsste - solche Dinge können sich schneller wiederholen, als es mancheinem lieb sein dürfte... Warten wir ab, was die Zukunft uns bringt!

Felix Trommer [Fele]:
Jedes Jahr das typische und qualvolle Prozedere für Redakteure von Videospielmagazinen. Die Electronic Entertainment Expo (kurz: e3) steht ins Haus und ein jeder Schreiberling wird auf eine Belastprobe der besonderen Art gestellt. Unzählige News, nicht enden wollende Fluten an Bildern und Trailern, auf ihre Schreibung wartende Previews und Kolumnen. Das bedeutet die e3 für einen Redakteur. Für den Ottonormalspieler ist sie einfach nur ein wahrer Genuss und bringt nur Freude. Doch auch mir hat die e3 selbstredend viel Freude gebracht.
In der Frage nach meinem persönliche Highlight muss ich kurz ein Nintendo DS Spiel erwähnen, welche Platz 1 meiner „Most Wanted“ Spiele in Sachen portablen Gaming erklommen hat: Hotel Dusk: Room 215. Aber zurück zu Wii. Was war also mein Highlight. Ich wähle ganz spontan ein Spiel, dass sich vor der e3 noch nicht angekündigt hat: Disaster: Day of Crisis. Auch wenn es noch kein In-Game-Material zu bestaunen gab, hat mich das Game in Sachen Atmopshäre und Flair in seinen Bann reißen können. Ich sehe einen Verkaufsschlager auf uns zukommen!
Insgesamt betracht war ich eigentlich zufrieden mit der diesjährigen e3, auch wenn sie vielleicht nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte. Aber selber Spielen ist immer noch besser als nur zu zuschauen. In diesem Sinne: playing = believing.


Freuen wir uns auf das folgende Gaming-Jahr ...

Eure PortableGaming.de Redaktion
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