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Remake-Wahnsinn: 10 N64-Titel, die wir uns auf dem 3DS wünschen

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Autor: PortableGaming-Redaktion

Kategorie: Spiele
Umfang: 1 Seiten

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NintendoDS Artikel vom 22.09.2010



Nintendo präpariert für die knallbunte 3DS-Generation ein ansehnliches Feuerwerk an Remakes - größtenteils aus der 64 Bit-Schatzkiste. Nahezu alle Franchises des verspielten Großkonzerns wurden damals in die dritte Dimension gehievt, auf das Nintendo 64; in allen erdenklichen Farben und Formen erhellten sie unsere Spielerherzen. Das gleiche passiert jetzt mit Nintendos NextGen-Handhelden, der echte 3D-Grafiken ohne Brillen darzustellen vermag - „The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D“ als vollwertiges Remake-Märchen oder die actionreiche Renovierung von „Lyat Wars“ in Form von „StarFox 64 3D“ dürften durchstarten wie Raketen, sobald der 3DS erhältlich ist.

Die Frage liegt daher nahe: Welche N64-Perlen verdienen ebenfalls eine dreidimensionale Schönheitskur? Und welche einstigen Hüpf- und Abenteuer-Hits stehen wahrscheinlich auch auf Nintendos Remake-To-do-Liste? Die PlanetDS-Redaktion, bestehend aus den bereits eingesessenen Zockern Marcel Gelhar [Nibbler], Sandra Kickstein [Schneestern], Jakob Nützler [Miroque] und Christian Luscher [Sagat] hat sich eine eigene Liste aus potentiellen und persönlichen N64-Lieblingen zusammengebaut und wagt den Blick in die Kristallkugel... Denn das Ende des Remake-Regens ist sicherlich noch nicht eingetreten!


Sandra Kickstein wünscht sich...



Yoshi's Story
Kleine Dinos auf der Suche nach dem Happy Baum - ob so wohl die Drogenträume bekiffter japanischer Spieleentwickler aussehen? Man weiß es nicht, aber im Falle von „Yoshi's Story“ kann man nur sagen: Bitte mehr davon! Dabei führen viele Wege nach Rom ...äh... zum Endgegner; die einzelnen Level löst ihr nämlich nicht durch das Erreichen eines bestimmten Ziels, sondern durch das Sammeln einer bestimmten Anzahl von Früchten. Je nachdem, werden in der nächsten Welt zusätzliche Level freigeschaltet und so ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, „Yoshi's Story“ immer wieder erneut zu spielen und die Highscores zu knacken. War echt toll!

Prognose:
Durchaus möglich! Nach Kirby, Mario, Zelda etc. verdient auch das grüne Satteltier endlich wieder einmal ein neues (altes) Abenteuer. Außerdem eignet sich das kurzweilige Spielprinzip perfekt für unterwegs. Die süße und kunterbunte Aufmachung im Pop-Up Look würde sich außerdem sehr gut in 3D darstellen lassen. Hinzu kommt noch der geniale Soundtrack, der eigentlich nur aus einem einzigen Thema besteht, welches sich aber immer wieder total verändert und so eine kleine Reise durch die verschiedensten Musikrichtungen darstellt. Also Nintendo, worauf wartest du?


Christian Luscher wünscht sich...


Mischief Makers
Enix' „Mischief Makers“ war ein geniales Spiel, das blöderweise zur falschen Zeit am falschen Ort war. Der Kalender zeigte 1997 und alle Welt war fasziniert von den 3D-Erlebnissen, die Konsolen wie das N64 (und dieses andere Dings da von Sony) zu bieten hatten. Da wirkte ein schrulliger 2D-Sidescroller mit einer Roboterputzfrau als Protagonistin, deren einzige Angriffsmöglichkeit das Schütteln der Gegner war, irgendwie deplatziert und sehr, sehr japanisch. Wer sich das Spiel dennoch zulegte und sich richtig hineinfriemelte, bekam eine wahrhafte Perle zu sehen. Die Stages waren schlau designt, die Charaktere originell und die Action streckenweise geradezu halsbrecherisch. Schaut euch nur mal diesen Endboss-Kampf an, in dem die auf einer Art Hund reitende Robo-Putze gegen einen raketenschießenden, motorradfahrenden, mehrfach mutierenden Monstercyborg kämpft...

Prognose:
Denkbar! Square Enix haut gerne mal Remakes alter Hits raus - leider war Mischief Makers in puncto Verkaufszahlen kein solcher. Dennoch: Wenn man die bereits implementierten Pseudo-3D-Effekte in "echtes" 3D umwandeln und dem Gameplay ein paar zusätzliche Features spendieren würde, wäre das sonderbare Science-Fiction-Anime-Kleinod auf dem 3DS ein echter Kracher. Shake, shake!


Christian Luscher wünscht sich...



Banjo-Kazooie
„Super Mario 64“ öffnete die Tür in ein neues, dreidimensionales Spieleerlebnis, doch erst „Banjo-Kazooie“ perfektionierte die Mischung. Grafisch damals ein Hingucker; mit Welten, die proppevoll mit Action und Items waren sowie der Rare-typischen Art von schwarzem Humor mauserte sich das Spiel um den banjospielenden Bären Banjo und die kazoospielende Vogelfrau Kazooie zum Referenztitel auf dem N64, den man einfach haben musste.

Prognose:
Na, völlig unmöglich wäre es nicht. Immerhin wurde „Banjo-Kazooie“ vor ein paar Jahren auch für Xbox Live Arcade umgesetzt, und auch auf dem GBA durfte Banjo nach Rares Nintendo-Ausstieg ein Gastspiel geben. Lohnenswert wäre die Umsetzung auf alle Fälle, denn viele Spieler (unter anderem meine Wenigkeit) finden, dass Rare seit „Conker“ und „Banjo-Kazooie“ kein gutes Jump 'n' Run mehr geglückt ist. Selbst bei der Fortsetzung, „Banjo-Tooie“, stimmte schon die Mischung nicht mehr 100%ig. Aus lebendigen Welten voller Herausforderungen waren weitläufige Areale mit viel zu vielen nervigen Sammelaufgaben geworden - eine Entwicklung, die ihren Höhepunkt mit dem peinlichen Komplettfehlschlag „Donkey Kong 64“ fand, wie viele Experten (unter anderem meine Wenigkeit) behaupten. Es soll aber auch Personen geben, die da anderer Meinung sind...


Jakob Nützler wünscht sich...



Donkey Kong 64
Put your hands together... if you want to clap.. as we take you through.. this monkey rap! Hachja - es gab kaum einen ähnlich ergreifenden und mitreißenden Vorspann, der nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitsingen, -tanzen, -performen und -klatschen animierte. „Donkey Kong 64“ hievte das verspielte Affentheater rund um Donkey und Diddy, fiese Kremlings und köstlich knifflige Genre-Herausforderungen in frei begehbare 3D-Welten. Und nicht nur das: Im Obstsalat des knallbunten und humorigen Rare-Abenteuers konntet ihr auch Tiny, Lanky und Chunky Kong spielen. Jeder Charakter hatte ein eigenes Instrument, eine eigene Fernwaffe und natürlich spezielle Fähigkeiten... Gab es Nachteile!? Okay, die Goldenen Bananen waren ein ziemlich uninspirierter Abklatsch der Sternen-Jagd im N64-Auftakt „Super Mario 64“ - und auch sonst gab es manchmal ein bisschen zuuuu viel Input. Auch von den hammerharten Endbossen können sich manche heutige Witzfiguren an Gegnern eine Scheibe abschneiden - das war noch schweißtreibende Arbeit...

Mein persönliches Highlight war jedoch der stumpfsinnig-schöne Multiplayer: Was später lediglich das Prügelevent „Super Smash Bros. Melee“ an Spielspaßhöhen erreichte, machte Jahre vorher als Egoshooter-Verschnitt mit Früchten aller Art unheimlichen Fun. Ein teilweise umstrittener Rare-Titel auf dem N64 - in meiner Erinnerung aber ein sehr ambitioniertes Hüpf-Fest!

Prognose:
Die Zeichen auf eine erneute Bananen-Hatz mit der Kong-Sippe sind schwer zu deuten. Nach Rechtslage liegt es zwar allein bei Nintendos 3DS-Entwicklern, mal eben ein Remake-Früchten zu pflücken, so richtig passend wäre das umfangreiche Sammel-Abenteuer aber nicht auf der kleinen 3D-Plattform. Natürlich wäre uns der fröhliche, teils bissige Humor und die farbenfrohe Affen-Welt willkommen - lieber aber ein ganz neuer 3DS-Auftritt mit der Kong-Sippe!


Marcel Gelhar wünscht sich...



Blast Corps
In der heutigen Spielewelt wird es immer schwerer, originelle Spieltitel zu entwerfen. So gut wie alles scheint in irgendeiner Form schon mal da gewesen zu sein. Das anno 1997 erschienene „Blast Corps“ bildet da die klare Ausnahme und hat ein ganz eigenes Genre erschaffen, welches bis heute nicht wirklich kopiert wurde. Am ehesten kann man es als eine Art Abriss-Action-Rennspiel bezeichnen, wobei der Fokus ganz klar auf dem schnellen und effizienten Terminieren von Gebäuden liegt. In den Hauptmissionen steuert ein führerloser Truck mit atomarem Sprengstoff auf diverse Gebäude zu. Diese müsst ihr mit den unterschiedlichsten Vehikeln zerstören, um der nuklearen Explosion entgegenzuwirken. Vom einfachen Bulldozer bis zum spacigen Abriss-Roboter ist alles vertreten. Zur Auflockerung gibt es zwischendurch auch reine Rennkurse, in denen ihr um die Bestzeit kämpft. „Blast Corps“ gilt bis heute als einer der innovativsten und außergewöhnlichsten Titel für das N64.

Prognose:
Eher unwahrscheinlich. Da Rare immer noch die Rechte an „Blast Corps“ besitzt und bekanntlich für M$ arbeitet, dürfte ein Remake fast ausgeschlossen sein. Dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, immerhin kommt bald auch ein neues „GoldenEye“ für die Wii auf den Markt.

Jakob Nützler wünscht sich...




Pokémon Snap
Sagt mal „Shiggyyyy“! Das ist „Pokémon Snap“ - In einem der ungewöhnlichsten Genre-Seitensprünge der Pokémon-Ära ging es auf perfide Art und Weise nicht ums tatsächliche Einfangen und Trainieren der knuffigen Taschenmonster, sondern um's geschickte Ablichten selbiger. Anime-Gast Todd löste Ash als jugendlichen Protagonisten ab und tauschte Pokéball gegen Kamera ein. Der albern-motivierende Railshooter bot damals lebensnahe Grafiken und tolle Eingriffsmöglichkeiten. Um die unfreiwilligen Fotomotive ins rechte Licht zu rücken, konntet ihr den Viechern z.B. Vitaminspritzen in Form fliegender Äpfel verabreichen oder sie aber mit Rauchbällen verärgern - um beispielsweise eine Entwicklung herbeizuführen oder einen Kampf anzuzetteln. Und so knipste man sich durch die Parcours, beglückte Prof. Eich mit einigen Abzügen und trachtete danach, die ganz seltenen und scheuen Wesen vor die Linse zu bekommen... Was für ein friedliches Spielkonzept im Vergleich zu den blutrünstigen Trainer-Gefechten!

Prognose:
Die Anzahl der 1999 verfügbaren Pokémon stinkt gegen heutige Rekordzahlen von Nintendos Wusel-Maskottchen mächtig ab - ein 3DS-Remake würde sich also in vielerlei Hinsicht anbieten, auch weil sich der ahnungslose Fotograf durch „plastisch“ auftauchende Pokémon noch echter eingebunden fühlen würde. Für die Virtual Console wurde die kleine Genre-Rarität immerhin bereits reaktiviert!


Christian Luscher wünscht sich...



Jet Force Gemini
Es ist kein Zufall, dass es so viele Rare-Spiele in diese Liste geschafft haben: Zu N64-Zeiten war die britische Firma auf der Höhe ihres Könnens angelangt, und „Jet Force Gemini“ ist ein gutes Beispiel dafür. Das Treiben um die Zwillinge Juno und Vela mitsamt ihrem Hund Lupus, die zur Rettung des Universums Unzahlen intergalaktischer Ameisenhorden niedersplattern, hat seinerzeit bei Grafik, Sound, Gameplay und Schwierigkeitsgrad auf dem N64 Maßstäbe gesetzt. Der Umfang war beträchtlich, die Action kompromisslos und die Spieltiefe beeindruckend. Trotz guter Rezensionen blieb allerdings auch diesem Epos der große Mainstream-Erfolg verwehrt. Daher wäre es höchste Zeit, dass dieses Meisterwerk auf dem 3DS endlich seine Lorbeeren erlangt!

Prognose:
Nicht sehr gut. Ein Publikumsliebling wie „GoldenEye 007“ oder „Banjo-Kazooie“ war „Jet Force Gemini“ nie und wollte wohl auch keiner sein. Dennoch ist es zumindest theoretisch für eine Umsetzung auf dem 3DS prädestiniert. Die coolen Grafikeffekte, die rasanten Labyrinthe, die man aus der Perspektive des kleinen Roboters Floyd Descent-mäßig durchqueren muss und natürlich die riesenhaften Insektenbosse würden in der dritten Dimension ordentlich was hermachen. Rare, erbarme dich!


Marcel Gelhar wünscht sich...



F-Zero X
Zu Zeiten des Super Nintendos war „F-Zero“ dank des Mode-7 Effekts, der für eine Pseudo-3D-Ansicht sorgte, ein absoluter Hingucker. Pfeilschnell sausten die Raumgleiter über den Bildschirm, sprangen über Rampen, nahmen fiese 90°-Kurven und zerstörten sich gegenseitig im erbitterten Kampf um das Siegertreppchen. Allerdings waren die Gleiter, ähnlich wie bei „Mario Kart“, auf eine Ebene beschränkt. Mit dem Erscheinen von „F-Zero X“ auf dem N64 war es endlich möglich, echte dreidimensionale Kurse zu erstellen – und was für welche! Mit noch wahnsinnigerem Speed ging es durch Loopings, Schrauben und andere halsbrecherische Strecken-Anomalien, bei dem so manchem Spieler-Magen flau wurde. Auch die Gegner waren deutlich aggressiver und vor allem zahlreicher vertreten. Gerade in den späteren Kursen musste man höllisch aufpassen, nicht von einem der Kontrahenten von der Strecke gefegt zu werden. Dieses Szenario bietet sich perfekt für den 3D-Look an und lässt ein noch intensiveres Spielgefühl zu – sozusagen eine Achterbahnfahrt für unterwegs.

Prognose:
Da „F-Zero X“ aus dem hausinternen Entwicklerstudio von Nintendo stammt, ist eine Umsetzung der Serie für den 3DS mehr als denkbar. Ob in Form eines Remakes oder ein komplett neuer Teil: Wir wollen F-Zero in 3D!


Marcel Gelhar wünscht sich...



Conker's Bad Fur Day
Zum Ende der N64-Ära bastelte man im Hause Rare nochmal an einem waschechten 3D-Jump 'n' Run im Stile von „Banjo-Kazooie“. Als die ersten Informationen durch die Presse wanderten, wurde das Spiel regelrecht zerrissen und als hauseigener Banjo-Klon verspottet. Diesen Vorurteilen zum Trotze, schaffte man mit „Conker's Bad Fur Day“ einen der lustigsten, ungewöhnlichsten und vor allem respektlosesten Charakter in der gesamten Nintendo-Geschichte. Das Eichhörnchen Conker war alles andere als liebenswürdig. Zu Beginn betrunken, ständig fluchend und mit einer Menge schwarzem Humor kämpfte man sich durch eines der besten Hüpfspiele überhaupt – Seitenhiebe auf Filme wie Matrix oder Pearl Harbor inklusive. Dem deutschen Markt war all dies zu kontrovers, sodass man sich entschloss das Spiel hierzulande nicht zu vertreiben. Ein echter Verlust für den deutschen Markt, denn „Conker's Bad Fur Day“ zählt -nicht nur meiner Ansicht nach- zu einem der besten N64-Titel überhaupt.

Prognose:
Auch dieser Titel fällt unter die Kategorie „sehr unwahrscheinlich“. Wieder haben die Jungs von Rare die Rechte in der Hand und werden sie sicher nicht so einfach herausgeben. Des Weiteren passt dieser Ausnahmetitel so gar nicht in das familienfreundliche Prinzip von Nintendo. Aber hey, auch damals hätte niemand geglaubt, dass ein Spiel wie „Conker's Bad Fur Day“ für das N64 erscheint…


Sandra Kickstein wünscht sich...



The Legend of Zelda: Majora's Mask
An diesem Teil der legendären Zelda-Reihe schieden und scheiden sich die Geister. Die einen sehen in „The Legend of Zelda: Majora's Mask“ lediglich einen Versuch Nintendos, durch den großen Erfolg von „Ocarina of Time“ noch mehr Geld zu machen, für die anderen ist es durch die abstrakte Story und die Zeitkomplexität das bis dato beste Serienglied. In der Geschichte um das von der Majora's Mask befallene Horror Kid musste Link in einer dreitägigen Zeitschleife Unruhstadt vor dem Herabstürzen des Mondes bewahren. Die dadurch entstehenden Zeitsprünge boten viel Platz für dutzende kleinere und größere Nebenmissionen und Sidequests, sodass man schon einmal aus Versehen die Hauptstory des Spiels vergaß...

Prognose:
Wer 'a' sagt, muss auch 'b' sagen. Wenn Nintendo schon so mit einem Remake zu „Ocarina of Time“ protzt, dann muss bitteschön auch an den Nachfolger gedacht werden. So einfach kann das sein!

Erwarten die kommende 3DS-Remake-Generation mit offenen Armen und gezückten Touchpens: Marcel Gelhar [Nibbler], Sandra Kickstein [Schneestern], Jakob Nützler [Miroque] und Christian Luscher [Sagat]
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