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Spiel des Jahres 2008 - Schicht im Spieleschacht

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Autor: Redaktion Portablegaming

Kategorie: Events
Umfang: 2 Seiten

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NintendoDS Artikel vom 31.12.2008



Die Zeiten des wehmütigen, vielleicht gar traurigen oder aber hochmotivierten Zurückblickens auf das vergangene Jahr fanden traditionsgemäß an Silvester ihren Höhepunkt - unsere Rückschau auf 2008 trudelt allerdings erst jetzt ein, dafür praller und ausgeschmückter denn je! So durftet ihr aus allen in Europa erschienenen Handheld-Titeln abstimmen, welche Hits diesmal einen Platz an der sprichwörtlichen Sonne und an der Spitze unserer Top 3-Charts ergattern konnten... Gerade im DS-Sektor erschienen rucksackweise potentielle Unterhaltungs-Knüller! Natürlich haben auch wieder unsere Schreiberlinge ihre Kreuzchen gemacht. Und selbst der Geist des verstorbenen GBA schaut nochmal vorbei, wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Olympia, Finanzkrise und GC-Verlagerung... Auf manches hätte man verzichten können, anderes löst Jubelstürme in uns und unseren Mitmenschen aus. Die Redaktion verschließt sich daher nicht vor blanken Wahrheiten, die das achte Jahr nach der Jahrtausendwende mit sich brachte – auf Seite 2 lest ihr unsere kurzen, aber prägnanten Fazits! Garantiert subjektiv!



Die Sieger in der Kategorie Nintendo DS






Es gibt Ideen, die haben wesentlich mehr Potential, als letztenendes von den Entwicklern genutzt wird. Die Videospielumsetzung zahlreicher kleiner Knobeleien hätte auch gut in Stil von zum Beispiel „Dr. Kawashimas Gehirnjogging“ passieren können: Wir wählen aus einem steril-weißen Menü die Rätsel aus und schalten nach und nach weitere frei. Die Truppe von Level 5 kam aber auf die geniale Idee, diese Rätsel in ein Adventure einzubetten. In ein richtig gelungenes Adventure mit schöner Story, fantastischen Zwischensequenzen im Zeichentrick-Stil und einer atmosphärischen Soundkulisse.

Das Ergebnis ist der Anfang einer Trilogie, für die sich sowohl Gelegenheits-Zocker als auch Veteranen interessieren dürften – sofern sie Knobel-Aufgaben gegenüber nicht abgeneigt sind. Wer dem Charme des Spiels erlegen ist, wird sich nicht mehr so schnell davon losreißen können. Es sei denn, man hängt mal wieder verzweifelt an einem Rätsel und hat keine Hinweismünzen mehr (oder kann mit den gegebenen Hinweisen immer noch nichts anfangen) „Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ ist ein Titel, den eigentlich jeder DS-Besitzer zumindest einmal angezockt haben sollte. 135 Rätsel verbergen sich im gesamten Spiel, wöchentlich kann man sich über den Online-Service auch noch weitere herunterladen. Für reichlich Futter ist also gesorgt. Sollte man aber dann doch alles erledigt haben, bleibt nur noch eines: Das Warten auf den Nachfolger, der hoffentlich irgendwann kommt.



Terminliche Frühaufsteher wie „Advance Wars 2“ geraten in der Spiel des Jahres-Wahl immer wieder in Vergessenheit, während erst zum Weihnachtsgeschäft erscheinende Hits oftmals den allgemeinen Kaufschwung verpassen... So erkämpfte sich auch „Fire Emblem: Shadow Dragon“ in der User-Abstimmung nur ein paar spärliche Fan-Stimmen. Innerhalb der Redaktion boomt das Strategie-Remake rund um Marth, Altea und den argwöhnischen Schattendrachen jedoch heftigst, sodass Nintendos hauseigener Serie der zweite Platz sicher war. Obwohl das Spielprinzip zahlreiche Parallelen zu „Final Fantasy Tactics“, „Advance Wars“ oder „Panzer Tactics“ aufweist, lässt die Charakterisierung der mittelalterlichen Helden uns während der ausgiebigen Spielzüge richtig mitfiebern und Kapitel für Kapitel erneut mit voller Konzentration vorbereiten und durcharbeiten. Dazu schreibt sich sogar die Komplettlösung „fast“ wie von alleine! Interessant übrigens: Den Konkurrent aus dem gleichen Genre, aber von Japan-Entwickler Square Enix belohnten unsere Leser ebenfalls mit der Silbermedaille.



Mit gleich drei erstklassigen Rundenstrategie-Titeln war die Krone des Genres dieses Jahr ziemlich hart umkämpft. Bei euch konnte Square Enix’ Strategie-Rollenspiel „Final Fantasy Tactics A2: Grimoire of the Rift“ den entscheidenden Treffer landen. Wenig verwunderlich, weiß doch dieses Spiel den geneigten Feldherren Stunde um Stunde mehr an den DS zu fesseln. Auch wenn die Story nicht weiter der Rede wert ist und definitiv niemanden großartig in Erinnerung bleiben wird, so ist es doch das fabelhafte Gameplay und der gigantische Umfang, welcher euch immer wieder nach Ivalice zieht.

Im Vergleich zum Vorgänger sind die 400 Aufträge auch wesentlich abwechslungsreicher gestaltet worden: Mal bitten gewisse Menschen um Schutz, dann soll ein Gegenstand an eine andere Person weitergegeben werden, hier möchte ein bestimmtes Gebiet verteidigt werden oder ein befreundeter Clan benötigt Unterstützung bei der Monsterhatz – langweilig werden die Gefechte dank der ständig wechselnden Bedingungen sowie der zahlreichen Kampfschauplätze nie. Und das Gesetze-System, für welches der Vorgänger noch die meiste Kritik erntete, ist dermaßen abgeschwächt worden, dass es jetzt zwar weniger als taktisches Element genutzt werden kann, dafür aber auch dem Spielspaß nicht großartig im Wege steht. Die Krönung stellt zu guter Letzt noch der famose Soundtrack dar, welcher problemlos unter Beweis stellt, was noch im akustischen Bereich alles auf dem DS möglich ist. Ein verdienter zweiter Platz.



Was „Professor Layton“ für die Adventures war, ist „Puzzle Quest: Challenge of the Warlords“ für das Rollenspielgenre. Auch hier treffen zwei komplett unterschiedliche Spielerichtungen zusammen, um ein interessantes und vor allem fesselndes Ganzes zu formen. Anstatt euch einfach einen weiteren „Bejeweled“-Verschnitt vorzulegen, fügten die Entwickler noch eine gehörige Portion RPG hinzu. Aus dem einfachen Spiel um einen Stapel Juwelen, die in Dreier-, Vierer- oder Fünferreihen aufgestellt werden müssen, wird das Kampfsystem für die vielen Gefechte, die euer Held auf der Reise zur Rettung der Welt zu bestreiten hat. Hier formen die Juwelen Mana, mit dem sich mächtige Angriffe entfesseln lassen, Erfahrungspunkte, Gold oder gar normale Attacken. Ziel einer jeden Steinschieberei ist es, durch die richtigen Züge und ein wenig Glück die Hitpoints des Gegners auf 0 zu bringen, bevor er es tut. Klassisches Rollenspielsystem also, nur eben mit etwas anderem Kampfverlauf.

Auch wenn die Geschichte alles andere als einfallsreich ist, so weiß sie dennoch zu unterhalten. Und das sogar recht lange, denn dank der zahlreichen Quests – auch Abseits der Hauptgeschichte – kann eine Menge Zeit verstreichen, bis man das Spiel zufrieden zur Seite legt. Aber selbst wenn man diesen Punkt erreicht hat, kehrt man früher oder später doch zurück in das Fantasy-Reich. Die Gefechte machen einfach jedes Mal auf’s neue Spaß. Ein wahrer Überraschungshit!



„It prints money!“ Diesen Slogan hat die Nintendo-Fangemeinde schon lange Zeit dem Nintendo DS zugesprochen und selbst Drittentwickler wissen, dass der Doppelbildschirmer eine wahre Gelddruckmaschine ist. Der Erfolg des 3D-IIIer sorgte dafür, dass Square Enix sich entschied, auch „Final Fantasy IV & V“ durch diese Remake-Spirale wandern zu lassen und im neuen Gewand sollen die Klassiker aus den 90ern neue Zielgruppen anlocken. Der funkelnagelneue Vierer: Es hat sich seit 1991 einiges getan! Und das sagten auch unsere User und wählten „Final Fantasy IV“ auf Rang 3 der Spiel des Jahres-Liste 2008.


Die Sieger in der Kategorie PSP




Eines der wohl revolutionärsten Spiele für die Playstation Portable kam wieder einmal aus dem Hause der kreativen Macher von „LocoRoco“, welche sich mit „Patapon“, einem komplett neuen Konzept, auf Sonys Handheld wagten. Dieser Titel zeigt, dass neuartige Erfolgskonzepte nicht nur Nintendos Jüngern vorbehalten sind, sondern auch für die PSP funktionieren und begeistern können. Dass das ganze Vorhaben mit Erfolg gekrönt war, spricht nicht nur für das großen Potenzial, welches auch in der PSP schlummert, sondern auch für ein gelunges Gesamtspielerlebnis, welches Beat, Rhythmus und Action-Anteile richtig zu kombinieren versteht. Einen Platz in unserer Top 3-Skala war somit fast schon klar gewesen - nun ist es tatsächlich die Goldmedaille geworden! Wir wünschen herzlichen Glückwünsch und lechzen nach mehr solchen kreativen Neuschöpfungen.



Er kam, er kämpfte und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum populärsten Gott der griechischen Mythologie, den die Videospielwelt je gesehen hat: Kratos. Auch als Hosentaschenkämpfer sorgte er mit „God of War: Chains of Olympus“ für Aufsehen, denn was das Entwicklerteam von Ready at Dawn hier gezaubert hat, verdient höchstes Lob. Die Userschaft war sich dessen bewusst und so wurde das Spiel nahezu einstimmig zum Spiele-König 2008 gekrönt. Ob hier auch die Götter ihre Finger im Spiel hatten?





Der wohl am meisten ersehnteste Titel dieses Jahres war der Rollenspielableger eines der größten Final Fantasy-Werke allerzeiten: „Crisis Core - Final Fantasy VII“. Die Story, welche komplett vor dem PSOne Hit „Final Fantasy VII“ spielt, erzählt dabei die Geschichte des jungen Zacks und seine Rolle in einer Organisation, welche später noch eine bedeutende Rolle annehmen soll. Das -wenn auch traurig endende- Abenteuer ist uns sehr ans Herz gewachsen, weshalb wir eine Chartposition definitiv für notwendig hielten - ebenso wie unsere User, die sich auf den zweiten Platz einigten. „Crisis Core“ ist ein tolles Spiel und wird uns auch nach 2008 in guter Erinnerung bleiben.



Der Sagengott aus dem Sony-Hauptquartier ging mitsamt seinem Erfolg natürlich auch nicht an unserer Redaktion wortlos vorbei - zwar hat es für „God of War: Chains of Olympus“ in der betriebsinternen Abstimmung nur für den letzten Platz auf dem Treppchen gerreicht, trotzdem steht die hervorragende Action-Qualität der Software außer Frage!



Ein Rundumschlag des intelligenten Genre-Mixes stellte „Puzzle Quest: Challenge of the Warlords“ nicht nur auf dem DS dar. Die fesselnde Atmosphäre aus umrahmendem RPG-Flair und dem grenzenlosen Puzzle-Spaß sorgten auch auf Sonys PSP für viel Lob. Ihr folgt diesem positiven Aufruf und habt dem aus Juwelen bestehenden Titel zum dritten Platz verholfen. Bravo!

Still Good 2008




Wer ein Schleudertrauma hat, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen. Neu und innovativ war der Einsatz des aus „Yoshis Universal Gravitation“ bekannten Tilt-Sensors, mit dem man die Erdanziehungskraft mit ins Spiel bringt. Im Modul befindet sich eine Kippvorrichtung, welche erkennt, in welche Richtung ihr euren GBA gelenkt habt. Mit diesem Element bleibt „Wario Ware Twisted “ auch als Importspiel noch immer auf den Must-Have-Listen der treuen Game Boy Advance-Fan! Also nichts wie ran an den Speck und holt euch diese Perle.

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