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3 Jahre Nintendo DS, 300 Testberichte - Der Rückblick

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Autor: Michael Schmalenstroer, Jakob Nützler, Lars Peterke

Kategorie: Kolumnen
Umfang: 1 Seiten

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NintendoDS Artikel vom 11.03.2008



Obwohl tagtäglich, ja fast minütig, Wissenschaftler, Zeichentrickfiguren, Politiker und Durchschnittsbürger altern und sich ihrer Geburtstagstorte samt Geschenken widmen, und das doch eigentlich völlige Routine ist, werden Geburtstagsnews auf PlanetDS.de noch wie richtige Großereignisse behandelt. Jawohl!

Da gibt’s digitalisierten Pudding in les- und essbarer Form, würdevolle Worte aus der Schatztruhe der rhetorischen Akrobatik und einen Hauch von geistiger Ironie, als Schlagsahne-Häubchen obendrauf… Heute ist abermals solch ein Tag. Doch nicht nur wir feiern (machen wir ja sowieso andauernd) - nein, die gesamte Handheld-Bataillon, vom Micro über die verbrüderte PSP und das N-Gage, Nintendos Marketing-Abteilung und Prinzessin Peach samt Klempner-Anhang feiern den Geburtstag der jüngsten, und doch beinahe erfolgreichsten portablen Plattform. Über allem schwebt ein grinsender Kawashima-Schädel, den Alterungsprozess schriftlich vorrechnend: Der Nintendo DS wird heute, am 11. März 2008, drei (3!) Jahre alt - zumindest in Deutschland. Als wäre dieser Umstand nicht schon genügender Anlass zu stilvollem Besäufnis und ausufernden Lobeshymnen, wie sie übrigens genau JETZT beginnen, setzt unser sage und sage es nochmal 300. (dreihundertster!) Spieletest dem ganzen Jubiläums-Zirkus die Krone auf.



Daher ergibt sich für uns die Gelegenheit, auf die bisherige Kultur-Epoche der einfallsreichsten Zweibildschirm-Konsole zurückzublicken, damalige Weissagungen nachzuprüfen, den ehemaligen Vorzeige-Battle „DS vs. PSP“ aus der Entfernung anzuschauen und einige persönliche Schlüsse zu ziehen. Schließlich sind 300 DS-Reviews und 3 Jahre Dauerverkaufs-Handheld fast im Bereich der Superlative anzusiedeln, hm? Aber genug des inhaltsarmen Vorgeplänkels, viel Spaß beim Lesen des Artikels!


A change is gonna come…
Die schnelllebige Gegenwart hält uns eisern umschlungen. Kaum jemand verschwendet normalerweise einen Gedanken an die verhältnismäßig holprige Startphase des Nintendo DS. Doch viel ist seitdem geschehen…

Im März 2005 war Hartz IV noch taufrisch, die WASG gerade erst gegründet, George W. Bush stand am Anfang seiner zweiten Legislaturperiode und der Papst war noch kein Deutscher. Auch in unserem Zockerhobby sah die Welt anders aus. XBox 360? Playstation 3? Oder dieses mysteriöse Revolutionsprojekt von Nintendo? Die Gerüchteküche köchelt zwar einige Gemüsesüppchen, bislang hüllten sich die Firmen aber tief in schwarze Mäntel des Schweigens… Der NextGen-Showdown findet schließlich erst auf der E3 statt - überspringen wir dieses Ereignis an dieser Stelle.



Derweil ist die Playstation 2 unumstrittener Marktführer, Microsofts giftgrüne Frühstücksbox und Big-Ns Würfelkonsole prügeln sich hinter der Bühne um die Silbermedaille. Im frühen März des Jahres überschatten dann Aufgeregtheit und Neugierde eventuelle Frühlingsgefühle. Der Hype vor allem im Handheldlager ist groß: Endlich erscheint der Nintendo DS -vier Monate, nachdem Japaner und Amerikaner schon zocken durften- auch in Deutschland - zum akzeptablen Preis von 149€. Angeheizt wurde die Begeisterung von enthusiastischen Leuten, die ihren DS bereits aus Japan oder den USA importiert, oder aber die glücklichen VIP-Sets (inklusive „Touch me!“-Shirt) aus dem Sternekatalog ergattert hatten und in unserem PG-Forum eifrig Erfahrungsberichte niederschrieben.

L(a)unch-Päckchen: Mario, Wario und soviele Fragezeichen wie 1UP-Pilze
Der eigentliche Einzug des Doppelbildschirms ernüchterte allerdings eher, nachdem die ersten faszinierten Antipp-Versuche abklangen. „PictoChat“ war bereits vorinstalliert (vier Chatrooms mit je 16 Teilnehmern sind hier vorhanden), die eigentlichen Launchspiele (15 an der Zahl) in Deutschland erwiesen sich aber blöderweise nicht wirklich als das Gelbe vom Ei. Vielmehr als milchig-schleimiges Eiweiß ohne feste Substanz. Zudem zeigten sie kaum, was eigentlich aus dem Neulingshandheld rauszupopeln wäre… Abgesehen von einem Mario 64-Remake eigentlich nichts nennenswertes dabei. „Wario Ware: Touched! und „Project Rub“ demonstrierten zwar ansatzweise, was man mit einem Touchscreen anstellen kann, sind aber bloß kurzweilige Minispielsammlungen für Highscore-Jäger.

Ansonsten haben wohl lediglich noch „Zookeeper“ und „Polarium“ den grausamen Zahn der Sommerzeit halbwegs überstanden - über Titel wie „Pokémon Dash“ oder „Spiderman 2“ redet heute keiner mehr, erst recht nicht positiv. Das überzeugendste Stück Software ist damals übrigens die Demoversion von „Metroid Prime: Hunters“, die jedem Launch-DS beilag. Da konnte der DS wenigstens halbwegs zeigen, was technisch und mithilfe des Touchscreens geleistet werden kann. Erstaunlicherweise ist die große Ego-Shooter-Welle für den DS trotz dieser Vorlage bislang ausgeblieben, „Metroid Prime: Hunters“ bleibt einsamer Genre-Toptitel.

Und abseits von Modulen mit Minigame-Charakter? Die letzten drei Jahre haben z.B. mobiles Video auf so ziemlich jedes Handy gebracht - selbst einige der billigsten MP3-Player spulen aufgenommene Filmchen, Werbespots und TV-Ausschnitte ab, tragbare DVD-Player kauft man mittlerweile im Aldi zusammen mit den Instantnudeln… Mittlerweile ist ein tragbares Gerät, auf dem man Videos abspielen kann, nichts besonderes mehr. Damals war dieses Feature noch neu und begeisterte. Der Nintendo DS blickte dagegen eher alt aus der Wäsche.

Eine alternative Definition von NextGen: Touch! Generations
Schon lange vor dem weltweiten Release ist das (Un-)Wort „Innovation“ überstrapaziert, doch kaum einer kann sich bildlich ausmalen, was mit einem Touchscreen und zwei Bildschirmen praktisch angefangen werden soll… Und noch weniger, wie die Strategie letztendlich aufgeht.

Die Schlucht zwischen neuerdings so gerufenen „Non-Gamern“ und dem typischen Gaming-Guru zu schließen, eine Konsole für alle Altersschichten und Geschlechter zu kreieren, und einfach spaßige Spiele zu machen - Nintendos neue, gehaltvolle Philosophie verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Werbeslogans wie „Denken Sie auch an die Problemzone zwischen ihren Ohren!“ brennen sich permanent in die durchtrainierten Gehirne der staunenden Bevölkerung. Damit hatten tatsächlich die wenigsten gerechnet: Plötzlich hocken Elternteile stundenlang vor der doppelten Screen-Droge des Nachwuchses, kurzweilige Zwischendurch-Spiele drängen sich vor zeitintensive Blockbuster-RPGs oder andere klassische Genres, Frauenzeitschriften empfehlen verschiedene DS-Titel und loben „einfach zu verstehende Spielmechaniken“, und die Verkaufscharts werden ordentlich aufgemischt, bevor der populäre PC-Shooter XY überhaupt zum Gegenschuss ansetzen kann. Beeindruckend.

Doch derart revolutionierende Umstände wurden selbstverständlich nicht überall mit Blumenregen und Handküssen empfangen - die (ebenfalls erst seit einiger Zeit so getauften) Hardcore-Gamer befürchteten, und befürchten es teils noch heute, dass mit der Etablierung des Videospiels als anerkanntes Massenmedium klassische Zockernahrung dramatisch schrumpfen könnte… Big-N prophezeite hingegen natürlich ein nahezu makelloses Spielerparadies und setzte sogar prominente „Maskottchen“, wie den semibekannten Quiz-Master Jörg Pilawa dafür ein, ihre „Touch! Generations“-Reihe siegreich durchzubringen. Besonders hypnotisierend verkündete die offizielle US-Website des Traditionskonzerns: „You don’t need the rules. Just touch and go.”, was beispielsweise mit Musterknaben wie „Nintendogs“ oder „Electroplankton“ auch funktionierte. Allen Sonderkreationen für den DS schritt natürlich „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ voran, an dem wahrscheinlich nur die Ich-bin-schlau-genug-Masche vorbeiführte…



Dass diese neuerschlossene Zielgruppe mit „Sie“ angesprochen und der schmackhafte Preis von 30€ beibehalten wurde, lockte weitere Neulinge zum gefüllten Spieleregal des überall erhältlichen Doppelbildschirms. Nach und nach erblickten weitere Titel das Tageslicht, unter anderem „42 Spieleklassiker“ als online-fähige Brettspiel-Ansammlung, „Trauma Center“ und „Tetris DS“ für bislang unterforderte Spieler, und sogar das Rumble-Pack, welches dem rasanten Puzzler „Actionloop“ beilag, wurde ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Touch! Generations verkauft. Nintendo hatte ein vollständig abgedichtetes Konzept entwickelt, was bis anno 2008 Zuspruch findet und weitergesponnen wird.

Ein Jahr verstrich, seitdem Europa die Ära des Dual Screens angetreten hatte, bis Nintendo im März 2006 schließlich eine Design-orientierte Modifizierung hervorzauberte: Den DS Lite. Verständlicherweise waren die Japaner mal wieder komplett aus dem Häuschen. Mit edlem Klavierlack überzogen, erhöhter Akku-Laufzeit und vor allem hellerer Bildschirmbeleuchtung ausgestattet, griff der DS Lite binnen weniger Monate nach der vorherigen Stellung des „alten“ DS, und erzeugte beinahe den Hype-Status einer neu releasten Heimkonsole. Nicht zuletzt durch das handlichere, zeitlich angemessenere Format der tragbaren Plattform konnte Nintendos Markstrategie seitdem ausgebaut werden. Eine weiteres Hardware-Update (DS Lite SP?), von dem zwischenzeitlich immer wieder gemunkelt wurde, blieb uns jedoch fern.

Für den Rest dieses Jahrtausends als Streithähne verdammt…? DS vs. PSP
Die direkte Widersacherin stand von Anfang an fest: Eine respekteinflößende, recht plötzlich auftretende Konkurrentin - Sonys markttauglich aggressives und schlank durchgestyltes Baby, die Playstation Portable. Ebenfalls im Dezember 2004 erschein das moderne Technikprodukt in Japan, der US-Start erfolgte am 24. März und wir Deutschen mussten uns noch bis September gedulden. Trotz dieser Puffer-Zeit, die Nintendos zeitig herausgebrachtem Handhelden allein gebührte, kochten die Emotionen hoch - auch hier schilderten Importeure fleißig ihre Erfahrungsberichte über Sonys teure Hardware (ein Handheld-Import plus Startspiele schlug damals locker mit 300€ zu Buche). Auf den ersten Blick hatte die PSP klar die Nase vorne - sieht sie doch deutlich schicker und optisch ausgereifter aus, als Nintendos doch recht altbackener DS, so grau-in-grau, kann mit 3D-Grafik auf PS2-Niveau auftrumpfen und besitzt außerdem noch für damalige Zeiten begeisternde Multimediafeatures. Da klappte die ein oder andere Kinnlade schon mal hinunter, dem verspielten Platzhirsch im Handheldsektor wurde ein wütender Kampf vorhergesagt…

Auch der historische Vergleich reizte: Sony schaffte es damals mit der Playstation 1 dank besserer Grafik und mehr Speicherplatz auf unverbrauchtem CD-Format, den Giganten Nintendo und damit das Nintendo 64 aus seinem Vorstands-Aufenthalt zu verdrängen und stattdessen eine enorme Marktdominanz zu erlangen. Viele selbsternannte Sternseher waren der Meinung, dass es mit dem Gerangel zwischen Nintendo DS und der Playstation Portable genauso ausgehen würde.

Und in der Tat: Der Nintendo DS war ein enormes Wagnis. Damals lag der von Publishern oftmals benachteiligte Gamecube in seinen letzten Atemzügen und über den Revolution bzw. der/die/das Wii konnte nur schemenhaft spekuliert werden. Im portablen Bereich lief der Gameboy Advance zwar erfolgreich, aber trotzdem schien die Zukunft Nintendos bedroht - wenn Sony mit der PSP auch den Handheldsektor dominieren sollte, hätte es eng werden können. Nintendo möge dann zwar noch schnell einen neuen, leistungsfähigeren Gameboy hinterhergeschoben haben, aber bis dahin vermutlich schon die Marktführung verloren haben.

Daher tobten im März 2005 auch wildeste Verbal-Schlachten in unserem Forum. Nintendo-Fans debattieren gegen Sony-Jünger, und andersrum. Wer wird das Rennen machen? Wer kämpft möglicherweise unfair? Wie geht es weiter? Womit kann welcher Handheld den Gegenüber ausstechen…? Wird Nintendo mit Erfahrungs- und Innovationspaketen die Poleposition beibehalten oder vermag es Sony, sich trotz des heftigen Startpreises von 250€ heranzupirschen? Hatte Sega nicht damals auch mit dem GameGear trotz überlegener Technik den Kürzeren gezogen…? Gespannt werden die Hardwareverkäufe aus den USA und Japan verfolgt, jede Spieleankündigung pingelig besprochen. Und jede noch so unbedeutende Äußerung führt zu teils heftigen Flamewars - harte Zeiten für unsere Moderatoren.

Pferdespiele, Pixelfehler, Pleiten, Pech & Pannen. Doch wir sind noch dabei!
Machen wir einen Sprung in die Gegenwart. –ZOOOM-- Der große Showdown ist ausgeblieben und der Sturm vorbei. Lediglich hier und dort noch ein paar keifende Stimmchen aus einem der zwei konkurrierenden Lagerstätten, einige Verkaufszahlen-Vorbeter oder stellenweise Grafik-Proleten… Doch beide Handhelds behaupten sich tapfer auf dem Markt, keiner wurde verdrängt. Auch wenn der DS gerechtfertigterweise das Zepter hält, konnte ebenso die PSP unzählige Sympathien für sich gewinnen. Mit der Wii hat Nintendo zusätzlich bei den Heimkonsolen den großen Coup gelandet und die Playstation 3 kommt so langsam (aber wirklich langsam…) auch in Fahrt. Trotzdem gehen wir jede Wette ein - wenn es in ein, zwei oder vielleicht drei Jährchen um die Frage geht, ob der DS- oder der PSP-Nachfolger den großen Handheld-Pokal gewinnen wird, werden wir wieder genau den selben Hype haben, uns wieder erhitzte Kommentarschlachten liefern und das mögliche Ende diverser Firmen diskutieren. Genießen wir in der Zwischenzeit die Ruhe und zocken lieber eine Runde… Egal auf welchem Handheld.

Um abschließend noch einmal auf das schwächliche Launch-Angebot zurückzukommen: Die wirklichen Hardcore-Kracher für den DS erschienen tatsächlich erst nach und nach, dafür aber mit ungeheurer Wucht. „Castlevania“ und „Advance Wars“ im Doppelpack, „Mario Kart“ als erster waschechter Online-Titel, das kultige „New Super Mario Bros.“, „Zelda: Phantom Hourglass“, „Metroid Prime: Hunters“ , „Sonic Rush“ und wie sie alle heißen. Zusätzlich zu massig Casual-Titeln, die sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr an zwei Händen abzählen lassen… Zusammen mit der Abwärtskompatibilität zum Gameboy Advance besitzt der Nintendo DS damit das vielleicht beste und vielfältigste Softwareangebot überhaupt. Ein Ende? Derzeit nicht in Sicht, für Nachschub scheint ständig gesorgt.

Die Zukunft in Sachen Grafik und Gameplay - Jetzt für Ihre & eure Hosentasche
Abseits von Debatten über das Für und Wieder beider Handhelds, und den dritten Geburtstag von Nintendos Erfolgsplattform einmal außenvorgelassen, ist aber eigentlich klar: PSP und DS sprechen verschiedene Zielgruppen an. Wo Sonys Prozessorlady eindeutig mit ihrer bombastischen Grafik überzeugt und die geneigten Pro-Spieler mit „WipeOut Fusion“ oder „Silent Hill: Origins“ in der Lederjacke herumstolzieren, winkt der Nintendo DS mit einer raffinierten Gameplay-Offenbarung nach der anderen. Nachdem dort die ersten Feuerwerk-Salven an DS-Pflichttiteln, angeführt von „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“ oder auch den jüngsten „Pokémon“-Editionen langsam aber sicher verpulvert wurden, kann nun nur die Zukunft zeigen, wo sich die beiden Handhelds positionieren. Während sich Sony auf der PSP künftig an neumodischere Konzepte wagen will, erweitert Nintendo mit dem DS munter die Zielgruppe. Resultat: In jedem großen Elektronikmarkt sind die Software-Regale für den Nintendo DS dreimal so groß wie die der PSP. Inzwischen ist für jeden etwas dabei und der DS genießt schon fast den Status eines kultigen GameBoys, an dem kein Weg mehr vorbeiführt - und dass nur drei Jahre nach der Markteinführung.



Nintendo wird höchstwahrscheinlich weiter auf der Innovationsschiene bleiben und sich die saftigen Verkaufszahlen immer wieder auftischen lassen, dennoch sollten auch Core-Gamer weiterhin ihren Doppelbildschirm im Schrank behalten. Denn spätestens wenn unserem japanischen Traditionsunternehmen die Ideen ausgehen, wird man wohlmöglich wie mit den SNES-Remakes auf dem GBA einige N64-Titel auf dem DS wiederbeleben. F-Zero X, Donkey Kong 24, Kirby, Mario Tennis und Co. warten auf eine herumtragbare, vielleicht onlinefähige Umsetzung. Und vielleicht erweicht sich auch Rare und bringt neben „Banjo Kazooie“ auch den Nachfolger, sowie „Jet Force Gemini“ und „Perfect Dark“. Ebenso liegt es an Sony, bekannte und neue Lizenzen auf die PSP zu bringen.

Die Zukunft wird also entscheiden, wer schlussendlich als weitgehend „perfekter“ Handheld aus dem Duell hervortritt. Wie die Fakten belegen, hat der DS aber auf alle Fälle mehr als gute Karten. Vielleicht verfassen wir ja zu seinem 6. Geburtstag, am 11. März 2011 ein weiteres Fazit… 300 weitere Testberichte sollten bis dato schaffbar sein, nicht wahr, liebe Kollegen? Wenn unsere aktiven Leser, Nintendos kreatives Durchhaltevermögen und die Robustheit unseres Touchscreens durchhält, sind wir jedenfalls optimistisch.

Eifriges Feiern wünscht eure PlanetDS-Reaktion!





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