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Nintendo DS Lite - Hands On
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Autor: Robin Hellmann Kategorie: Hardware Umfang: 1 Seiten Seite 1 Kommentare: Kommentieren (-)
NintendoDS Artikel vom 03.04.2006
![]() Er spiegelt von allen Seiten, ist glatt wie Glas und hat rundum abgeschlossene Kanten. Das ist der Neue von Nintendo. Der Nintendo DS Lite mit verbesserten Screens und neuem Design. Auf der Oberseite kann man das Nintendo DS Logo wie auf dem Karton erfühlen, da es ein Stück heraussteht. Voller Freude wurde er gedreht und gewendet bis der geniale Gedanke aufkam ihn auch mal aufzumachen. Gedacht, getan. So wurde er nun aufs Genaueste beäugt. Sofort fällt auf, dass es nicht mehr die hässliche schwarze Umrandung um die Bildschirme gibt wie sie noch beim alten DS vorhanden war. Der untere Bildschirm liegt ein wenig erhöht, doch ist er dieses Mal besser ins Design eingebracht. Als nächstes wurden schnell einmal alle Knöpfe gecheckt und sofort festgestellt, dass die Knöpfe nicht mehr wie beim alten DS die Buchstabenbezeichungen eingraviert haben, sondern glatt und mit eingefügten Buchstaben ausgestattet sind. Die Knöpfe sind insgesamt etwas kleiner geworden und die Start- und Selectbuttons haben sogar komplett die Position gewechselt. Sie sind nun unterhalb der vier Aktionsknöpfe angeordnet und sind nicht mehr, wie beim alten DS, rechteckig sondern recht klein und rund. Auch das Steuerkreuz hat an Größe verloren, steht jedoch weiter raus als das Alte. Das Mikrofon ist ebenfalls wegen seiner Positionsveränderung zu erwähnen, da es sich nun nicht mehr unter dem Touchscreen, sondern zwischen den beiden Screens in der Mitte befindet. Zwei weitere Neuerungen sind außerdem die Lautsprecher, die weniger Ausgabelöcher haben und die Powerleuchten, die jetzt rechts oben über den Aktionsknöpfen zu finden sind und sowohl bei aufgeklapptem als auch bei geschlossenem DS Lite sehr gut zu sehen sind. Auch der Stylus ist verbessert worden und hat einen neuen Platz am DS gefunden. Er ist nun direkt unter dem Powerschalter untergebracht. Ein weiteres tolles Design-Accessoire ist der GBA-Cartridgefüller, der auch die untere Linie des DS Lite perfekt abschließt. In Designfragen ist der DS Lite dem DS also ein ganzes Stück voraus. Um zur Technik zu kommen, wird der DS Lite kurz eingeschaltet um erneut dem unglaublichen Rausch der Bildschirme zu verfallen. Schon beim ersten Start des DS Lite wird klar, was für einen gewaltigen Fortschritt Nintendo mit diesen neuen Screens gemacht hat. Schon der Warnbildschirm beim Einschalten des DS lässt einem klar werden, was für ein fantastisches Stück Technik man in Händen hält. Wenn man dann in das Menü kommt und feststellt, dass die Power, die der DS gerade leistet noch nicht alles ist, da man die Stufe der Beleuchtung noch einmal beträchtlich erhöhen kann, kann man nur anerkennend nicken. Es gibt insgesamt vier Helligkeitsstufen, wobei es nicht mehr die Funktion des alten DS gibt die Beleuchtung vollkommen auszuschalten. Die erste Stufe des DS Lite ist mit der Beleuchtung des DS zu vergleichen, wobei selbst Stufe eins schon etwas stärker beleuchtet. Die Farben wirken insgesamt auch noch einmal ein ganzes Stück intensiver und echter. Man meint man hätte keinen Screen sondern ein Bild vor sich. Es ist einfach wunderbar anzusehen, doch muss man auch erwähnen, dass bei steigender Beleuchtung die Akkulaufzeit beträchtlich abnimmt. Auf Stufe eins hält der Akku 15- 19 Stunden, auf Stufe zwei 10- 15 Stunden, auf Stufe drei 7- 11 Stunden, auf Stufe vier nur noch 5- 8 Stunden, was auf einer längeren Reise schon mal ein Problem darstellen kann.Auch die Lautsprecher des DS Lite sind nicht zu verachten. Obwohl die Ausgänge geringer als beim Alten sind, bringt der Lite doch eine vergleichbare Klangleistung, auch wenn er minimal leiser ist als der Alte. Sobald man das erste mal mit dem Lite ein Spiel startet, glaubt man gar nicht, dass es das gleiche Spiel ist, dass man schon so oft gespielt hat, da der Lite einen völlig neuen optischen Eindruck vermittelt. Meiner Meinung nach ist auch ein Unterschied bei dem Touchscreen zu spüren, der etwas direkter zu reagieren scheint. Er fühlt sich insgesamt etwas angenehmer zu bedienen an, was wohl nicht zuletzt an dem neuen verbesserten Stylus liegen mag, der vergrößert wurde. Dieser ist nun nicht mehr wie gewohnt hinten am DS, sondern an der Seite unter dem Powerbutton zu finden, was am Anfang zu einigen Fehlgriffen führen kann. Die Bedienung ist mit diesem neuen Pen wesentlich angenehmer und auch einige Malsessions in Pictochat werden so mehr zu einer Kunststunde, da man präziser Zeichnen kann. Diese angenehme Bedienung setzt sich auch im Spiel fort, als Beispiel wird Yu-Gi-Oh: Nightmare Troubadour verwendet, da dieses Spiel komplett mit Touchscreen gesteuert werden kann. Alles scheint etwas genauer und es passieren nicht mehr so schnell kleine Fehltritte, wie eine falsche Karte auszuwählen. Was an diesem Punkt auch noch anzumerken ist, ist, dass der DS Lite auch wunderbar mit einer Hand zu halten ist während man mit der Anderen auf dem Touchscreen spielt. Er ist leichter und viel handlicher als der alte DS, was auch nach längerer Spielzeit keinen müden und schlappen Arm zur Folge hat. Aber auch das Spielen bei Games ohne Touchscreen Einsatz ist viel angenehmer, was bei „Mario und Luigi: Zusammen durch die Zeit“ festzustellen ist. Er lässt sich wunderbar halten und die Knöpfe lassen sich gut bedienen. Sie sind alle sehr gut erreichbar und auch für große Hände kein Hindernis. Auch wenn das Steuerkreuz nicht ganz so knackig ist wie das des Alten. Es gibt nicht mehr das angenehme Klicken beim Druck auf die Knöpfe, was anfangs auch etwas störend wirkt. Doch wenn man den richtigen Druckpunkt gefunden hat, halten die Tasten locker mit denen des alten DS mit. Nachdem der technische Teil beendet und der DS wieder geschlossen ist, kommen wir nun zur Portabilität des DS Lite, denn diese war einer der Eckpunkte, der bei dem Vorgängermodell doch immer etwas gestört hat. Man könnte den Lite glatt in der Tasche vergessen, denn er ist so klein und leicht, dass er keinen großen Unterschied zu einem Geldbeutel mehr macht. Wo der alte DS oft mit seinen Kanten ins Bein einstach, ist der Neue schön abgerundet und hat keine äußerlichen Kanten mehr.Fazit: Auch für Nintendo DS Besitzer ist der Nintendo DS Lite eine Kaufüberlegung wert, denn die neuen Screens stellen eine echte Verbesserung dar. Sie machen einen großen Unterschied, so dass sie den alten DS vernichtend schlagen. Ob es sich nun lohnt den alten DS als "Zweit-DS" zu behalten und für Freunde, die zu Besuch kommen zur Verfügung zu stellen, bleibt jedem selbst überlassen, doch ich bin vom Lite absolut begeistert und bin mir sicher, dass es euch genauso gehen wird! Robin Hellmann (Hatebreeder) für PlanetDS.de ANZEIGE:
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